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  1. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 1
    Manwecaen

    The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019

    In etwas über einer Woche geht’s los. Zu meiner 15. Irlandreise. Und es wird eine ganz besondere sein.

    Eigentlich stand dieses Jahr keine Irlandreise am Programm. Aber als ich gesehen habe, dass „The Open“ heuer in Nordirland in Portrush stattfinden, war mir klar, dass ich dort dabei sein muss.

    Über meine Probleme, eine adäquate und leistbare Unterkunft zu finden, habe ich schon in einem anderen Thread kurz geschrieben.

    Aber es hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Und nun sitze ich seit geraumer Zeit vor den Reisevorbereitungen – oft genug mit feuchten Augen.

    Ich glaube nicht, dass ich mich jemals mehr auf eine Reise gefreut habe. Eigentlich kann ich es gar nicht glauben, dass ich nächsten Mittwoch nach Dublin fliege.

    Juli ist ja nicht gerade meine bevorzugte Reisezeit, aber in diesem Fall mache ich gerne eine Ausnahme. Selbstverständlich werde ich noch eine gute Woche anhängen. Aufgrund der Hauptreisezeit habe ich diesmal schon alles vorab gebucht. Die Reiseroute steht also schon fest und wird wie folgt aussehen:

    Dublin – Kells – Derry – Dunfanaghy – Donegal – Belmullet – Carrick-on-Shannon – Dublin

    Gut bekannte Pfade also. Wie gesagt, die Vorfreude ist riesengroß.
    Den Reisebericht gibt’s dann nach getaner Reise hier an dieser Stelle.


  2. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 2
    Nene177
    Na das ist ja toll, dass das doch noch alles geklappt hat . Ich wünsche Dir eine super tolle Zeit auf der Grünen Insel .

    Falls Du am 25./26. Juli noch in Donegal sein solltest, könnte ich zwei Konzerte der Henry Girls in Malin empfehlen. Ich werde in jedem Fall dort sein; fliegen tue ich am 19. Juli.

  3. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 3
    Manwecaen
    Jessas na - das geht sich gaaaanz knapp nicht aus. Ich fahre am 25. von Donegal (Town) nach Belmullet. Bin leider aus besagten Gründen nicht so flexibel wie üblich. Aber wenn du dich vom 19. an dort oben rumtreibst, lässt sich ja vielleicht ein Treffen vereinbaren. Ich bin vom Montag (22.07.) bis Mittwoch (24.07.) in der Gegend Dunfanaghy - Donegal Town ...

  4. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 4
    Nene177
    Ich dachte es mir fast, als ich Deine Route gesehen habe. Am Freitag und Sonnabend werde ich bei zwei Veranstaltungen in Leo's Tavern sein und die nächsten Tage bleibe ich auch in der Gweedore-Gegend. Ich habe einige Wanderpläne für diese Tage - sofern das Wetter mitspielt. Am Donnerstag, den 25.07. geht's dann nach Malin.

    Ich schicke Dir meine Handy-Nummer per PN, da kann man ja ggf. spontan etwas ausmachen.

  5. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 5
    Irlandentdecker
    @Manwecaen
    Dir viel Spaß bei "The Open"

    @Nene
    Viel Spaß in Donegal. auf mich in Leo´s Tavern. dürfen auch 2 sein

  6. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 6
    Nene177
    Danke . Mache ich gerne, Irlandentdecker .

  7. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 7

  8. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 8
    Manwecaen
    So, nachfolgend wie versprochen der Reisebericht von meiner heurigen Irlandreise. Da der Hauptaugenmerk auf Golf lag (zuerst Zuschauen und dann selber spielen), wird er eher etwas kürzer sein. Wir sind ja schließlich kein Golfforum 😉.

    Meine Reiseroute steht schon im ersten Beitrag, die habe ich eingehalten, da ja alle Unterkünfte vorausgebucht waren diesmal.

    Der Flug und das Flughafenprozedere verlief problemlos diesmal. Auf das Auto ausfassen ging ruckzuck und schon war ich (endlich wieder auf der „richtigen Straßenseite“) unterwegs nach Kells.

    Ursprünglich habe ich ja mit dem Gedanken gespielt, gleich nach Derry zu fahren, aber das wäre mir zu weit gewesen, da der Flieger ja erst um 7 Uhr abends gelandet ist und ich wohl nicht vor Mitternacht in Derry gewesen wäre.

    So konnte ich mir abends in Kells noch ein gemütliches Begrüßungs-Guinness genehmigen. Mehr als einen kurzen Stadtspaziergang unternahm ich nichts mehr.
    Am Morgen fuhr ich dann schnurstracks nach Portrush. Direkt zum Golfplatz konnte man nicht fahren, es waren mehrere, rießige Park & Ride – Parkplätze eingerichtet, wo man in den Shuttlebus umsteigen konnte, der einen dann auf das Gelände brachte.
    Geändert von Manwecaen (14.08.2019 um 12:20 Uhr)

  9. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 9
    Manwecaen
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    „The Open“ sind eines der 4 sogenannten „Major-Turniere“ und für Golf in etwa das, was Wimbledon für Tennis ist.

    Wenn man weiß, was es für Nordirland bedeutet, dass dieses Turnier nach 68 Jahren wieder auf der Insel stattfand und welche Golfbegeisterung auf der grünen Insel herrscht, kann man erahnen, was für Menschenmassen da unterwegs waren. Jeden Tag mehr als 40.000 Zuschauer, dazu tausende Funktionäre, Volunteers, Ordner, Caterer etc. etc.

    Wenn man sehen will, wie so ein Großereignis organisiert gehört, dann sollte man mal „The Open“ besuchen. Das hat mich schon 2009 in Turnberry/Schottland schwerst beeindruckt.
    Da läuft alles reibungslos. Es ist alles bestens organisiert und in ausreichender Größe vorhanden. Shuttle-Service, Eingangskontrolle (würde jeden Flughafen zur Ehre gereichen), Essen & Trinken (es gibt zwei große und mehrere über den Platz verteilte „Spectator-Villages“, WC’s, Kaffee, Bier, Burger, Pizza, Mexikanisch – alles, was das Herz begehrt.
    Am Eingang gibt es Bottiche mit Gratis-Sonnencreme – da geht man einfach hin, drückt sich einen Klecks auf die Hand und schmiert sich ein.

    Am Platz gibt es bei vielen Abschlägen und Grüns Zuschauertribünen in unterschiedlicher Größe. Am 18. Grün umgibt mehr oder weniger ein ganzes Stadion die Spielbahn. Alle Spielbahnen sind mit Schnüren „eingezäunt“, hinter die die Zuschauer bleiben müssen. Jede Spielbahn wird von mehreren Ordnern betreut, die die Zuschauer im Zaum halten.
    Es gibt eine sogenannte „Red Route“, die durch das ganze Gelände führt und die man entlang geht, wenn man einer Gruppe folgen möchte.

    Am Donnerstag wuselte ich dann ziemlich ziellos am Gelände herum, folgte mal einer Gruppe ein paar Löcher, blieb mal an einem Abschlag oder Grün stehen und lies die Spieler vorbeiziehen. Es begann zu regnen und es schütte eine Zeitlang ziemlich heftig.

    Gegen 18 Uhr machte ich mich dann vom Acker, um nach Derry zu fahren, wo ich erst das Quartier suchen musste.
    Mit Stadtplänen und Ausdrucken aus Google Maps bewaffnet, versuchte ich mein Glück. Ohne Fragen aber keine Chance. Auf dem Weg durch die engen Gassen in der Nähe der Universität fuhr ich mir auch noch den linken Seitenspiegel ab. Zum Glück war der Spiegel aber noch voll intakt und nur die Abdeckung war abgefahren und nicht mehr aufzufinden.
    Na ja.

    Irgendwann hatte ich die Unterkunft dann gefunden. Bernadette, die Vermieterin war nicht da und hat mir per SMS klargemacht, wie ich den Schlüssel finden kann.

    Ich hatte ja ursprünglich große Probleme gehabt, eine leistbare Unterkunft in der Nähe von Portrush zu finden. Über Homestay habe ich dann das in Derry gefunden. Ich hatte keine allzu großen Erwartungen gehabt. Und ich sollte nicht falsch liegen. Die Vermietern war zwar ausgesprochen nett, aber das Zimmer war … na ja. Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele Wanzen den Teppich bevölkert haben. Zumindest das Bett war sauber – aber gemütlich im Zimmer aufhalten könnte ich mich nicht.

    Frühstück gab es auch nur zum selber machen. Darauf habe ich gerne verzichtet.

    Ich hatte ja im Vorfeld zu den Tickets für „The Open“ auch die Parkplätze für die „Park & Ride“ Parkplätze mitgebucht.
    Aber eigentlich habe ich vorgehabt, mit dem Shuttle-Zug von Derry nach Portrush zu fahren. Nur war der Bahnhof recht weit entfernt von der Unterkunft und der Shuttle-Zug fuhr halt sehr früh (06:30 oder 07:30). Also entschloss ich, doch mit dem Auto hin und her zu fahren. Da war ich einfach flexibler und musste nicht sooo früh aus den Federn.

    Ich verbrachte die Tage von Freitag bis Sonntag also am Golfplatz von Portrush. Von morgens bzw. Vormittag bis spät abends.

    Nach Derry bin ich nur zum Schlafen gefahren.

    „The Open“ waren einfach nur großartig. Ich habe mir die Füße wund gelaufen, bin den ganzen Platz unzählige male von vorne bis hinten durchgelaufen.
    Oft bin ich dem österreichischen Golfer Bernd Wiesberger gefolgt. Man sieht so viel, dass man im Fernsehen eben nicht sieht. Z. B. wie Wiesberger mit Russell Knox (einem Schotten) am Grün Schere, Stein, Papier spielen, wenn ihnen fad ist.
    Oder wenn sich Bälle verirren und außerhalb der Spielbahn zu liegen kommen, steht man so nahe am Spieler beim Schlagen, dass man ihn berühren könnte …

    Einmal – am Finaltag am Sonntag – mussten wir eine gute halbe Stunde unter unseren „Brollies“ verharren, weil es so fürchterlich geschüttet hat, dass an ein weitergehen gar nicht zu denken war – während drei Gruppen von Spielern an uns vorbei gespielt haben.

    Der große Lokalmatador Rory McIlroy ist ja zum Entsetzen der Zuschauer am Cut gescheitert (wie auch Tiger Woods).

  10. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 10
    Manwecaen
    Gewonnen hat aber trotzdem ein Ire. Shane Lowry aus Clara/Co. Offaly.

    Da live dabei gewesen zu sein, als er die letzte Spielbahn gespielt hat bei all dieser schieren Begeisterung der Zuschauer war schon einmalig und es zieht mir heute noch die Gänsehaut auf, wenn ich daran denke.

    Den ganzen Montag wurde im Radio auf RTE1 wurde darüber berichtet. Hintergundstories, Interviews mit allen möglichen Leuten, die Lowry kenne, Golf gespielt haben, mit ihm in die Schule gegangen sind usw. Ganz einmalig. Ich hab das sehr genossen.

    Jedenfalls war ab Montag das Thema „The Open“ abgeschlossen und ich machte mich auf den Weg, selbst die Schläger zu schwingen. Zu diesem Behufe fuhr ich nach Portsalon.

    Ich war etwas überrascht über die Greenfee-Preise, die überall verlangt wurden. 100 Euro in diesem Fall. Ist für unter der Woche schon sehr heftig. Ich hatte das ganz anders in Erinnerung. Es ist aber schon auch so, dass ich üblicherweise zur Hauptsaison (Juli, August) nicht unterwegs bin.

    Aber egal.

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  11. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 11
    Manwecaen
    Nach der üblichen Soup of the day und einem Pint Guinness ging’s dann nach Dunfanaghy, wo ich mich im Arnold einquartierte.

    Endlich ein schönes, sauberes Hotel. Nach einer ausgiebigen Dusche machte ich es mir erst mal im Zimmer gemütlich.
    Am Abend hatte ich ja mit Forumerin Nene vor dem Arnolds einen Treffpunkt ausgemacht.

    Da das Wetter schön war, wenn auch ein wenig windig, spazierten wir den Dunfanaghy Beach entlang bis zum Ende. Und dann noch auf ein, zwei Getränke und einer Kleinigkeit zum Essen ins Arnold.

    Es war ausgesprochen nett. Vielen Dank, Nene, für den angenehmen Abend. Können wir gerne mal wiederholen, sollten sich unsere Wege auf der Insel wieder mal kreuzen.

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  12. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 12
    Manwecaen
    Am Dienstag ging’s dann nach Narin & Portnoo. Die Runde Golf dort dauerte ewig, weil ich auf eine Gruppe Spieler auflief, die in 3 Vierer-Flights unterwegs war und so nicht überholt werden konnte. Aber das Wetter war wie schon am Vortag schön und windig. So genoss ich die Runde Golf trotzdem.

    Danach machte ich mich auf die Suche nach dem Pirates of the Coffeebean, der ja zwischen dem Glengesh-Pass und dem Strand von Narin&Portnoo hin und her tingelt.

    Und tatsächlich, am Parkplatz zum Strand stand der rote Verkaufswagen. Michael war nicht zugegen, aber dafür Katja. Sie machte mir einen leckeren Cappuchino und wir plauderten ein wenig. Lange hielt ich mich aber nicht auf, es war schon etwas spät und ich musste noch nach Donegal Town.

    Aber nicht, ohne vorher einen „alten Freund“ aufzusuchen, den Kilclooney Dolmen. Ich würde nie daran vorbeifahren, wenn ich in der Nähe bin. Und wie so oft hatte ich ihn für mich alleine.

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  13. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 13
    Manwecaen
    Dann ging’s nach Donegal Town. Ich wollte eigentlich noch „The Old Castle Bar“ und das „Reel Inn“ aufsuchen, aber ich musste wohl den Anstrengungen der letzten Tag Tribut zollen. Ich war fix und fertig. Ich bin bei „The Open“ unzählige Kilometer gelaufen. Die ganzen Tage lang. Das zehrte offensichtlich schon an meinen Kräften. Ich war um 9 Uhr im Bett …

    Aber ich hatte ja noch einen Abend in Donegal Town.

    Nach dem Frühstück (übrigens ganz großartig in der Gateway Lodge) fuhr ich auf die Murvagh Halbinsel zum hiesigen Golfplatz.

    Den kenne ich auch schon gut. Ist ein sehr schwieriger. Die Bedingungen waren gut, nicht so viel Wind.
    Die Bar hatte noch nicht offen, als ich die Runde beendet hatte und ich war froh, ein Pint Guinness und einen Scone zu bekommen.

    Der Nachmittag gehörte dann dem Karten malen in der Unterkunft. Alle meine Karten bekommen ja auch einen sogenannten „Guinness-Stamp“ und den verpasste ich ihnen im Reel Inn.
    Und dann gings zum Abendessen in die Old Castle Bar. Ich kenne beide Lokale schon sehr, sehr lange und bin immer wieder gerne dort.

    Aber allzu spät wurde es auch am Mittwoch nicht. Morgen ging es nach Belmullet und das ist schon eine ziemliche Strecke. Ich fuhr die Küste entlang. Ist schöner und ich wollte ohnehin nach Enniscrone, um dort Golf zu spielen. Das Wetter war nicht gut, es regnete und drizzelte die meiste Fahrt und auch in Enniscrone war es nicht trocken. Ich hätte trotzdem gespielt, aber es war viel los und ich bekam keine Startzeit bzw. erst in 2 Stunden.

    Also beschloss ich, gleich durch nach Belmullet zu fahren und zu den Carne Golf Links, meinem Lieblingsplatz überhaupt. Ich hatte für Freitag und Samstag schon frühe Startzeiten reserviert, die ich gleich an Ort und Stelle zahlte und auch gleich auf die Runde ging.

    Bei sehr herausfordernden Bedingungen. Der Wind blies kräftig. Es war einfach schön, wieder in Carne zu sein. Wenn ich mein ganzes Leben nur mehr einen Golfplatz spielen dürfte, dann würde ich mich für Carne entscheiden. Stammt nicht von mir, trifft es aber genau. Ich mag dort alles. Die erste Spielbahn biegt sich nach rechts in die Dünen und man entschwindet dieser Welt. Und betritt sie erst wieder, wenn man auf der 18 am Grün steht. Man befindet sich buchstäblich am Rande der Welt, danach ist nichts mehr. Irgendwann halt Amerika.

    Auf Belmullet wohnte ich im Talbot. Mir gefällt das Hotel wirklich gut. Sehr verspielt mit dem ganzen Pink, hat aber viel Charme. Und das Essen ist wirklich gut. Alleine das Frühstück konnte ich nicht genießen, weil ich Freitag und Samstag schon vor 8 Uhr weg auf den Golfplatz musste.

    Auch am Samstag waren die Bedingungen schwierig. Viel Wind und hie und da auch Regen. Es wurde dann gegen Mittag besser und ich ging nach meiner Runde in den Pro-Shop, weil ich die neuen 9 Löcher auch noch spielen wollte.
    Ich traf dort den Clubmanager vor, mit dem ich mich eingehend über die neuen Löcher und deren Integration in den Platz unterhielt. Die neuen Löcher (Kilmore genannt) werden zusammen mit den zweiten Neun Löcher des ursprünglichen Platzes (der Hackett-Course) zu den „Wild Atlantic Dunes“ und das wird dann der neue Championship-Kurs sein. In zwei Jahren.

    Ich durfte die Kilmore-9 gratis spielen. Ich lernte im Laufe der 3 Tage auch noch die Platz-Managerin und den Head-Greenkeeper kennen. Alles sehr nett und familiär dort.

    Und wie gesagt: der großartigste Golfplatz, den ich kenne.

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  14. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 14
    Manwecaen
    Am Freitagnachmittag hatte ich dann aber auch noch Zeit für eine Rundfahrt um die Mullet-Halbinsel.

    Ich fuhr zuerst ganz in den Süden zum Leuchtturm und machte auf dem Weg dorthin länger Station in der Ellys Bay.
    Ich hielt mich ein wenig dort auf und schaute mir die Schautafeln über die Water Safety an, die ich sehr witzig finde.
    Auch am Lighthouse ganz am südlichen Zipfel hielt ich mich einige Zeit auf. Es gibt dort auch den Blacksod Memorial Garden, den ich sehr schön gemacht finde.

    1883 und 1884 sind von dort aus über 3.300 Menschen nach Amerika und Kanada in See gestochen. Jedes Schiff ist durch einen Steinsockel sympolisiert, auf denen Tafeln mit den Namen der Auswanderer montiert sind.
    Ich fuhr dann wieder gen Belmullet und machte noch einen Abstecher nach Erris Head und Annagh Head. Am Annag Head gibt’s so eine Skultpur (The Thin Places) des North Mayo Scultpure Trail, die recht beschwerlich durch Sumpf und Schafe zu erreichen war.

    Auf der Mullet Halbinsel gibt es ein paar dieser Skultpuren. Hier gibt’s mehr darüber zu lesen:
    https://www.northmayoarttrail.com/en/home-english

    Es war schon etwas spät geworden und ich fuhr zurück ins Hotel was Essen.

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  15. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 15
    Manwecaen
    Am Samstagmorgen herrschte herrliches Golfwetter für meine letzte Runde in Carne. Nach der Runde ging’s dann los nach Carrick on Shannen, wo ich zuallererst eine Startzeit für Morgen fixierte. Dann quartierte ich mich ein und ab gings auf einen kleinen Stadtspaziergang und auf zwei Pints in Ging’s Riverside Bar, mittlerweile eines meiner Lieblingspub’s auf der Insel.

    Carrick on Shannon war damals auf unserer allerersten Irlandreise eine Station und seitdem bin ich gerne dort.
    Am Abend hielt ich mich ein wenig an der Hotelbar auf.

    Es ging wiederum früh morgens auf den Golfplatz. Der Platz in Carrick on Shannon war seinerzeit bei unserer allerersten Irlandreise (1996) der erste richtige Golfplatz, auf dem wir spielten. Noch lange, bevor wir überhaupt Golf spielten ��. War sehr schön. Ich hatte den Platz für mich alleine bei wirklich tollem Wetter. Einige Löcher sind direkt am Shannon und wenn dann noch ein Hausboot am Fairway entlangtuckert, ist das schon fast kitschig.

    Und dann gings schon wieder Richtung Dublin Flughafen. Ich retournierte zuerst das Auto und fuhr dann mit den Shuttle ins Clayton. Es war früher Abend, als ich dort war und ich verbrachte den restlichen Tag mit Vorbereitungen zur Heimreise, Abendessen und dem einen oder anderen Pint Guinness. Es gibt im Clayton einen wunderbaren Ort, wo man sich in Ruhe zurückziehen kann – eine Library. Alle Wände bis obenhin voll mit Büchern. Wunderbar zum Schmökern.

    Auch der Rückflug ging sehr problemlos von statten. Ich wollte gar nicht weg. Und jetzt – wenige Wochen danach könnte ich sofort wieder in den Flieger steigen und auf meine Insel fliegen.

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  16. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 16
    Irlandentdecker
    @Manwecaen

    Na da hattest du ja volles Programm in Irland. So ein Proturnier stelle ich mir auch ganz toll vor. Habe ich mir auch vorgenommen mal eines zu besuchen. Es gibt da ja bei uns um die Ecke den GC St. Leon-Rot wo ja schon einige hochkarätige Veranstaltungen durchgeführt wurden. Werde da mal ein Auge darauf haben um da mal ein gutes Turnier zu besuchen.

  17. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 17
    Biby
    Vielen Dank für den tollen Reisebericht! Es blutet mir aber ein wenig das Herz, da mein Fuß mich seit längerem vom Golfen abhält... ich wüde sooo gerne....solltest du mal wieder in Kerry unterwegs sein, melde dich, falls ich wieder besser zu Fuß bin würde ich mit dir gern mal ein Ründchen in Dooks machen....

  18. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 18
    Nene177
    Hallo Manwecaen, vielen Dank für Deinen Bericht. Ja, das Wetter war in den Tagen schon recht durchwachsen und der Wind war zeitweise richtig heftig. Ich staune immer, wenn ich bei solchen Bedingungen Golfer auf den Plätzen sehe .

    Am Blacksod Lighthouse war ich zuletzt im Mai 2018, wußte aber leider nichts von dem Memorial Garden. Den werde ich mir für das nächste Mal in dieser Gegend auf die Agenda setzen.

    Ich fand den Abend in Dunfanaghy auch sehr nett. Gerne wieder.

  19. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 19
    Manwecaen
    @Irlandentdecker
    Mach das, wenn du die Gelegenheit dazu hast. Ist sehr lohnend. Mir macht es jedenfalls großen Spaß und ich schaue mir auch in Österreich gerne Profiturniere an, wenn mal welche stattfinden.

    @Biby
    Oje - gute Besserung. Wenn ich mal wieder in der Gegend bin, melde ich mich auf jeden Fall.

    @Nene

    Ich weiß gar nicht, seit wann es diesen Memorial Garden gibt. Ich finde, es sind in letzter Zeit einige sehr schöne Gedenkstätten entstanden (das Lusitania Museum in Old Head of Kinsale kommt mir in den Sinn). Ist immer lohnend, sich sowas anzuschauen und sich ein bisschen mit der Geschichte zu befassen.

  20. The Open Championship in Royal Portrush - Irlandreise 2019 # 20
    Nene177
    Im Lusitania Museum am Old Head of Kinsale bin ich erst vor 3 Monaten gewesen.

    Ich fand es aber sehr schade, dass man wegen des Golfplatzes nicht zum Leuchtturm kommt. Früher waren Leuchtturm und Klippen frei zugänglich, wie mir verschiedene Leute erzählten.

+ Antworten
12
  • Manwecaen16.08.2019, 07:35

    Das muss aber schon länger her sein, das man an den Leuchtturm konnte.
    Ich find's nicht richtig. Es gibt viele konträre Meinungen über diesen Platz. Ich kenne ihn nicht, werde ihn auch nie spielen. EUR 350,00 Greenfee sind fernab meiner Schmerzgrenze und in keiner Relation zu irgendwas.
    Da gibt es andere schöne - und sicher auch bessere - Plätze für vernünftiges Geld.

  • greenFreddy16.08.2019, 10:11

    Hallo Manwecaen,

    danke für den Kurztrip in die Golfwelt und den Reisebericht!

    grüne Grüße nach Wien


    PS. Generell fällt mir auf, dass es heuer wenig Reiseberichte im Forum gibt...

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