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  1. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 1
    Manwecaen

    Süden & Südwesten - Irlandreise 2018

    Die heurige Irlandreise begann mit einem riesen Schrecken für mich. Beinahe hätte ich nicht fliegen können …

    Ich war diesmal 3 Stunden vor Abflug am Flughafen – und das war gut so. Ich musste sogar eine halbe Stunde warten, bis der Abfertigungsschalter aufmachte, dafür war ich dann der dritte an der Reihe, um meine Koffer (ich reise ja immer mit einem Koffer und meinem Golfgepäck) aufzugeben. Da eröffnete mir die Dame am Schalter, dass mein Reisepass abgelaufen sei und ich so nicht nach Irland einreisen kann …

    Ich kam mir vor wie in einem schlechten, drittklassigen Film …

    Ich hatte das überhaupt nicht am Radar. Ich brauche meinen Reisepass nicht oft und schaue nie rein, wann der abläuft. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, dass er im November vorigen Jahres abgelaufen war …

    Zum Glück kann man am Flughafen einen Notpass machen lassen. Das war in einer halben Stunde erledigt. Ich musste mich dann natürlich erneut anstellen um das Gepäck aufzugeben (vor mir nun eine riesige Reisegruppe und eine Schulklasse …) und anstatt gemütlich Zeit zu haben für ein Mittagessen und ein Bier und noch das eine oder andere besorgen zu können, wurde es wieder sehr knapp. Aber ich war so froh, als ich im Flieger saß … das hätte auch ganz anders kommen können …

    Der Flug verlief einigermaßen turbulent (wie fast immer nach Irland), aber ausnahmsweise mal pünktlich.

    Das Auto ausfassen war auch so eine Geschichte. Ich buche ja seit einiger Zeit das Auto nicht mehr mit dem Flug mit über AerLingus, sondern über ÖAMTC (bzw. ADAC), weil da am problemlosesten Vollkasko ohne Selbstbehalt funktioniert. Jedenfalls musste ich zu Avis und nahm das Auto in Empfang. Um festzustellen, dass das Ding keinen CD-Player hat. Für mich ein Must. Viele Autos haben keinen mehr, weil eh die meisten ihre Musik über das Handy haben und die Autos sind halt entsprechend Bluetoothfähig. Ich aber habe sowas nicht, sondern habe immer meine CD-Tasche mit. So wie ich auch immer „echte“ Bücher mit in den Urlaub karre. In diesem Falle hatte ich unter anderem die Annie von Pusztakind im Schlepptau . Vielen Dank auch an Beetle für den Tipp mit der GEO Epoche. Hab ich mir noch schnell am Flughafen gekauft. Hochinteressant!

    Wie dem auch sei, ich ging zurück zum Avis-Schalter und fragte um ein anderes Auto mit CD-Player. Und bekam es auch.

    Für mich wirklich wichtig, auf meinen Fahrten die entsprechende Musik zu haben. Diesmal hörte ich sehr viel Cranberries …

    Und dann konnte es endlich losgehen.


    Unterwegs war ich 13 Tage. Meine Reiseroute war wie folgt:

    Wicklow – Waterford – Cobh – Baltimore – Kenmare – Glenbeigh – Limerick

    Das Wetter war – irisch. Zu Beginn wechselhaft, dann ein paar herrliche Tage, dann wieder zwei Regentage und zum Schluss wieder wechselhaft. Kalt war es eigentlich nie. Und extrem windig auch nicht. Und der Ginster hat schon geblüht .

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    Ich hatte ja die erste Unterkunft in Wicklow vorab gebucht. Aufgrund der Aktion mit dem Autotausch, war ich aber erst sehr viel später dort, als geplant. Mehr als ein Begrüßungsguinness war dann nicht mehr drinnen.

    Am Morgen stand dann erst mal eine Runde Golf in Wicklow am Programm. Ich kannte den Platz noch nicht. Wenn auch kein Top-Platz sehr schön am Meer gelegen mit einigen wirklich schönen Ausblicken. Wie meist, wenn ich in Irland spiele, hatte ich den Platz für mich alleine. Das Wetter war angenehm und so ein schöner Beginn der Reise.

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    Auch schon ein Ritual von mir ist die Soup of the day und ein Pint Guinness nach der Runde. Gestärkt konnte es weiter gehen. Mein grober Plan war ja die Südküste bis Mizen Head und Beara und eventuell je nach Reiseverlauf nach Limerick und von dort nach Dublin.

    Ich fuhr ohne große Abweichungen über Wexford nach Waterford. Ich machte Halt an der Brittas Bay und ging kurz an den Strand. Es war aber nicht wirklich einladend, es war windig geworden und zog zu. Ich blieb nicht lange. Es fing dann auf der Weiterfahrt an zu regnen und als ich in Waterford ankam, schüttete es. Weiter wollte ich nicht fahren, hatte ich doch morgen die Copper Coast am Programm. Da ich nach einer ersten Stadtrunde keine geeigneten B&B’s fand, heuerte ich in einem Hotel an der Promenade an und verbrachte den weiteren Nachmittag im Hotel mit Lesen und Malen. Es regnete unaufhörlich …

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  2. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 2
    Manwecaen
    Auch am Morgen noch … ich lies mir Zeit mit Frühstück und als es dann aufhörte zu regnen, fuhr ich los – nach Tramore. Auf der Suche nach dem Metal Man …

    Der Metal Man wurde mir in meinem Reiseführer (auf den ich später nochmal zu sprechen komme) als Skurrilität angepriesen wurde. Und da ich für Skurrilitäten jeglicher Art sehr empfänglich bin, musste ich das Ding natürlich sehen. Ich hatte nur eine vage Ahnung, wo dieser Herr zu finden sei und kurvte in und um Tramore herum, bekam aber nichts zu Gesicht, was mir weiterhalf. Irgendwo an der Strandpromenade (ganz eigenartig: die ganze Strandgegend war wie in Schaum gehüllt – windig war’s ja wohl und Regen hat es auch gegeben am Morgen, aber …) fragte ich dann eine Passantin. Die mir eine umfangreiche Wegbeschreibung gab (hab spätestens beim 10. Richtungswechsel aufgehört, zuzuhören – die generelle Richtung glaubte ich zu wissen …). Ich fuhr in etwa dorthin, wo ich glaubte, das mich die nette ältere Dame geschickt hatte und tatsächlich, irgendwann etwas später entdeckte ich den Metal Man (freilich weit weg – das man nicht nahe dran kommt, wusste ich). Etwas enttäuscht fuhr ich wieder meines Weges, fand aber bald eines dieser braunen Schilder die einen schönen Ausblick versprechen. Und diesem Schild folgte ich – und fand einen wunderbaren Küstenabschnitt mit einer besseren Aussicht auf den Metal Man.

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    Der nächste Punkt war der Gaulstown Dolmen. Auch recherchiert im Vorfeld. Nicht ganz leicht zu finden, aber eine längere Suche war nicht von Nöten. Solche „Schnitzeljagden“ liebe ich über alles … vor allem, wenn da so ein hübsches Ding wie dieser Dolmen, gut versteckt im Gehölz, zu finden ist. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass keine Menschenseele sich dort aufhielt. Außer meiner . Es war aber recht nass überall und nach einigen Fotos und schneller Skizzen und einem Wee Dram Malt war ich bald von dannen.

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    Der nächste Punkt war die Copper Coast, eigentlich einberaumt für 2 Tage … nur war da nichts zu sehen. Sehr enttäuschend. Ich konnte es gar nicht glauben. In Internetrecherchen recht gut beworben, aber nicht einmal das Besucherzentrum in Bunmahon hatte geöffnet (nur am Wochenende …). Landschaftlich einigermaßen ansprechend ist es ja, aber wo anders in Irland ist es schöner imho.

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    Mein Plan war nun, in Dungarvan Station zu beziehen und dort eine Runde Golf zu spielen. Der nette Herr im Pro-Shop riet mir aber ab (es würde bald regnen) und es besser morgen zu versuchen … ich kann es vorwegnehmen: es kam genau umgekehrt … .

    Ich lies Dungarvan links liegen und fuhr schnurstracks nach Cobh. Nicht, ohne vorher in Fota Island nachzufragen, ob dort morgen eine Runde Golf möglich wäre. Viel zu sophisticated … Fota Island hat schon mal die Irish Open beheimatet … und darauf bilden die sich dermaßen was ein, dass ich gerne kehrt machte …

    In Cobh nahm ich mir ein B&B am Ortsrand. Es war noch zeitig am Tag und ich fuhr gleich weiter in den Ort. Alles, was ich fand, war diese Titanic-Experience und für die kaufte ich Karten und hatte noch eine Stunde Zeit, die ich mit einem Pint Guinness gleich gegenüber verbrachte …

    Die Titanic Experience war dann überaus interessant, nett – und auch beklemmend. Einfach gut gemacht, finde ich. Hat mir ausgezeichnet gefallen. Ansonsten bot mir Cobh aber eigentlich nichts.

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  3. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 3
    Manwecaen
    Irish Mist herrschte nächsten Tag. Mein Weg führte mich zuerst zum Old Head of Kinsale. Ganz weit im Hinterstübchen war da schon eine Runde Golf dort, aber bei Greenfee-Preisen fernab von 200 EUR auch weit über meiner Schmerzgrenze. Aber ich fand dort ein überaus interessantes, informatives – und auch beklemmendes – kleines Museum. Und das habe ich mir angeschaut. Hat mir sehr gefallen. Sehr schön gemacht auch, wie ich finde.

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    Ich wurschtelte mich dann weiter die Südküste entlang. Weil weder das Wetter wirklich berauschend war und mich auch sonst nicht wirklich was in der Gegend hielt, fuhr ich gleich weiter nach Baltimore, wo ich für drei Nächte ankerte.

    Einen Stopp legte ich natürlich am Dromberg Steinkreis ein (so was würde ich nie am Weg liegen lassen … ).

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    So war ich eigentlich ein paar Tage eher dort angekommen, als ich geplant hatte. Ich spazierte noch in den Ort und da dieses Castle am Ortsrand noch geöffnet hatte, schaute ich mir das gleich an. Ich mag diese kleinen, aber feinen Museen unheimlich gerne, die überall im Lande zu finden sind. Kosten nicht viel (in diesem Fall EUR 4,00 an Eintritt), aber sind überaus nett. Und eine schöne Aussicht hatte man auch von oben an der Balustrade.

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  4. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 4
    Manwecaen
    Der Abend aber gehörte dann erstmal Fish & Chips (der Koch im Casey’s erwies sich die nächsten drei Tage als überaus talentiert ), dem Postkarten malen und lesen.

    Der nächste Tag war ein absolutes Highlight der Reise. Begonnen hat der Tag mit einer Runde Golf am Skibbereen & West Carbery GC. Der Platz in Ordnung, aber nicht berauschend. Zu tiefer Boden. Dazu später.

    Das Wetter wurde besser, je länger der Tag dauerte. Mehr als geeignet als für einen weiteren Punkt, den ich unbedingt abhaken wollte – Mizen Head. Was soll ich sagen? Landschaftlich einmalig, diese Landzunge in den Atlantik. Und ich durfte sie genießen bei 15°C und nahezu Windstille. Ich lief dort wirklich im T-Shirt herum. Und stiefelte jeden einzelnen Steg und Weg ab.

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    Und weil der Tag so schön war, spazierte ich – nach Baltimore zurückgekommen – auch noch zu diesem Beacon … ein absolut magischer Ort. Also wenn wer mal in der Gegend ist und das Wetter es auch nur irgendwie zulässt … not to be missed … Ich konnte mich überhaupt nicht trennen von diesem Ort. Eventuell etwas schwerlich zu erreichen (der letzte Anstieg ist nicht ohne), aber jede Anstrengung wert.

    Es ist fantastisch dort oben. Die Fotos können nicht annähernd festhalten, welche Stimmung dort herrschte. Eigentlich schönes Wetter, über die Küste klomm etwas Nebel und hüllte die Szenerie in einen sanften Schleier … ich wollte gar nicht mehr runter von dort oben …

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  5. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 5
    Manwecaen
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  6. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 6
    Manwecaen
    Der nächste Tag brachte erstmal eine Runde Golf in Bantry. War etwas zu fahren, aber der Tag wie der gestrige zum Niederknien. Auch der Platz in Bantry war tief. Und der Mann im Pro-Shop erzählte mir, das Irland den nassesten Winter seit Ewigkeiten hinter sich hat und der Platz überhaupt erstmals vom Dezember bis März geschlossen war. Ich machte bei dieser Reise die Erfahren, dass die Parkland-Plätze (im Gegensatz zu den Küstenplätzen) allesamt sehr nass und matschig waren. Den Linksplätzen macht das nasse Wetter nicht so viel bzw. gar nichts. War mir aber nichts Neues.

    Wieder hatte ich den Platz für mich alleine. Nach der Runde gab’s ein Sandwich und ein Pint Guinness. Umziehen und ab nach Sheep’s Head.

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    Hach – auch diese Halbinsel kannte ich noch nicht. Herrlich. Und bei diesem makellosen Wetter eigentlich Kitsch pur. Ich spazierte dann auch die 2 km vom Parkplatz zum Lighthouse. Die 2 km glaube ich zwar nicht ganz. Machte aber nichts, das Wetter war einfach zu schön, um es nicht für eine kurze Wanderung auszunutzen. Vor allem, wenn am Ziel so ein schmuckes Leuchthaus steht. Wirklich sagenhaft schön dort.

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  7. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 7
    Manwecaen
    Ich kam recht spät zurück in die Unterkunft in Baltimore und mehr als Essen und 2 Pints stand nicht mehr am Programm.

    Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Baltimore und ich fuhr nach Kenmare und gleich weiter in den Ring of Kerry zum gleichnahmigen Golfplatz. Es war Samstag und ich hatte keine großen Hoffnungen, dort spielen zu können. Aber wider Erwarten war trotz grandiosem Wetter nicht viel los und schon war ich auf der Runde.

    Ich beschloss, zwei Tage in Kenmare zu bleiben und das als Ausgangsbasis für die Beara Peninsula zu nutzen. Da war ich erst einmal und es hat mir damals sehr gut gefallen.

    Bei der Herbergssuche in Kenmare wurde ich wieder mal Zeuge dieser unglaublichen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Iren. Ich kurvte ein wenig im Ort herum und steuerte ein B&B in Zentrumnähe an. Dort war nichts frei (es war Wochenende …), aber die nette Frau vermittelte mir nicht nur ein B&B einer Freundin auch in Zentrumnähe, sondern fuhr in ihrem Auto vor mir her, um mir den Weg zu zeigen.

    Nach kurzer Rast machte ich mich auf den Weg, um den Uragh Stone Circle zu suchen. Den hatte ich damals „gefunden“ und war hin und weg von diesem Ort. Schwer war er nicht zu finden. 13 km außerhalb von Kenmare auf der Beara Peninsula. Es ist auch nicht sehr weit zu fahren und nur ein kurzes Stück zu gehen, um dieses Juwel zu erreichen.

    Es waren einige Menschen dort. Ich setzte mich auf einen Felsen oben auf dem Hügel. Die Besucher waren bald weg und ich hatte den Steinkreis für mich alleine. Ich blieb lange dort, zückte mein Reiseaquarell-Buch und zeichnete den Steinkreis. Machte einige Fotos, ging runter zum Stone Circle, wieder rauf zum Felsen. Ich konnte mich nicht trennen von diesem Ort.

    Ich habe meine Lieblings-Spots auf der Insel. Der Uragh Stone Circle gehört definitv dazu. Es ist für mich einfach ein magischer Ort …

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    Am Abend tingelte ich ein wenig durch Kenmare. Es war ja Samstag .

  8. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 8
    Manwecaen
    Der nächste Tag war der Beara-Peninsula gewidmet. Das Wetter war nicht mehr so schön, aber durchaus noch brauchbar. Aber es war dabei, sich umzustellen.

    Ich fuhr über den Healy-Pass nach Castletownbere. Ich vertrat mir etwas die Füße, schaute mir die Schiffe im Hafen an und machte mich dann auch die Suche nach dem Derrintaggart West Stone Circle. Fand ihn natürlich auch, musste aber einen Regenschauer abwarten.

    Der nächste Stop war dann die Seilbahnstation am Dursey Sound. Wieder fuhr ich nicht rüber. Das Wetter war mir auch zu unsicher. Und wenn ich schon drüben wäre, würde ich schon ein wenig herumwandern.

    Auf dem Retourweg schaute ich mir dieses Allihies Copper Mine Museum an. Na ja, obwohl mich Kupferminen jetzt nicht so interessieren war es recht nett. Kann man sich anschauen, wenn man Zeit hat und in der Gegend ist. Allihies selbst ist hübsch mit seinen bunten Häusern.

    Interessanter aber war dieser Ogham Standing Stone, der mir auf dem weiteren Rückweg in die Quere kam. Ich war da vorher schon mal und hatte ganz vergessen, dass man sich mit dem Bauer und seinem Wachhund (und ich eh so panische Angst vor Hunden …) auseinandersetzen muss. Der Weg zum Stone geht ja auch direkt durch seinen Grund und Boden und so habe ich schon Verständnis dafür, das ihm das vielleicht nicht so recht ist, wenn dauern Leute herumspazieren. Der Stein ist ja auch nicht unbedingt leicht zu finden. Und so mürrisch der Herr auch ist, hat er mir den Weg gezeigt und auch, wie ich gehen muss, um in der sumpfigen Wiese trocken zu bleiben.

    Und noch einen Steinkreis „fand“ ich auf dem Retourweg. Cashelkeelty. Hätte ich gewusst, wie weit und durch welch nasses und sumpfiges Gebiet zu gehen ist, wäre ich nicht gegangen. So schön ist dieser Steinkreis – oder sind – es sind mehrere – nicht. Bzw. die Umgebung nicht.

    Zurück in Kenmare fuhr ich zum dortigen Golfplatz um zu fragen, ob ich morgen früh dort eine Runde drehen kann, was kein Problem war.

    Am Abend spazierte ich noch zum Kenmare Steinkreis – ein Tag der Steinkreise und Standing Stones also . Vom Hocker riss mich auch dieser in Kenmare nicht …

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  9. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 9
    Manwecaen
    Das Problem mit der Runde Golf am nächsten Tag in Kenmare war das Wetter. Es regnete – und zwar stark. Und die Wettervorhersage für den Tag war alles andere als verlockend. Was tun?

    Ich beschloss, den Ring of Kerry entlang zu fahren auf der Hoffnung, das Wetter möge sich bessern und ich kann eine Runde in Waterville oder in Dooks spielen. Keine Chance. Das Wetter war zu grauslich. Die Fahrt um den Ring of Kerry diente dem Musikhören. Nicht mehr. Ich konnte nicht mal das Meer sehen dort, wo es schön ist am RoK. In Waterville machte ich einen kurzen Stop und fuhr dann weiter. Ich war etwas ratlos, und entschloss mich, endlich mal Killarney eine Chance zu geben. Ich hatte diesen Ort bis dato komplett links liegen lassen auf meinen Reisen.

    Mein Plan war, mir dort das Transportmuseum anzusehen (mein Reiseführer meint, das wäre das einzig wirklich sehenswerte in Killarney Town) und mir dann eine adäquate Unterkunft zu suchen und halt Killarney unsicher zu machen.

    Nur: das Transportmuseum gibt es schon lange nicht mehr … ich sollte mir wirklich mal einen aktuelleren Reiseführer zulegen. Der meine wurde das letzte Mal 2004 aktualisiert und wer weiß, ob es dieses Museum damals noch gegeben hat. Meine Fragen diesbezüglich vor Ort verliefen ins Leere. Kein Mensch konnte sich an dieses erinnern … Und Killarney selbst … einfach nicht meins.

    Ich setzte mich in ein Pub, trank ein Guinness und plante neu.

    Ich würde wieder retour fahren nach Glenbeigh, mich dort am Rossbeigh-Strand einquartieren und morgen früh eine Runde Golf in Dooks spielen. Gesagt, getan. Vorher schaute ich mir noch die Muckross Abbey an (damit ich nicht ganz tatenlos in Killarney war …) und fuhr nach Glenbeigh. Bevor ich mich im B&B einquartierte, fuhr ich beim Golfclub in Dooks vorbei um zu fragen, ob ich morgen früh eine Runde drehen könne. Wäre kein Problem.

    Es hatte in der Zwischenzeit tatsächlich aufgehört zu regnen, einem Strandspaziergang stand nichts im Wege. Und das war gut so – so eine Irlandreise ganz ohne Strandspaziergang geht einfach nicht .

    Der Rossbeigh-Strand gefiel mir dieses mal wesentlich besser als beim letzten Mal. Die Regengefahr schien gebannt und ich ging den ganzen Strand entlang bis zum äußersten Ende. Keine Menschenseele weit und breit (es waren wohl einige Spaziergänger unterwegs aber niemand so weit draußen). Wunderschön.

    Nur: „mein“ Schiffswrack war verschwunden. Ich fragte einen Mann, der mit seiner Tochter unterwegs war und mir entgegenkam. Und er meinte, es sei wohl nun unter Sand vergraben. Ich war richtig gehend traurig. Nahm mir vor, beim retourgehen nochmals genau zu schauen. Und tatsächlich! Ein Ende eines Balkens oder vielmehr Brettes ragt noch aus dem Sand. Wie eine Hand, die sich um Hilfe reckt …

    Der Tag hatte noch ein schönes Ende genommen, was so nicht zu erwarten war.

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  10. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 10
    Manwecaen
    Aus der Runde Golf in Dooks am nächsten Morgen wurde nichts – es regnete …

    Ich beschloss, aber nicht schnurstracks nach Limerick zu fahren, wo ich am Abend sein wollte, sondern der Küste nach über Tralee, Ballybunion, mit der Fähre von Tarbert nach Killimer, von dort nach Kilkee, Doonbeg und Lahinch … wieder in der Hoffnung, dass der Regen aufhört und ich irgendwo aufteen kann. Und so machte ich es auch … irgendwo zu stoppen, hatte keinen Sinn – es regnete die ganze Zeit in Strömen.

    In Doonbeg bog ich ab zum Trump International Golf Links – ich war zu neugierig. Ich hätte Greenfee-Preise fernab von EUR 200,00 erwartet (früher, als das noch nicht Trump gehörte, zahlte man dort das). Ich traute meinen Ohren nicht, schlappe 75 Euro. Ich buchte gleich eine Startzeit für morgen früh. Ich hatte zwar etwas andere Pläne gehabt, aber da konnte ich nicht nein sagen.

    Ich fuhr dann die Küste weiter entlang und als ich Lahinch angekommen war, hatte der Regen aufgehört. Ich fuhr zum Golfclub, zahlte mein Greenfee für den Castle Course, stärkte mich vorher mit Soup und Guinness und schon war ich auf der Runde. Das Wetter blieb etwas wackelhaft, hie und da ein paar Drizzels, aber im Großen und Ganzen blieb es trocken.

    Nach der Runde fuhr ich dann nach Limerick und unternahm noch einen ausgedehnten Streifzug durch die Stadt inkl. Boxenstopps in meinen Lieblingspubs. Allzu spät lies ich es aber nicht werden, weil ich ja morgen in aller Früh nach Doonbeg fahren musste.

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  11. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 11
    Manwecaen
    Frühstück gab’s daher im Auto … und es regnete … aber je näher ich an die Küste kam, desto heller wurde es und ich startete in Doonbeg bei schönem Wetter. Hatte von der 3 bis zur 6 einen heftigen Schauer zu überstehen, aber dann wurde es wieder sonnig, wenn auch zunehmend mit starkem Wind. Irisch wie es irischer nicht sein kann. Und das auf einem Golfplatz, der schlicht zum Niederknien ist. Und ich hatte ihn für mich alleine. Und spielte passabel. Ich konnte es nicht fassen, so einen grandiosen Platz unter solchen Vorzeichen spielen zu dürfen. Besser geht es einfach nicht. Heaven on Earth …

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    Ich saß mit feuchten Augen nach der Runde beim obligatorischen Pint und Soup.

    Zurück in Limerick machte ich kurz Pause in der Unterkunft und fuhr dann zum Lough Gur. Eigentlich wollte ich auch zum Grab von Dolores o’Riorden, das wohl in der Nähe sein musste, hatte aber zu schlecht recherchiert und fand den Friedhof nicht. Ich hielt mich recht lange am Lough Gur auf. Es ist wirklich schön dort. Und das Wetter war auch gnädig.

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  12. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 12
    Manwecaen
    Am nächsten Tag ging es schon wieder zurück nach Dublin. Ich lies mir viel Zeit mit Frühstück und fuhr erst gegen Mittag los. Eine Pause machte ich am Rock of Dunamese. Den habe ich entdeckt, als ich das letzte Mal von Limerick nach Dublin gefahren war. Ein sehr lohnender Stopp.

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    Die Rückgabe des Autos verlief problemlos, ich war am frühen Abend im Hotel. Essen, das eine oder andere Pint und reisefertig machen – mehr tat ich nicht mehr. Der Flug war um 6 Uhr und entsprechend Mitten in der Nacht war aufzustehen.

    Der Flug war angenehm.

    Ja, was gibt es als abschließende Worte zu sagen? Trotzdem es meine 14. Reise nach Irland war (nichteingerechnet mein Arbeitsaufenthalte 2009/2010), habe ich viel Neues gesehen. Cobh, Kinsale, Baltimore, Mizen Head, Sheep`s Head … aber auch vieles gutbekannte: Rossbeigh Beach, Lahinch, Limerick, Lough Gur … wie meist auf der Jagd nach Birdies und Eagles, Steinkreisen, Dolmen und Standing Stones. So gesehen nichts Neues, aber neuerlich hat mich Irland in seinen Bann gezogen. Es ist einfach meine Insel der Träume. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir der Abschied von der Insel so schwer gefallen wäre wie diesmal. Am letzten Abend bin ich mit Tränen in den Augen beim Pint und beim Revue passieren lassen meiner Reise gesessen. Weil mir Irland wieder so viel gegeben hat und ich eigentlich sofort wieder hinmöchte.

    Sláinte Ireland!

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  13. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 13
    Nene177
    Hey, danke für den Bericht. 😀

    Vor einer Stunde bin ich in mein B&B in der Nähe von Louisburgh zurück gekommen und habe Deinen Bericht entdeckt. Das WLAN hat auch mal funktioniert, so dass ich den Bericht ohne Störung lesen konnte. Ich habe einiges Bekanntes aber auch für mich Unbekanntes entdeckt. Den Rock of Dunamese wollte ich bei meiner Ankunft vor 1,5 Wochen auf dem Weg zu meinem ersten B&B in Carrigaholt anschauen, aber mein Flug hatte 2 Stunden Verspätung. Das war jetzt der 2. misslungene Versuch. Irgendwann schaffe ich es. Du kannst ihn also in jedem Fall empfehlen, oder?

    Aber dass Du Mr. Trump Dein Geld gegeben hast ... 😉.

  14. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 14
    Manwecaen
    Ach, Nene ..

    Ja, den Rock of Dunamese kann ich wirklich empfehlen ... würde dir gefallen. Mir war der auch sehr lange verborgen gewesen, Bin froh, diesen "Felsen" seinerzeit entdeckt zu haben...

    ... und dem Trump mein Geld ... ich konnte nicht widerstehen ... der Golfplatz ist einfach zu gut ... ich kannte ihn ja auch von früheren vor-Trump-Zeiten und da war er noch viel mehr sophisticated ... Mir persönlich hat gefallen,das noch dieselben Leute dort waren, genauso freundlich ... wenn man wüßte, wer aller die Eigentümer sind von zum Teil wirklich alteingesessener Golfclubs, dürfte man bald nirgendwo mehr spíelen ...

  15. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 15
    Phyola
    Schöner Bericht! Aber schade, dass du soviel Pech mit dem Wetter hattest. Da müssen die Kilometer am Tacho ja nur so dahingelaufen sein! Nächstes Mal musst du zur glichen zeit fahren wie ich, bei mir ist das Wetter immer schön!

    Rock of Dunamese kann ich auch sehr empfehlen! War da vor 2 Jahren und hab herrliche Abendstimmung genossen, außer mir war kein Mensch da.

    Der Süden hat dir also nicht so gefallen. Meinst du es lag am Wetter oder an der Gegend? Ich war selber noch nie in der Gegend um Wexford/Waterford und aus irgendeinem Grund ziehts mich da auch nicht hin. Vielleicht sollt ich das als Zeichen sehen und es einfach sein lassen

    Ich hatte das mit dem abgelaufenen Pass übrigens auch schonmal. Allerdings bei einer Reise nach New York vor 18 Jahren Damals musste man noch zur Polizeistation nach Schwechat um einen Notpass ausstellen zu lassen. Das war vielleicht ein Stress! Aber gut, dass das inzwischen einfach geht und dass noch alles geklappt hat.

    Das mit den CDs ist so eine Sache. Ich hab inzwischen immer beides mit CDs und einen USB Stick mit meiner ganzen Musik drauf, weil man es echt nie wissen kann. Versteh dich aber voll und ganz, ohne meine Irland-Musik geht gar nix!

  16. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 16
    Biby
    Hallo, vielen Dank für diesen ganz wunderbaren und kurzweiligen Reisebericht! Schade, dass du nicht in Dooks spielen konntest (und auch schade, dass du dich nicht gemeldet hast, wir wollten doch mal zusammen dort hin, bin doch jetzt Mitglied dort )
    Witzig auch, dass wir uns am Mizen Head um einen Tag verpasst haben (wir waren am 18. dort und hatten auch Traumwetter!), das war unser erster etwas weiterer Tagesausflug seit wir hier leben... wir fanden es auch traumhaft schön dort!
    Ein wirklich schöner Reisebericht, in den du offensichtlich viel Zeit investiert hast!

  17. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 17
    Schalker
    Vielen Dank für den Reisebericht und die tollen Bilder.

    Wir selbst waren Anfang Mai wieder eine Woche auf Valentia Island.

    Vielleicht demnächst mehr davon.

  18. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 18
    Manwecaen
    Gern geschehen, liebe Leute

    @Phyola: Sooo viel Pech war das nicht mit dem Wetter. Sollte nicht so rüberkommen. Ich habe es ganz im Gegenteil empfunden. Da, wo ich wirklich gutes Wetter brauchte (Mizen Head, Sheep's Head ...) war es genial. Die zwei Regentage ... na ja, zugegebenermaßen sind da die Kilometer wirklich raufgeschnellt. Aber im großen und ganzen war das Wetter schon okay.

    Ja, der Süden ... wahrscheinlich auch ein wenig die Umstände. Aber das kann ich für mich schon sagen, dass die Westküste und der Norden mir besser gefallen als der Osten und der Süden ... schöne Fleckchen gibt es da und dort, aber ... wobei der Südwesten (Mizen Head und weiter rauf) ist sehr bezaubernd. Irland ist einfach toll

    @ Biby: Wenn ich nur irgendwie geahnt hätte, das ich in die Gegend komme (aber das war wirklich nicht geplant und dem Wetter geschuldet), hätte ich mich vor der Reise gemeldet ... während der Reise geht das nicht. Wie gesagt ... ich bin nicht online auf meinen Reisen ...

    Ich beneide dich sehr, dass Dooks dein Heimatplatz ist ... aber das Thema hatten wir schon mal .

    Ja, das waren wettermäßig zwei, drei sehr feine Tage. Wenn ich das nächste Mal in der Gegend bin, melde ich mich wirklich ... .

    Danke auch für die Blumen. Ja, ein bissl Arbeit war der Reisebericht schon, aber ich schreibe ihn auch zu einem großen Teil für mich selber ... und es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Reise nochmals Revue passieren zu lassen

  19. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 19
    greenFreddy
    Hi Manwecaen,
    besten Dank für deinen Bericht!
    Schön zu lesen in welchen Ecken du warst... war ja auch vom 11. bis 18.05. auf der Beara und der Mizen Peninsula unterwegs...
    Hoffentlich schaffe ich den Reisebericht bald... wir hatten super schönes Wetter... ein irisch-gruseliger Nebeltag war dabei, ansonsten blauer Himmel und Sonne satt...
    Bis demnächst!
    greenFreddy

  20. Süden & Südwesten - Irlandreise 2018 # 20
    Roona
    Hallo Manwecaen

    Vielen Dank für deinen Bericht Ich hab zwar mit Golf nichts am Hut, aber um so mehr mit Irland Und da hast du ein paar ganz wundervolle Plätze beschrieben, es hat mich gleich in den Bann gezogen und meine Sehnsucht nach Irland noch mehr geschürt... Viele Erinnerungen sind hochgekommen und ein paar noch unbekannte Orte habe ich mir gleich notiert (v.a. auch den Rock of Dunamese... wurde der nicht auch als Kulisse für einen Film gebraucht? )

    Liebe Grüsse

+ Antworten
12
  • Manwecaen02.06.2018, 11:06

    Danke greenFreddy und Roona

    Ich freue mich schon auf deinen Reisebericht, greenFreddy. Macht immer Spaß, über Orte zu lesen, die man selbst kennt.

    Das weiß ich nicht, ob der Rock of Dunamese schon mal als Filmkulisse gedient hat. Unmöglich ist das nicht, aber zu lesen gibt's nichts darüber an Ort und Stelle ...

    Sláinte!

  • Roona04.06.2018, 12:22

    ah, es ist mir wieder eingefallen... der Film heisst "Verlobung auf Umwegen (Leap Year), dort kamen Teile vom Rock of Dunamase vor

  • Midgesalarm12.06.2018, 15:46

    Danke für den Bericht und die tollen Fotos. Ich hatte ihn schon vor meinem diesjährigen Irlandurlaub gelesen und er hat die Vorfreude noch mal richtig geschürt. Den Uragh Stone Circle habe ich deshalb das erste Mal besucht und war ebenfalls sehr angetan von der magischen Atmosphäre dort. Das ist wohl der schönste Steinkreis, den ich kenne. Mir gefällt das Gleninchaquin Gebiet insgesamt richtig gut.
    Wenn ich über die Golfplätze gejoggt bin, musste ich immer an dich denken. Vermutlich sehen die Golfer das nicht so gerne, aber ab und zu führt der Weg zum Morgenlauf am Strand eben über einen Golfplatz und ich bemühe mich auch immer, keine Löcher zu verursachen.

    @Roona: Den Film hatte ich gesehen und daraufhin den Rock of Dunamase besucht. Sah anders aus als im Film, aber hat mir so gut gefallen, dass ich schon mehrmals auf dem Weg von Dublin nach Kerry dort Zwischenstopp eingelegt habe. Letztes Jahr habe ich auch meine Freunde dort hingeschleift und sie fanden es auch ganz gut.

  • Manwecaen12.06.2018, 15:59



    Nicht wahr ... ich kenne auch keinen schöneren Steinkreis als den Uragh Stone Circle. Freut mich sehr, das er auch dir so gut gefällt.

    Nanu ... wenn ich das nächste Mal einen Nicht-Golfer am Platz sehe, werde ich dich denken . Mir sind aber noch nicht viele "Jogger" untergekommen. Es sei denn, Pfade zum Strand führen durch den Golfplatz. Sowas gibt's schon. Grundsätzlich ist das aber nicht ganz ungefährlich. Löcher kannst kaum machen, es sei denn, du stiefelst mit Stöckelschuhen herum, was ich aber nicht glaube .

  • Midgesalarm12.06.2018, 16:04

    Auf dem Golfplatz bei Portnoo habe ich mich dieses Jahr verjoggt und bin umhergeirrt, bis ich den Ausgang gefunden habe. Der Untergrund ist zum Joggen aber sehr angenehm. Meistens laufe ich ziemlich früh morgens, da sind noch nicht viele Golfer unterwegs, hab nur einen gesehen. Vor den fliegenden Bällen habe ich großen Respekt! Nee, mit Stöckelschuhen joggen kommt nicht so gut.

    An dem Stone Circle habe ich mindestens eine Stunde herumgelungert, weil ich mich irgendwie nicht trennen konnte.

  • Roona12.06.2018, 23:40

    Zitat Zitat von Midgesalarm Beitrag anzeigen
    @Roona: Den Film hatte ich gesehen und daraufhin den Rock of Dunamase besucht. Sah anders aus als im Film, aber hat mir so gut gefallen, dass ich schon mehrmals auf dem Weg von Dublin nach Kerry dort Zwischenstopp eingelegt habe. Letztes Jahr habe ich auch meine Freunde dort hingeschleift und sie fanden es auch ganz gut.
    Ja wurde glaube ich ziemlich gephotoshoppt Aber dennoch denke ich eine Reise wert

  • Manwecaen13.06.2018, 07:44

    Zitat Zitat von Midgesalarm Beitrag anzeigen
    Auf dem Golfplatz bei Portnoo habe ich mich dieses Jahr verjoggt und bin umhergeirrt, bis ich den Ausgang gefunden habe. Der Untergrund ist zum Joggen aber sehr angenehm. Meistens laufe ich ziemlich früh morgens, da sind noch nicht viele Golfer unterwegs, hab nur einen gesehen. Vor den fliegenden Bällen habe ich großen Respekt! Nee, mit Stöckelschuhen joggen kommt nicht so gut.

    An dem Stone Circle habe ich mindestens eine Stunde herumgelungert, weil ich mich irgendwie nicht trennen konnte.
    Ah ... den Narin & Portnoo GC kenne ich ziemlich gut. Allerdings nur den Golfplatz. Am Strand war ich noch nie, weiß aber, das es ein sehr schöner Strand ist. Mein "Bekannter", der "Pirate of the Coffebean" "ankert" dort oft. Dort und am Glengesh Pass .

    Da geht's dir gleich wie mir. Auf dieser Reise war ich schon drei mal am gehen und hab immer wieder umgedreht. Wie ein Magnet ...

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