1. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 41
    Nene177
    Lieben Dank, Euch Dreien .

    Eine Geschichte zur „Ballintubber Abbey“ muss ich aber noch erzählen. Auf dem Friedhof steht ein großer, alter Baum, der auch auf einigen Fotos zu sehen ist – er wird „Seán na Sagart tree“ genannt. Das letzte Foto, das ich von ihm gemacht habe, zeigt ihn in einer düsteren Stimmung kurz vor einem heftigen Regenguss. Diese Stimmung passt auch zur Geschichte des Baumes, die wie folgt erzählt wird:

    Das 18. Jahrhundert war die Zeit der „Penal Laws“ (Strafgesetze) in der es verboten war, den katholischen Glauben in Irland auszuüben. Dazu gehörte es auch, dass regelrecht Jagd auf katholische Geistliche gemacht wurde; auf sie waren Kopfgelder ausgesetzt. So war ein Bischof 100 £, ein Priester 20 £ und ein Mönch 10 £ wert.

    In dieser Zeit lebte der Pferdedieb John (Seán) Malowney in der Gemeinde Ballintubber. Als er eines Tages gefangengenommen wurde und in Castlebar gehängt werden sollte, machte der Sheriff of Mayo einen Handel mit ihm. Sein Leben würde unter der Bedingung verschont bleiben, wenn er „Priesterjäger“ werden würde. Seán war absolut skrupellos und erwarb sich schnell den Ruf, der erfolgreichste „Priesterjäger“ in West-Irland zu sein. Er ist bis heute unter dem Namen „Seán na Sagart“ („John of the priest“) bekannt.

    In der Gemeinde Ballintubber gab es zwei Priester, derer er bisher nicht habhaft werden konnte. Eines Tages spielte er seiner Schwester vor, dass er sterben würde und vorher aber noch beichten wolle. Sie glaubte ihm und lies den älteren der beiden Priester kommen. Als dieser ihm die Beichte abnahm, hat er ihn erstochen.

    Am nächsten Tag war Beerdigung und der junge Priester nahm als Frau verkleidet daran teil. Seán erkannte ihn jedoch und wollte ihn töten. Der Priester konnte entkommen wurde allerdings von Seán bis in die Nähe von Partry verfolgt. Hier warf er sein Messer, das im Bein des Priesters stecken blieb. Ein Hausierer, der den beiden gefolgt war, rief dem Priester zu, dass er das Messer aus seinem Bein ziehen solle. Das tat der Priester und erstach „Seán na Sagart“.

    Soldaten fanden seine Leiche und begruben ihn auf dem Friedhof von „Ballintubber Abbey“. Die Einheimischen haben ihn aber wieder ausgegraben und in einen See geworfen. Der junge Priester, der dem Mörder entkommen war, lies ihn allerdings wieder aus dem See holen und auf dem Friedhof bestatten. Allerdings wurde er nicht in Blickrichtung Osten ins Grab gelegt, also zur aufgehenden Sonne gewandt, sondern mit Blick nach Norden, wo die Sonne niemals zu sehen ist.

    Am Grab wuchs ein Eschenbäumchen, das, als es größer wurde, das Grab von „Seán na Sagart“ in zwei Teile spaltete. So bekam der Baum den Namen „Seán na Sagart tree“.

  2. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 42
    greenFreddy
    Hi Nene,
    danke für deinen Bericht und die tolle Geschichte von der Ballintubbger Abbey!
    grüne Grüße

  3. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 43
    Nene177
    Vielen Dank, Freddy .

    Mir macht es auch immer Spaß, nach geschichtlichen Hintergründen bzw. nach Legenden im Zusammenhang mit Irland zu recherchieren .

  4. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 44
    Nene177
    County Mayo – Westport, Murrisk, Bertra Beach, Silver Strand

    Donnerstag,10. Mai und Freitag, 11. Mai 2018

    Für Donnerstag hatte ich eigentlich gar keinen richtigen Plan. Das kalte, unbeständige Wetter lud nicht gerade zu einer größeren Wanderung ein . Am späten Vormittag war zumindest die Sonne raus gekommen und so bin ich erstmal den „Bertra Beach“ in der Nähe von Murrisk entlang geschlendert. Es wehte zwar ein eisiger Wind, aber die Sonne schien und lies die „Clew Bay“ in schönen Farben leuchten. Hier kam mir schließlich auch die Idee, von Westport aus eine Bootstour zwischen den vielen kleinen Inseln in der „Clew Bay“ zu machen.

    Also bin ich kurzer Hand zum „Westport Quay“ gefahren. Leider konnte ich nirgends ein Hinweisschild bzgl. einer Bootstour finden . Ich habe dann im „Clew Bay Heritage Centre“, das sich im Hafengebiet befindet, nachgefragt, aber dort konnte man mir auch nicht weiterhelfen. Die nette Dame dort meinte, dass sie die Ausflugsboote noch nicht gesehen hätte, wahrscheinlich hätte die Saison dafür noch nicht begonnen, oder es liegt am schlechten Wetter. Auch telefonisch war niemand zu erreichen . Am Pier standen allerdings vier Männer, die offensichtlich auf ein Boot warteten. Sie hatten einen Angelausflug gebucht und das Boot verspätete sich. Die Vier waren aus Nordirland und Donegal und trotz der Verspätung waren sie äußerst gut gelaunt. Ich habe dann fast eine Stunde mit ihnen gequatscht , bis schließlich ihr Boot kam.

    Da ich nun schon mal in Westport war, wollte ich das „Westport House“ besichtigen. Vom Hafengebiet aus gelangt man direkt in die große Parkanlage, in deren Mitte sich das aus dem 18. Jahrhundert stammende „Westport House“ befindet. Die Ursprünge des Hauses gehen sogar bis ins 17. Jahrhundert zurück, wo es vom Ehemann einer Ururenkelin der Piratenqueen „Grace O’Malley“ in der Nähe eines der damaligen O’Malley-Castles erbaut wurde. Nachdem ich das Haus besichtigt hatte, bin ich noch eine Weile durch den Park geschlendert . Auf der anderen Seite des Parks kommt man im Zentrum von Westport raus. Gleich hinter dem dortigen Eingangstor war ein Imbiss, wo ich mir Fish & Chips kaufte. Das Wetter war wieder etwas besser geworden und so habe ich mich ins Gras gegenüber dem „Westport House“ gesetzt und geschlemmt .

    Das Wetter besserte sich am Abend zusehends , so dass ich auf dem Weg zurück nach Louisburgh noch einen Fotostopp in Murrisk eingelegt habe. Gegenüber dem Parkplatz des „Croagh Patrick“ ist das „National Famine Monument“ in Form eines „Coffin Ship“ zu sehen . Dieses äußerst beeindruckende „Sarg-Schiff“ wurde 1997 von der damaligen irischen Präsidentin Mary Robinson enthüllt. Einen Steinwurf von hier entfernt befindet sich die aus dem 15. Jahrhundert stammende „Murrisk Abbey“.

    Von Louisburgh aus hatte ich dann auch noch einen tollen Blick auf den „Croagh Patrick“ und die von der Abendsonne angestrahlte kleine Kapelle auf dessen Gipfel. Den Sonnenuntergang habe ich mir schließlich vom „Roonagh Pier“ aus angesehen. Ich war total überrascht, dass der Pier nass war – es hatte seit Stunden nicht mehr geregnet – und v.a. verwunderten mich die vielen Algen, die dort herum lagen . Der Seegang musste heute wirklich heftig gewesen sein. Hoffentlich ist das Meer morgen ruhiger, denn von hier werde ich am Abend mit der Fähre nach „Inishturk“ fahren.

    Eigentlich wollte ich am Freitag nach nunmehr 12 Jahren erneut die Strände südlich von Louisburgh entlang wandern, bevor am Abend das Boot nach „Inishturk“ gehen sollte. Der Vormittag war allerdings regnerisch und als ich mich kurz vor 12 Uhr auf den Weg machte, waren es gerade mal 10 °C und durch den eisigen Wind war es gefühlt noch um einiges kälter . Da ich in der Vergangenheit schon zweimal auf „Inishturk“ war, wusste ich auch, wie rau es dort sein kann. Ich musste für alle möglichen Widrigkeiten gewappnet sein und brauchte unbedingt noch ein wärmeres Fleece. In Louisburgh habe ich so etwas leider nicht bekommen, habe aber den Tipp erhalten, es im „Portwest“-Shop in Westport zu versuchen. Hier habe ich dann tatsächlich auch etwas Passendes gefunden .

    Es war zwar mittlerweile schon 14 Uhr geworden und Regen und Sonnenschein wechselten im Halbstundentakt, aber ich wollte unbedingt wenigstens noch zu einem der drei Strände. Wie schon erwähnt war ich im Juni 2006 zum ersten und bisher auch einzigen Male dort, aber diese wunderschöne Strand- und Dünenlandschaft war immer in meinem Kopf. Der „Silver Strand“ am Fuße des „Mweelrea“-Mountain liegt ca. 40 km von Westport entfernt und die Straßen dorthin sind z.T. sehr eng und schlecht . Die Fähre ging 18:30 Uhr – es war also noch machbar.

    Wie so oft, wenn ich etwas Interessantes unterwegs sehe, musste ich trotz Zeitnot auf dem Weg zum „Silver Strand“ einen Fotostopp einlegen. Als ich nämlich auf Murrisk zufuhr, sah ich über dem „Bertra Beach“ fantastische Regenwolken. Also nichts wie hin. Und es hat sich echt gelohnt .

    Gegen 16 Uhr war ich endlich am „Silver Strand“. Allerdings musste ich erstmal einen heftigen Hagelschauer abwarten, bevor ich an den Strand konnte. Dann hatte ich aber eine Stunde trockenes Wetter. Es ist so wunderschön hier und ich wäre gern länger geblieben, aber bis zum „Roonagh Pier“ waren es gut 20 km über ausschließlich enge Straßen. Gegen 17:30 Uhr bin ich abfahren; eigentlich etwas optimistisch, denn etwas Unvorhergesehenes durfte auf der Strecke nicht dazwischen kommen.

    Ich habe dann auch tatsächlich 40 Minuten bis zum Pier gebraucht, aber das hat ja gereicht . Wie ich dort erfuhr, waren am Mittwoch und Donnerstag aufgrund der rauen See keine Fähren nach „Inishturk“ gefahren, aber heute legte sie pünktlich 18:30 Uhr von „Roonagh Pier“ ab .

    Und das sind die Fotos der letzten beiden Tage http://nene177.magix.net/alle-alben/!/oa/7476128/.

  5. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 45
    greenFreddy
    Hi Nene,
    danke für die Fortsetzung deines Berichts.
    Ich war vor 10 Jahren in der von dir beschriebenen Ecke... das Coffin-Ship ist schon etwas gruselig... aber der Silver-Strand dafür umso schöner!
    Freue mich auf die Fortsetzung!
    grüne Grüße

  6. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 46
    Nene177
    Danke, Freddy .

    Eigentlich wollte ich ja vor meinem nächsten 4-Wochen-Trip mit dem Bericht fertig sein, aber leider hat das nicht geklappt . Morgen geht's nämlich wieder los .

  7. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 47
    greenFreddy
    Na dann: Gute Reise und viele tolle Erlebnisse auf der Insel...

  8. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 48
    Irlandentdecker
    Viel Spaß in Irland und wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.

  9. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 49
    Nene177
    Vielen Dank, Euch Beiden .
    Ich habe schon einige, für mich neue Dinge entdeckt.

  10. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 50
    Midgesalarm
    Danke für die tolle Fortsetzung. Solche Geschichten wie von dem Priesterjäger liebe ich ja.
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit in Irland. Nächsten Mittwoch fahre ich auch wieder hin. Vermutlich haben wir uns da knapp verpasst.

  11. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 51
    Nene177
    County Mayo – Inishturk (Inis Toirc - Wild Boar Island)

    Freitag,11. Mai und Samstag, 12. Mai 2018

    Am Freitag ging es nun also nach 2004 und 2013 zum dritten Male für mich nach „Inishturk“. Diese abgeschiedene Insel mit etwa 50 Einwohnern befindet sich ca. 14 km südwestlich vom „Roonagh Pier“ entfernt und ist etwa 5 km lang und 2,5 km breit. Auf dem Weg nach „Inishturk“ passiert man nach ca. 10 km „Caher Island“, hier haben im 7. Jahrhundert Mönche gelebt, und kurz danach „Ballybeg Island“.

    Die Überfahrt von „Roonagh Pier“ nach „Inishturk“ dauert bei ruhiger See ca. 50 min., heute wurde daraus aber eine Stunde. Eigentlich halte ich mich immer gern an Deck auf, aber nachdem ich einige Male regelrecht abgehoben habe , als die Fähre durch die Wellen pflügte und ich dabei auch noch nass wurde , bin ich doch nach Innen gegangen. Zum Glück werde ich nicht seekrank, im Gegenteil, dieses monotone Geräusch des Motors hat mich total schläfrig gemacht. Als wir 19:30 Uhr am Pier auf „Inishturk“ anlegten, wurde ich schon von Phylomena vom „Tranaun House B&B“, in dem ich die nächsten drei Nächte verbringen würde, erwartet .

    Nach dem Einchecken und ein paar Fotos vom „Mweelrea Mountain" in der Abendsonne bin ich direkt zum „Community Club“, der oberhalb vom „Tranaun House“ liegt, zum Abendessen gegangen. Auf das Restaurant war schon ganz gespannt, denn das wurde gerade mit vereinten Kräften gebaut, als ich zuletzt 2013 auf der Insel war. Da haben die Inselbewohner wirklich was Tolles geschaffen und einen super Koch haben sie auch . Im Restaurant habe ich noch ein deutsches Paar getroffen, die ebenfalls im „Tranaun House“ übernachteten. Viele Touristen gab es allerdings nicht auf Inishturk. Nach dem Essen habe ich den Tag mit einem Guinness im Pub neben dem Restaurant ausklingen lassen .

    Beim Frühstück am Samstag war da auch wieder das deutsche Paar, mit dem man viel Spaß haben konnte. So wurde erstmal ausgiebig mit den Beiden und auch mit Phylomena gequatscht und gelacht . Da der kleine Laden, der sich ebenfalls im „Community Club“ befindet, erst mittags öffnete, hatte ich sowieso Zeit. Für meine Wanderung heute wollte ich noch Proviant einkaufen.

    Als ich gegen 12 Uhr aus dem Haus bin, konnte ich es nicht glauben – die Sonne schien, aber es wehte wieder ein sehr kalter Wind . Also musste ich doch die Jacke anziehen und auch das Fleece kam in den Rucksack. Für heute hatte ich eine Wanderung im Osten der Insel geplant; hier war ich in der Vergangenheit noch nicht gewesen. Erst ging es die Straße hinunter zum Pier und vorbei am Health Centre der Insel bevor ich die Straße verließ und quer den Hügel hinauf Richtung Osten lief. Dabei hatte ich immer den in ca. 30 km Entfernung liegenden „Croagh Patrick“ im Visier. Die Sicht war fantastisch, so dass ich die kleine Kapelle auf dem Gipfel des heiligen Berges mit bloßem Auge sehen konnte .

    Der Tag war einfach ein Traum!!! Ich war ganz alleine hier unterwegs, nur ein paar Schafen bin ich begegnet . Im Windschatten und mit dem Fleece konnte ich auch lange relaxed in den Klippen sitzen und meinen Blick über das Meer nach „Clare Island“ im Norden, „Croagh Patrick“ im Osten und den „Mweelrea Mountain" und die „Connemara Mountains“ im Südosten schweifen lassen. Wie gut es einem doch gehen kann .

    Am späten Nachmittag zog der Himmel wieder zu - Zeit, den Rückweg anzutreten. Gegen 18:30 Uhr stand ich unter der Dusche und 19:30 Uhr war ich wieder im „Community Club“.

    Das sind die ersten Fotos von „Inishturk“ http://nene177.magix.net/alle-alben/!/oa/7480954/.

  12. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 52
    Nene177
    County Mayo – Inishturk (Inis Toirc - Wild Boar Island)

    Sonntag, 13. Mai 2018

    Am Sonntag wollte ich die Wanderung wiederholen, die ich schon vor 5 Jahren gemacht hatte. Der Wetterbericht war zwar nicht übel , aber der Wind war heute zu einem eisigen Sturm geworden. Auch die Sonnenstrahlen konnten nicht viel gegen die Kälte ausrichten. Meine Wanderung sollte an den Klippen im Norden entlanggehen und da sind heftige Sturmböen das letzte, was man haben möchte. Als ich kurz vor 12 Uhr los bin, hatte der Sturm zum Glück etwas abgeflaut. Zuerst ging es wieder den Hügel nach unten zum Hafen und dann die Straße hinauf Richtung Norden. Dabei bin auch am zweiten B&B der Insel, dem „Ocean View House“ vorbeigekommen, wo ich bei meinen ersten beiden Trips übernachtet hatte.

    Auf der Nordseite von „Inishturk“ gibt es keine Häuser und so war ich 2013 umso geschockter , als ich Bauarbeiter und einen Bagger neben dem „Lough Coolaknick“ am Fuße des „Mountain Common“ gesehen habe. Da sollte zum Glück kein Haus entstehen, sondern ein Kunstprojekt im Rahmen von „The Gathering Ireland 2013“. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 fanden nämlich überall in Irland Events statt, zu denen die Irische Diaspora aus der ganzen Welt angereist ist. Am 21. Juni 2013 wurde schließlich die Skulptur des amerikanischen Architektur-Professors Travis Price mit dem Namen „Tale of the Tongs – The Gathering“ enthüllt . Das Ganze besteht aus einem Glaskubus sowie versetzt angeordneten Glas- und Steinplatten und ist als Sammelplatz für all jene gedacht, die an die Torffeuer ihrer Vergangenheit oder an die ihrer Vorfahren zurückkehren . Auf den Glasplatten stehen die Namen der sechs Familien von Inishturk - Heanue, Heaney, O’Toole, Concannon, Faherty and Prendergast. Leider war es jetzt wieder sehr stürmisch geworden und so habe ich mich eine ganze Weile in den Glaskubus gesetzt. Ein Feuer, das hier entfacht werden kann, hätte sicher nicht lange gebrannt, da der Wind nur so durchpfiff. Ich habe echt überlegt , ob ich tatsächlich zur Ruine des Watch Towers auf dem 189 m hohen „Mountain Common“ steigen sollte oder doch einfach nur der Straße folge.

    Diesen Gedanken habe ich aber schnell beiseite gewischt und bin nach oben gestiegen. Die Aussicht von hier ist einfach toll und entschädigt total für die Anstrengung . Für mein Picknick habe ich mich schließlich in die Ruine gesetzt, da es jetzt zu allem Übel auch noch nieselte und der Turm doch etwas Schutz bot. Gemütlich ist anders , aber ich hatte mir vorgenommen, bis 16 Uhr hier auszuharren und wenn das Wetter dann nicht besser ist, würde ich wieder nach unten zur Straße gehen.

    Aber kurz vor 16 Uhr kam tatsächlich die Sonne wieder raus , also ging meine Wanderung weiter. Hier oben ist man in der absoluten Einsamkeit, nur von Landschaft und wenigen Schafen umgeben . Mir ist – wie auch schon gestern – keine Menschenseele auf meiner Wanderung begegnet.

    Eigentlich war das Foto-Timing perfekt, denn die Klippen an der Nordwest-Seite hätten nun von der Sonne beschienen werden müssen, aber die Wolkendecke wurde leider wieder dichter und hat meistens die Sonne bedeckt. Aber dann passierte etwas, was für mich wie ein kleines Wunder war . Plötzlich kam die Sonne für einige Minuten raus und beleuchtete das blühende Heidekraut direkt am Klippenrand . Ich wollte das gern mit den Klippen dahinter fotografieren und bin daher über die niedrige Mauer gestiegen, die ein Stück entfernt vom Klippenrand verlief. Nachdem ich mein Foto gemacht hatte, habe ich noch die grasbedeckten Klippen nach unten geschaut und was ich da erblickt habe, konnte ich nicht fassen – in der Sonne waren Puffins zu sehen . Ich hatte noch nie gehört, dass auf „Inishturk" Papageientaucher brühten und somit hatte ich leider auch mein Teleobjektiv nicht dabei. Trotzdem habe ich aber ein paar Beweisfotos hinbekommen. Ich war so extrem glücklich über diese unverhoffte Entdeckung, dass mir auch egal war, dass sich über dem Meer im Norden etwas am Himmel zusammenbraute und das Licht immer schlechter wurde.

    Bei der „Ooghnamucka Bay“ ganz im Westen habe ich die Klippen verlassen und bin landeinwärts Richtung Osten gegangen. Hier befinden sich die beiden kleinen Seen „Lough Namucka“ und „Lough Aleen“ und hier war es auch, wo mich vor 5 Jahren eine ganz eigenartige, fast spirituelle Stimmung ergriffen hatte . Damals hat allerdings die Sonne geschienen und es war windstill, so dass ich länger dort sitzen und diesen besonderen Ort auf mich einwirken lassen konnte. Diesmal war mir nicht nach verweilen, da es immer kälter wurde und es auch schon recht spät war. Von hier war es dann noch ca. ein Kilometer bis ich an einem Haus ankam und die Straße erreicht hatte.

    Kurz vor 20 Uhr bin ich im „Community Club" angekommen, wo es zum Glück auch noch etwas zu essen gab. Danach saß ich mit ein paar alten Insulanern zusammen, denen ich voller Begeisterung von den Puffins erzählte . Sie hatten zwar gehört, dass einige Puffin-Paare in den Klippen brühten, hatten sie selbst aber noch nicht gesehen. Ich habe ihnen dann die Fotos gezeigt und besonders zwei alte Männer klickten fast die ganzen Inishturk-Bilder durch und waren begeistert, wie schön ihre Insel doch ist . Ich glaube, die Zwei waren sehr lange nicht mehr da unterwegs, wo ich in diesen beiden Tagen umhergewandert bin.

    Als ich gegen 23 Uhr in mein B&B kam, hatte mir Phylomena eine Schneekugel mit einem Puffin darin als Abschiedsgeschenk ins Zimmer gestellt . Sie erzählte mir am nächsten Morgen, dass die Puffins seit ein paar Jahren kommen und ihr Ehemann Bernard Leute mit dem Boot zu den Klippen bringt, sofern die See nicht zu rau ist. Sie wusste aber nicht, dass man die Puffins auch vom Land aus sehen kann. Wenn ich das nächste Mal auf der Insel bin, hoffe ich auf ruhige See.

    Was war das wieder für eine tolle Zeit auf „Inishturk". Ich liebe diese Insel .

    Das sind die Fotos meiner heutigen Wanderung http://nene177.magix.net/alle-alben/!/oa/7481383/.

  13. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 53
    Biby
    Hi Nene, bin leider jetzt erst dazu gekommen, deine beiden letzten Berichte zu genießen - danke dafür! Die "Puffin Belohnung" freut mich für dich!
    Bin schon auf die Fortsetzung gespannt ...

  14. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 54
    Nene177
    Oh ja, das mit den Puffins war eine riesige Überraschung und Freude . Vielleicht hat rents ja ein paar Puffin-Smileys für uns!?

    Ich war ja nun schon so oft in Irland, aber diese Insel schafft es immer wieder, mich zu überraschen.

  15. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 55
    Nene177
    County Mayo – Burrishoole Priory, Rockfleet Castle, Blacksod Lighthouse, Céide Fields, Downpatrick Head


    Montag, 14. Mai und Dienstag, 15. Mai 2018

    Am Montag ging es 9:30 Uhr bei Nieselregen und 10 °C von „Inishturk“ zurück zum „Roonagh Pier“ . Die nächsten vier Übernachtungen hatte ich in der gut 100 km entfernten „Kilcommon Lodge“ Pullathomas (Pullatomish) im Norden des Counties Mayo gebucht. In dieser Mischung aus Hostel und B&B, das von Betty (einer Deutschen) aufgebaut wurde, war ich bereits im Mai 2008 für einige Tage .

    Auf dem Weg in den Norden hatte ich noch Sightseeing eingeplant. Meinen ersten Stopp habe ich bei der „Burrishoole Priory“ („St. Mary's Dominican Friary“) eingelegt. Das im Jahr 1469 gegründete Kloster befindet sich ca. 3 km nordwestlich von Newport an der Clew Bay. Ich mag solche alten Gemäuer sehr, v.a. wenn ich da auch noch allein sein kann . So habe ich eine gute Stunde dort verbracht.

    Kurz vor 14 Uhr bin ich von der „Burrishoole Priory“ wieder abgefahren, bin allerdings nicht weit gekommen . Nach ca. 5 km in westlicher Richtung stand da ein Wegweiser zum „Carrigahowley Castle“ oder auch „Rockfleet Castle“ genannt. Hierbei handelt es sich um ein 18 m hohes Turmhaus mit vier Etagen aus dem 16. Jahrhundert, das der Piratenqueen Grace O’Malley gehörte und in dem sie auch wohnte . Leider konnte man es nicht von Innen besichtigen.

    Eigentlich hätte ich noch gern einen Spaziergang im „Ballycroy National Park“ (ca. 15 km nördlich von Mallaranny) gemacht, aber der Himmel war nach einem kurzen Sonnenintermezzo wieder wolkenverhangen . Ich bin trotzdem zum dortigen Visitor Centre gefahren, da ich hoffte, dass es da auch ein Café gibt. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Mit dem Spaziergang wurde es zwar nichts, aber ich habe mir die interessante Ausstellung zu dem über 150 Quadratkilometer großen Nationalpark angeschaut, der v.a. aus Hochmoor und den Nephin Mountains besteht.

    Es war dann auch schon 17 Uhr durch als ich mich auf die letzte Etappe meiner heutigen Strecke machte. Gegen 18 Uhr kam ich schließlich bei Betty in der „Kilcommon Lodge“ an. Nachdem ich meine Sachen aus dem Auto geholt hatte und ein Schwätzchen mit Betty gehalten hatte , bin ich erstmal nach Belmullet gefahren, um mir etwas zum Essen zu kaufen. Anschließend ging’s zum „Blacksod Point“ am südlichen Ende der „Mullet Peninsula“, wo es einen kleinen Hafen mit dem „Blacksod Lighthouse“ gibt. Dieser kleine Leuchtturm spielte im Zweiten Weltkrieg übrigens eine ganz besondere Rolle. Damals war es sehr schwierig eine halbwegs verlässliche Wettervorhersage zu erstellen, die aber für die Landung der Alliierten am D-Day im Juni 1944 in Frankreich von außerordentlicher Bedeutung war.

    Die Amerikaner sagten für die ganze Woche, für die die Landung vorgesehen war, schlechtes Wetter voraus. Die deutsche Prognose war identisch, so dass Feldmarschall Rommel sogar die Front verließ und nach Berlin reiste. Die Wettervorhersage, die von den Briten genutzt wurde, sagte jedoch eine kurze Wetterbesserung voraus. Diese Wettervorhersage war schließlich ausschlaggebend für den Beginn der Landung der Alliierten in der Normandie. Und diese Wettervorhersage kam von der „Blacksod Point Meteorological Station“ .

    In den drei vollen Tagen, in denen ich in Pullathomas sein würde, wollte ich unbedingt eine Wanderung entlang der „North Mayo Cliffs“ machen, von der ich bereits vor 10 Jahren total begeistert war. Der Dienstag fiel für dieses Vorhaben aber schon mal buchstäblich ins Wasser . Als ich gegen 12 Uhr schließlich die „Kilcommon Lodge“ verlassen habe, nieselte es zwar nur noch, aber wir hatten gerade mal 13 °C und in dem kalten Wind fühlte es sich wie Winter an . Eine Indoor-Aktivität wäre also schön oder zumindest etwas, wo ich vor dem Wetter flüchten konnte.

    Mein Weg führte mich zum „Céide Fields Visitor Centre“, eine halbe Stunde in östlicher Richtung an den „Céide Cliffs“. Die „Céide Fields“ sind von Mauern eingefasste Felder, die vor ca. 6.000 Jahre angelegt und bewirtschaftet wurden. Es ist somit das älteste bekannte Feldsysteme dieser Art aus der Jungsteinzeit in der Welt . Die Überreste von Feldmauern, Häusern und Gräbern erstrecken sich unter einer dicken Torfdecke über mehrere Quadratkilometer. Entdeckt wurde die Anlage 1930 beim Torfstechen.

    Im „Visitor Centre“, in dessen Mitte der Stamm einer dort ausgegrabenen 4.000 Jahre alte Kiefer steht, kann man etwas über den Alltag der jungsteinzeitlichen Menschen sowie über die Geologie des Gebietes erfahren. Der geologische Aufbau wird auch durch die etwa 120 m hohen „Céide Cliffs“ eindrücklich sichtbar.

    Das Wetter schien besser zu werden, aber als die 45-minütige geführte Tour um das „Visitor Centre“ herum begann, wurde es leider wieder extrem ungemütlich. Die Führerin erläuterte das Feldsystem und demonstrierte, wie mit langen Bohrstangen die Mauern und Häuserreste lokalisiert wurden . Der Verlauf der Mauern wurde dann mit weißen Pflöcken gekennzeichnet. Man kann auch allein dort umherlaufen, aber ohne Erläuterungen dürfte es schwierig sein, sich vorzustellen, wie es hier mal ausgesehen haben mag.

    Nachdem ich richtig durchgefroren war, habe ich eine heiße Suppe im Tearoom im Visitor Centre genossen . Mittlerweile war es 16 Uhr geworden, als die Sonne plötzlich durch das Glasdach schien. Nun aber nichts wie raus zu den Klippen, wo ich aufgrund des Wetters noch nicht gewesen war.

    Anschließend ging es zum in Sichtweite befindlichen „Downpatrick Head“ mit den 350 Millionen Jahre alten Klippen und dem tausendfach fotografierten, 45 m hohen Brandungspfeiler „Dún Briste“ („Broken Fort“) . Benannt wurde die Landzunge nach St. Patrick, der hier eine Kirche gründete. Erstaunt war ich, als ich zum Blowhole „Pul Na Sean Tinne“ („Hole of the Old Fire“) kam, denn vor 10 Jahren gab es nur einen Zaun um das riesige Loch. Jetzt ist da zwar immer noch ein Zaun, aber doch viel futuristischer und man kann sogar von weiter oben hineinschauen . Außerdem gibt es dort noch viele interessante Informationen und Stories zum „Downpatrick Head“. Leider war wie vor 10 Jahren die See zu ruhig, als dass das Loch Wasserfontänen in den Himmel geblasen hätte.

    Außerdem gibt es hier auch noch einen „Look Out Post“ (LOP) mit der dazugehörigen „EIRE 64“-Markierung im Gras, die während des 2. Weltkriegs den alliierten Flugzeugen zeigte, dass sie sich hier über dem neutralen Irland befinden. Von diesen LOPs gibt es übrigens 83 im Uhrzeigersinn entlang der Küste der Republik Irland, beginnend mit der Nr. 1 auf der Cooley-Halbinsel im County Laois und abschließend mit der Nr. 82 auf Inishowen im County Donegal. Die Nr. 83 befindet sich allerdings in Kerry. Klippen faszinieren mich immer und daher bin ich zwei Stunden bei schönstem Wetter hiergeblieben .

    Spätestens 18:30 Uhr wollte ich aber unbedingt wieder auf dem Parkplatz sein, denn bis dahin würde der Imbisswagen „Tea by the sea“ dort stehen. Das hatte ich schon ausfindig gemacht, als ich dort ankam. Und er war auch noch da – was für ein netter und witziger Typ war das .

    Da ich nun mein Abendessen schon erledigt hatte und nicht noch etwas suchen musste, wollte ich direkt zum „Cross Beach“ auf der Mullet-Halbinsel fahren. Als ich jedoch zum „Céide Fields Visitor Centre“ kam, sahen die „Céide Cliffs“ im warmen Abendlicht besonders schön aus, so dass ich nochmal hier für einen kurzen Fotostopp gehalten habe.

    Es war dann auch schon nach 20 Uhr, als ich endlich am „Cross Beach“ ankam. Für einen Spaziergang war es zu spät, aber die Ruinen der „Cross Abbey“ und die vielen namenlosen Grabsteine im hohen Gras darum, habe ich mir noch angeschaut. Nun ging auch bald die Sonne unter.

    Das sind die Bilder der letzten beiden Tage http://nene177.magix.net/alle-alben/!/oa/7484619/.

  16. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 56
    Manwecaen
    Oh, sehr schön. Hab natürlich vieles wiedererkannt, war ich doch erst kürzlich in der Gegend

    Die Céide Fields hab ich mir auch schon zwei, dreimal angeschaut. Diesmal aber nicht. Wir waren damals 2002 das erste Mal dort und hatten den Tipp von unserem B&B-Host in Ballina erhalten. Gefällt mir sehr.


  17. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 57
    greenFreddy
    Danke für die Fortsetzung des Berichts!

    War vor vielen Jahren mal bei den Ceide Fields (2001?) - damals hat mir das "Feld" nicht so viel gesagt... vielleicht muss ich wieder mal einen Besuch in Betracht ziehen...

    grüne Grüße

  18. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 58
    Nene177
    Lieben Dank, Manwecaen und greenFreddy .

    Ich glaube, wenn man die "Céide Fields" verstehen will, sollte man sich vorher das Museum ansehen und dann eine geführte Tour machen. Das Feldsystem wurde ja nicht freigelegt, sondern ist immer noch unter dem Hochmoor begraben. Dessen sollte man sich auch bewußt sein, bevor man dorthin geht.

  19. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 59
    greenFreddy
    Zitat Zitat von Nene177 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, wenn man die "Céide Fields" verstehen will, sollte man sich vorher das Museum ansehen und dann eine geführte Tour machen. Das Feldsystem wurde ja nicht freigelegt, sondern ist immer noch unter dem Hochmoor begraben. Dessen sollte man sich auch bewußt sein, bevor man dorthin geht.
    Ja, da hast du natürlich recht - wir waren damals auch ziemlich unvorbereitet und sind einfach ohne große Reisevorbereitung drauf losgefahren... schön wars...

  20. Reisebericht Clare-Galway-Mayo-Donegal-2018 # 60
    Manwecaen
    Zitat Zitat von Nene177 Beitrag anzeigen
    Lieben Dank, Manwecaen und greenFreddy .

    Ich glaube, wenn man die "Céide Fields" verstehen will, sollte man sich vorher das Museum ansehen und dann eine geführte Tour machen. Das Feldsystem wurde ja nicht freigelegt, sondern ist immer noch unter dem Hochmoor begraben. Dessen sollte man sich auch bewußt sein, bevor man dorthin geht.
    Definitiv. Das sollte man sich wirklich mit Museum und Führung anschauen. Für mich war das damals absolut faszinierend. Es hat "Cats and Dogs" geregnet und wir haben unter Schirmen und Regencapes und -hüten unserem Guide (bzw. unserer Guidin ) gelauscht. Ein Erlebnis.

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