1. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 1
    Manwecaen

    Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017

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    Nachfolgend wie versprochen mein Reisebericht ��.

    Wie gesagt war mein Ziel Donegal, wobei nur der erste Stop und der letzte fixiert waren. Das waren meine Stationen:

    Carrick-on-Shannon – Sligo – Donegal Town – Dunfanaghy – Rosapenna – Wexford – Dublin.

    Mit Ausnahme von Carrick und Dublin bin ich überall Minimum zwei Tage (respektive Nächte) geblieben. Das Wetter war summa summarum großartig. Anfangs etwas durchwachsen und sehr irisch, gegen Ende auch, aber so Mitte der Reise über weite Strecken richtig, richtig gut mit bis zu 28 ° C („hotter than Greece“).

    Meinen „Reiseplan“ habe ich im Großen und Ganzen wieder eingehalten: Also vormittags eine Runde Golf und machmittags wozu mir der Sinn stand und das Wetter es zuließ. Aber schön der Reihe nach:

    Begonnen hat meine Reise wie jede Flugreise fürchterlich. Dabei leide ich nicht mal unter Flugangst, es ist halt selbst wenn alles nach Plan läuft nur mühsam und eine Qual. Diesmal wieder über eine Stunde verspäteter Abflug. Der Flug selbst war okay, der Landeanflug auf Dublin halt wie üblich ruppig und holprig. Diesmal aber musste der Pilot ganz knapp bevor der Vogel am Boden war durchstarten. Der Wind hatte plötzlich gedreht und kam aus der falschen Richtung … flogen wir halt noch eine Runde über der Irischen See …

    Und weil ich meinen Bericht nicht mit was Negativen beenden will komme ich gleich auch zum Rückflug … ich war wie üblich gut zwei Stunden vor Abflug am Dubliner Flughafen. Nur war diese Zeit viel zu knapp – obwohl ich die Bordkarte schon hatte. Aber die Schlange beim Bag drop war unüberschaubar und eineinhalb Stunden später war ich noch immer nicht durch … Die Passagiere nach Wien wurden aufgerufen, die Schlange zu verlassen und sich an den Schalter für „Closing Flights“ zu wenden. Ich hatte wirklich zu tun, mein Großgepäck (Golfschläger) los zu werden, durch die Sicherheitskontrolle zu kommen (dort auch Menschenmassen ohne Ende) und rechtzeitig zum Gate zu gelangen … das nächste Mal werde ich wohl vier Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Dann habe ich vielleicht auch noch Zeit für ein Abschieds-Pint …

    Nun aber zum schönen Teil, der Reise selbst.

    Verspätet fasste ich also das Auto – einen VW Golf – aus und los ging’s nach Carrick-on-Shannon. Auf das Autofahren freue ich mich immer sehr. Ich fahre in Irland viel lieber Auto als hier bei uns …

    Ich war erst nach 23 Uhr in Carrick. Zum Glück hatte ich das Hotel schon vorab gebucht. Aus der geplanten, kurzen Tour durch meine Lieblingspubs dort wurde natürlich nichts mehr …

    … und auch aus der geplanten Runde Golf in Carrick-on-Shannon. Hier hatten wir seinerzeit unsere erste Runde auf einem echten Golfplatz gespielt – noch lange, bevor wir überhaupt Golf gespielt hatten ��. Aber es war noch geschlossen. Der Greenkeeper, den ich gefragt habe, meinte, ich könne spielen und halt dann zahlen. Das kann man durchaus machen. Aber ich konnte keinen Trolley ergattern, der Dispenser war wohl kaputt und so blieb mir nichts weiter, als unverrichteter Dinge weiter zu ziehen. Ich fuhr dann nach Sligo und dort direkt nach Rosses Point und spielte dort eine Runde Golf.

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    Nach der Runde wie üblich eine Soup oft he day und ein Pint Guinness. Ist schon eines meiner Rituale nach einer Runde Golf.

    Dann bezog ich die Unterkunft und machte mich auf den Weg nach Strandhill. Nachdem mich gegen Ende der Runde Golf noch ein Regenschauer erwischt hat, ist es in der Zwischenzeit richtig schön geworden. Ich fuhr zuerst aber noch zum Carrowmore Megalithic Cemetery und schaffte es gerade, kurz bevor der Schranken niederging. Ich hatte noch eine Stunde Zeit, um mich dort umzusehen. Es war noch ein Bus ältere Leute zugange. War schön – meine ersten Steinkreise und Dolmen der Reise.

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  2. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 2
    Manwecaen
    Ich beschloss, auch noch, einen Strandspaziergang zu machen. Vorher wollte ich noch kurz schauen, ob ich dieses Fairy Glen finde. Ich hatte aber die Beschreibung im Hotel gelassen und nur ungefähr im Kopf, was dort geschrieben stand. Und das war zu wenig ... ich wollte auch nicht zu lange herumsuchen, weil ich ja ohnehin morgen nochmal nach Strandhill zum Golfen kommen würde.

    Bevor ich an den Strand ging, fragte ich ein paar Locals, ob sie das Fairy Glen kennen. Jeder wusste zwar, dass es so ein Glen gab, aber niemand, wo das genau wäre. Zumindest wusste ich aber jetzt, dass es die Abzweigung nach Knockneara war, wo ich rein musste.

    Was soll ich sagen? Der Strandspaziergang war so was von genial. Der Strand von Strandhill ist aber auch ein sehr schöner zum Spazieren. Ich ging bis ganz zum Ende – und das ist ein ganzes Stück. Das ist für mich ein absolutes Highlight Irlands – diese wunderbaren Strände. Bei geeignetem Wetter ein Stück Himmel auf Erden.

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    Nächsten Tag gings gleich nach dem Frühstück zum Golfen nach Strandhill. Anfangs war es trocken, blieb es aber nicht. Am Ende der Runde war ich nass bis auf die Knochen, sodass ich erstmal ins Hotel musste, um mich und das Equipment trocken zu legen. Nach einer kurzen Rast fuhr ich trotz Regen los auf die Suche nach dem Fairy Glen. Mit der exakten Beschreibung fand ich diese Parkbucht, musste aber im Auto sitzen bleiben, da es fürchterlich regnete. Ich musste nicht lange warten, da hörte es auf und ich fand das Tor zum Fairy Glen auf Anhieb.

    Es handelt sich dabei mehr oder weniger um einen Waldpfad, auf den ersten zwei, dreihundert Metern für uns Mitteleuropäer nicht wirklich was besonders, aber durchaus schön, verzaubert und urig. Es war halt nur so, dass der Boden durch den Regen sehr matschig war. Man hätte Gummistiefel gebraucht. Und so konnte ich leider nicht sehr weit gehen, denn einsauen wollte ich mich nicht. Außerdem hatte es wieder zu regnen begonnen und so machte ich mich auf den Rückweg. Eine genauere Erkundung muss halt warten.

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  3. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 3
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    Am Abend streifte ich noch ein wenig durch Sligo. Nichts Besonderes, finde ich. Bisher war ich an Sligo immer vorbeigefahren, daher wollte ich diesmal dort Station machen. Aber länger als zwei Nächte wollte ich nicht bleiben.

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    Es ging weiter nach Donegal Town. Ich ergatterte erst eine Abschlagszeit am dortigen Platz am Nachmittag, hatte also Zeit, Quartier zu suchen, fand ein B&B in Zentrumnähe, buchte für zwei Nächte und machte mich auf den Weg, den Kilclooney Dolmen zu besuchen. Ein „alter Bekannter“ für mich. Als ich aus dem Auto gestiegen war und mich auf den Weg gemacht hatte, fing es wieder an zu regnen und es drohte ein heftiger Schauer. Meine einzige Rettung war der Dolmen selbst. Groß genug, um sich bequem unter den Deckstein zu stellen und ich kann mir eigentlich keinen schöneren Ort vorstellen, um einen Schauer abzuwarten. Ich hoffte insgeheim, dass mir die Wetterküche einen Regenbogen bescheren könnte, denn nach dem Schauer brach die Sonne durch. Tat es leider nicht. Aber trotzdem herrschte ein schönes Licht. Ich blieb sehr lange dort, bis andere Besucher auftauchten, denen ich das Feld überließ.

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    Ich fuhr zurück in die Town, bezog mein B&B und machte mich dann auf den Weg zum Golfplatz. Die Runde bei herrlichem Wetter war dann erst kurz vor der Dämmerung fertig.

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  4. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 4
    Manwecaen
    Nächster Tag – Sonntag – war ein golf-freier Tag und gehörte dem Slieve League und den Maghera Beach. Es war den ganzen Tag eigentlich regnerisches Wetter und es grenzte an ein Wunder, dass ich beides trockenen Fußes besichtigen konnte.

    Es war das dritte Mal, dass ich am Slieve League war. Wie ich auch die beiden vorigen Male blieb ich unten am Parkplatz stehen – auch in Anbetracht dessen, dass es jeden Moment zu regnen anfangen konnte. Es ist doch ein ziemliches Stück zu gehen. Aber wie gesagt hatte ich unverschämtes Glück.

    Ich hielt mich nicht sehr lange oben auf, so gerne ich auch dort bin. Ich würde auch ganz gerne ein Stückchen weiter rauf gehen – aber ich konnte mich nicht überwinden. Zum einem dem unsicheren Wetter geschuldet, zum einen habe ich doch zu großen Respekt, wenn’s eng wird und links und rechts in die Tiefe ...

    Der Slieve League hat nicht die Schönheit der Cliffs of Moher meiner Ansicht nach, aber imposant und sehenswert sind die Klippen allemal. Sie kommen mir nicht so hoch vor, wie sie tatsächlich sind.

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    Wie gesagt gelangte ich trockenen Fusses wieder zum Auto und ich für über den Glengesh Pass zu den Maghera Caves. Am Pass in dieser Parkbucht, an der auch das Wild-Atlantic-Way-Zeichen steht, stand ein Verkaufswagen, der Kaffee und Popcorn!f feilbot. Da ich Lust auf einen Kaffee hatte, blieb ich stehen. Ich hatte eine sehr, sehr nette Plauderei mit dem „Pirate of the Coffebeans“, der sich als Schwabe herausstellte. Der Kaffee war köstlich ...

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    Auf der Weiterfahrt begann es wieder zu regnen und als ich den Parkplatz zum Maghera Beach erreichte, schüttete es fürchterlich. Ich blieb im Auto sitzen und 10 Minuten später hatte es aufgehört und ich konnte meinen Strandspaziergang starten. Der Maghera Beach ist absolut sehenswert. Ein Strand wie aus dem Bilderbuch. Es herrschte Flut und so konnte man nur die erste Höhle erreichen. Ich war auch schon mal bei Ebbe (und besserem Wetter) hier gewesen und damals konnte man zu zwei weiteren Höhlen gelangen.

    Diesmal war auch einiges los am Strand – es hatte eine Gruppe von Leuten ebenso wie ich den Schauer abgewartet.

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  5. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 5
    Manwecaen
    Am Abend tingelte ich zwischen Old Castle Bar, dem Reel Inn und der Scotsman Bar hin und her. Allesamt Lieblingspubs von mir und schon oft aufgesucht. In den letzten beiden gab es wie jeden Abend Musik.
    Es war eigentlich der einzige Abend meiner Reise, an der ich abends so unterwegs war. Hat sich auch ein bisschen geändert im Laufe der Jahre .

    Nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Donegal Town. Erste Station der Golfplatz von Narin & Portnoo. Ein Super-Platz, der aber – wie eigentlich viele – preislich sehr angezogen hat. Habe ich die Runde vor zwei Jahren noch für 40 oder 50 EUR gespielt, war diesmal EUR 80,00 zu berappen. Regen inklusive. Aber gegen Mitte der Runde klarte es auf und es wurde noch richtig schön. Ich fuhr nach der Runde schnurstracks nach Dunfanaghy, wo ich mich im Arnold’s Hotel einquartierte. Für drei Nächte.

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    Am Abend unternahm ich noch einen ewig langen Strandspaziergang, das Wetter war großartig. Und der Strand von Dunfanaghy ist es auch. Ich blieb lange, schaute zuerst den Golfern auf Loch 17 und spazierte dann den ganzen Strand entlang bis zum Ende. Es waren einige Menschen unterwegs – kein Wunder, bei so einem herrlichen Abend. Eine Gruppe Burschen nahm ein Bad – ich traute meinen Augen nicht. Hab recherchiert – 11° Wassertemperatur ...

    Bei Sonnenuntergang ging’s zurück.

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    Am nächsten Morgen hatte ich vor, in Gweedore zu golfen. Einer der wenigen Plätze in der Ecke dort oben, den ich noch nicht kenne. Und es blieb dabei. Zuerst hatte ich zu tun, den Platz überhaupt zu finden. Bin zig mal am Schild vorbeigefahren, das ich nicht als solches erkannt habe. Das Clubhaus war noch geschlossen, niemand da und der Greenkeeper, den ich fragte, konnte mir auch kein Trolley rausgeben. Dasselbe Thema wie in Carrick also.

    So fuhr ich weiter nach Cruit Island, den Platz kannte ich schon. Absolut atemberaubend. Nirgendwo spielt man so nahe an Klippen bzw. muss diese sogar überschlagen. Ich musste etwas warten, bis ich starten konnte, da vor mir eine ganze Gruppe Locals ein Turnier spielten. Das störte mich nicht. Das Wetter war zwar nicht gut, aber es regnete wenigstens nicht, auch wenn es dann während der Runde etwas zu drizzeln anfing.

    Man verzeihe mir hier einen kleinen Exkurs ins Golferische :

    Da ich hinter einem Turnier nachspielte, ging es recht gemächlich dahin. Hinter mir war niemand mehr und so hatte ich viel Zeit, was ich genoss. Die Landschaft dort auf Cruit Island ist viel zu großartig, als einen das stören konnte. Als ich an Loch 7 angelangt war, holte mich ein Einzelspieler ein und natürlich lud ich ihn ein, die Runde zu zweit weiter zu spielen. Er war ein etwas älterer Schotte, der – wie sich herausstellte – vor drei Jahren hier in die Gegend gezogen war. Es entwickelte sich ein sehr reges Gespräch, hauptsächlich über Golf natürlich und die Gegend hier. Das nächste Loch war ein Langes Par 3 von 195 Meter von einem erhöhten Abschlag. Das Grün konnte man nicht einsehen, da 50 Meter davor eine Düne die Sicht versperrte. Jim – so hieß der Schotte – hatte die Ehre und schlug einen hervorragenden Driver. Ich entschied mich für ein Holz 3 und mein Tee-Shot war ebenso großartig. Wie gut die beiden Abschläge waren, sahen wir erst, als wir an der Düne vorbei gingen. Beide hatten wir eine ausgezeichnete Birdie-Chance. Und das Beste – meinte Jim – das wir Zuschauer hatten, da unser Vorderflight mit 4 Mann in unmittelbarer Nähe auf ihren Abschlag wartete.

    Wir verschoben beide den Birdie-Putt, spielten aber ein sicheres Par. An diesem langen Par 3 ein ausgezeichneter Score.

    Jim trug ein Golfkapperl mit der Aufschrift „Laphroaig“ (alleine daran hätte ich ihn als Schotten identifiziert) und ich sprach ihn darauf an und sagte zu ihm, einen Laphroaig könne ich ihm nicht anbieten, sehr wohl aber einen Ardbeg 10 (den ich im Bag hatte). Jim’s Augen fingen an zu leuchten und er meinte, das könne jetzt nicht wahr sein. Zuerst spielen wir beide so ein wunderbares Par und dann hat der Kerl noch einen Islay-Malt für mich. Seine Frau würde das nicht glauben ... er war komplett aus dem Häuschen. „It doesn’t get better“ – meinte er. Nun war unser Gesprächsstoff neben Golf natürlich Whiskey.

    Es war jedenfalls eine sehr, sehr nette Bekanntschaft, wir hatten zumindest für ein paar Löcher Golf sehr viel Spaß miteinander, Jim konnte aus Zeitmangel die Runde nicht beenden.

    Ich genehmigte mir nach der Runde noch ein Pint Guinness, zu dem mich der Wirt einlud. Es war sonst niemand mehr da. Wir quatschten über den Unterschied beim Golf zwischen Irland und Österreich, beobachteten einen Fischer, der am kleinen Pier anlegte und auf ein Pint Lager vorbeischaute – und den ich nahezu überhaupt nicht verstand, wenn er redete. War aber jedenfalls sehr nett, die Plauderei mit den beiden.

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    Ich fuhr dann einen kurzen Sprung zur Dunlewy Church im Poisened Glen. Es war mein dritter „Besuch“ und dieser Ort hat sich binnen kurzer Zeit zu einem absoluten Lieblingsort entwickelt. Ich blieb aber nicht lange (ich bin ja lange genug in der Gegend geblieben, das sich auch noch ein weiterer Besuch ausging), sondern fuhr zu Leo’s Tavern.

    Ich war ja vor zwei Jahren das erste Mal dort gewesen, damals war die Hütte getreten voll. Diesmal (es war Dienstag knapp nach 17 Uhr) war gar nichts los. In der Lounge war überhaupt niemand und in der Bar eine knappe Handvoll Locals. Ich setzte mich an die Theke und unterhielt mich mit dem Barkeeper. War sehr, sehr nett – er versorgte mich mit vielen Tipps und Details zur Gegend hier, wir sprachen über Fußball ... und Golf.

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    Ein wunderbarer Tag war zu Ende gegangen, mit vielen netten Begegnungen.

  6. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 6
    Manwecaen
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    Am Tag darauf war eine Runde Golf in Dunfanaghy angesagt – bei sehr schönem Wetter. Es blieb nicht den ganzen Tag so schön.

    Am Nachmittag stand ein Besuch des Glenveigh National Parks am Programm. Ich war noch nie dort gewesen, es wurde also Zeit. Ich wollte auch zur Glebe-Gallery. Das interessiert mich sehr – nur war die Gallerie geschlossen. Das erfuhr ich aber erst, als ich dort war. Wäre nett gewesen, wenn das schon bei der Abzweigung gestanden wäre. Vielleicht habe ich es aber überlesen. Auf der Homepage wäre es wohl gestanden – aber ich bin offline während der gesamten Reise.

    Also weiter zum Visitor Center des Glenveigh National Parks. Das Wetter hatte sich etwas eingetrübt, aber es regnete nicht. Auch wenn Gefahr dazu bestand, spazierte ich die 4 km zum Castle. Was ich amüsant fand: Irgendwo (ich glaube, in meinem Reiseführer) stand geschrieben: Früher mal muss es in ganz Donegal so ausgesehen haben, wie im Nationalpark. Ich habe nur die Strecke vom Visitor Center zum Castle gesehen – aber genauso schaut es halt aus überall in Donegal, finde ich.

    Im Castle selbst schloss ich mich einer Führung an, die gerade begann. Ich besichtige solche Sachen sehr gerne mit Führung. Viel lieber als in Eigenregie. Man erfährt so viel. Mir hat gefallen, dass unser Guide – eine Frau so Ende 20 schätzungsweise – erzählt hat, ihre Eltern, Onkel und Tanten haben alle noch für den letzen privaten Besitzer des Castle, Henry McIlhenny gearbeitet und sie selbst dadurch im Castle aufgewachsen sei. Kein schlechter Ort, finde ich.

    Hat mir sehr, sehr gut gefallen – die Führung durchs Castle mit all den Geschichten drumherum.
    Zurück fuhr ich dann mit dem Shuttle-Bus.

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    Am Abend stand noch eine Runde zum Horn Head auf dem Programm. Ich fuhr auch noch nach Rosapenna, weil ich die nächsten beiden Nächte dort im Golf-Hotel übernachten wollte und die Preise checken wollte. Und da das Wetter richtig schön geworden war machte ich auch noch einen ausgedehnten Strandspaziergang in Dunfanaghy. Einfach herrlich ...

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  7. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 7
    Manwecaen
    Das Wetter war in dieser Phase der Reise großartig. Schöner geht es nicht. Als ich nächsten Morgen nach Portsalon fuhr, musste ich die ganze Zeit während der Fahrt schmunzeln, weil sie im Radio – komplett aus dem Häuschen ob den Temperaturen – auf der Suche nach in Irland lebenden Griechen waren um sie zu interviewen, weil es eben „hotter than in Greece“ war an diesem Tage ...

    Die Runde Golf in Portsalon war wunderbar. Der Platz ist zum Niederknien und Loch 2 eines der schönsten Golflöcher, die ich überhaupt kenne. Ein sogenanntes Risk and Reward. Man spielt den Abschlag über den herrlichen Sandstrand ...

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    Das Pint Guinness und die Soup of the Day im Clubhouse war ebenso göttlich. Und weil ich schon dort oben in dieser Ecke war, fuhr ich zum Fanad Lighthouse.

    Lighthouses sind was Großartiges – hab schon einige gesehen. Das Fanad Lighthouse sicher eines der interessantesten. Ich kam gerade rechtzeitig zum Beginn der Führung ... und war der einzige Kunde. Wie schon seinerzeit auf Valentia Island . Es waren wohl einige Leute, die sich das anschauten bzw. es fotografierten, aber Führung wollte offensichtlich niemand eine machen. Mir war’s recht, so hatte ich den Guide für mich, es war äußerst nett und aufschlussreich. Besonders als einem bewusst gemacht wird, wie viele Schiffe hier gesunken sind und wie viele Dramen sich hier abgespielt haben, vor allem im Krieg.

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    Unvorstellbar vor allem an einem Tag wie diesen. Ich blieb nach der Führung noch lange vor dem Leuchthaus sitzen und zeichnete es.

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  8. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 8
    Manwecaen
    Dann fuhr ich nach Rosapenna – war zwar jetzt nicht die günstige Unterkunft, aber durchaus so, dass ich mir das leisten wollte. Vor allem im Paket mit zwei Runden Golf (es gibt dort zwei großartige Plätze, die ich noch nicht gekannt habe) war es okay.

    Wieder lud der laue Abend zu einem Strandspaziergang ein – diesmal am Tramore Beach. Es sollte der letzte sein auf dieser Reise.

    Ich träume heute noch von all diesen wunderbaren Abendstunden auf diesen Sandstränden. Es gibt einige, die ich im Hinterkopf hatte, aber die sich nicht ausgegangen sind. Aber das macht gar nichts – ich durfte auch nicht erwarten, so oft so geniales Wetter zu haben für Strandspaziergänge. Hach ...

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    Auch nächsten Tag, Freitag, war das Wetter auch noch wunderbarst. Nach der Runde Golf in Rosapenna am Old Tom Morris Course und einem Pint Guinness und der unvermeidlichen Soup of the Day im schönen, schattigen Garten des Hotels und einer kurzen Rast fuhr ich nochmals hinunter in mein geliebtes Poisenend Glen. Ich spazierte die Straße rechts neben der Kirche runter Richtung des Loughs. Linker Hand ist da so ein Anwesen mit sehr schönen Blumen und Sträuchern, etwas verwachsen teilweise. Machte auf mich auch einen verwunschenen Eindruck. Gefiel mir ausgezeichnet.

  9. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 9
    Manwecaen
    Ich wanderte dann noch weiter hinein ins Glen bis zu diesem Bach mit der Brücke. Wie gesagt, dieses Poisened Glen hat mich verzaubert vom ersten Besuch an. Fast schweren Herzens nahm ich dann irgendwann Abschied, nicht wissend, wann ich das nächste Mal hier sein werde.

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    Noch auf ein Pint ins Leo’s. Da es noch sehr früh am Abend war, war wieder gar nichts los. Ich setzte mich aber in die Lounge, um mich dort ein wenig umzusehen. Bald kam ein Musiker und richtete alles her für den Gig am Abend. Auch das Personal machte sich startklar. Ich blieb aber nicht – ich hätte zu lange warten müssen. Irgendwann mal möchte ich schon einen Abend mit Musik dort verbringen, aber dazu bräuchte ich eine Unterkunft in der Nähe.

    Da ich nach Rosapenna musste, wurde es Zeit, aufzubrechen. Das Wetter begann, sich umzustellen und ich verbrachte einen ruhigen Abend im Hotel.

  10. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 10
    Manwecaen
    Am nächsten Morgen drizzelte es leicht, als ich meine Runde Golf am Sandy Hill Course begann. Aber es wurde nicht schlimmer und hörte irgendwann auf. Ich hatte den Platz – trotz Samstag – wohl aufgrund des Wetters – für mich alleine und sah während der ganzen Runde keine Menschenseele.

    Da es heute Richtung Dublin gehen sollte und eine längere Fahrt anstand, duschte ich im Golfclub, stärkte mich – mit Pint und Soup – und machte mich auf den Weg.

    Mein ursprünglicher Plan war, irgendwo in der Mitte auf dem Weg zwischen Rosapenna und Dublin Station zu machen – etwa in Monaghan. Es hatte in der Zwischenzeit zu regnen begonnen und ich hatte noch Lust zu fahren und änderte meinen Plan. Ich fuhr nach Wicklow, weil ich am letzten Tag noch mit einer Runde Golf in Brittas Bay liebäugelte.

    Aber ich hatte meine Rechnung ohne Guns n’ Roses gemacht ... auch wenn es die ganze Zeit im Radio angekündigt worden war, hätte ich nie und nimmer nicht gerechnet, das im Umkreis von 100 km um Dublin kein Zimmer zu kriegen war.

    War aber so. Als ich im Grand Hotel in Wicklow wider Erwarten kein Zimmer bekam und die Rezeptionistin freundlicherweise kreuz und quer telefonierte bis runter nach Arklow teilte sie mir mit, das ich heute wohl nirgendwo ein Zimmer bekommen würde, weil Gun n‘ Roses ein Konzert in Dublin spielten vor 80.000 Menschen.

    Schöne Sch ... was tun?

    Zum Fahren hatte ich nun wirklich keine Lust mehr und es war auch schon recht spät – halb sieben am Abend. Aber was half es? Mir war klar, das ich weiträumig ausweichen muss und erkor mir Wexford als endgültiges Ziel. Auf dem Weg dorthin würde nach B&B’s Ausschau halten. Aber nirgendwo war war ein Zimmer frei.

    Schon nach 20 Uhr in Wexford ankommend war auch das erste Hotel, das ich ansteuerte ausgebucht. Ich machte mich schon mit dem Gedanken vertraut, im Auto zu übernachten. Man riet mir ein Hotel am Stadtrand über der Brücke und dort bekam ich noch das allerletzte freie Zimmer.

    Nochmal Glück gehabt – auch wenn ich die die grüne Insel von ganz im Norden bis ganz in den Süden durchquert hatte. Ich genehmigte mir noch zwei Pints an der Bar und fiel dann ins Bett.

    Aus der Runde Golf im European Club in Brittas Bay wurde nichts. Das Wetter war wieder schön, es war Sonntag und entsprechend viel los am Platz, als dass es als Einzelspieler Sinn gehabt hätte, zwisch all den Vierer-Flights zu spielen.
    Alternativprogramm war gefragt. Glendalough wollte ich nicht, mir Stand der Sinn nach irgendwelchen Steinkreisen, Dolmen oder ähnlichem. Ich zog die Straßenkarte zu Rate und „fand" zwei Steinkreise südlich von Dublin an der Westseite der Wicklow Mountains. Und dorthin machte ich mich auf die Socken

    Beide – der Castleruddery Circle und die Piper’s Stones sehr sehenswert. Ich mag solche Stätten ungemein und es war ein schöner Abschluss meiner Reise.

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    Nach Besichtigung fuhr ich zum Flughafen, retournierte mein Auto, nahm den Shuttle zum Hotel und machte es mir dort für den Abend gemütlich und machte alles fertig für die Rückreise vor.


    Wieder mal war eine wunderschöne Reise auf meine geliebte Insel zu Ende gegangen. Geprägt natürlich durch viel Golf – ausschließlich Linksplätze – endlose Strandspaziergänge bei herrlichem Wetter und den Glens.

    Wann es das nächste Mal nach Irland geht, steht noch in den Sternen – aber lange halte ich es ja offensichtlich doch nicht aus ohne der grünen Insel

    Sláinte!

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  11. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 11
    Biby
    Boah, was ein toller und ausführlicher Bericht! Vielen Dank dafür! Habe auch mit dem Golfen angefangen und bin "infiziert" , spiele aber noch sehr schlecht... vielleicht kannst du mir ja mal eine lesson geben, falls du mal nach Dooks kommst. Hast du dort eigentlich schon gespielt? (Dooks/ Kerry?)

  12. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 12
    Nene177
    Nachdem ich letzte Nacht aus Leo's Tavern wieder im B&B war, habe ich schon einen Teil Deines Berichts gelesen und den Rest nun nach dem Frühstück. Ich freue mich immer, wenn ich dieselbe Begeisterung wie ich sie für Irland und besonders für Donegal habe, auch bei Anderen entdecke.

    Der Kilclooney Dolmen war in den letzten Jahren schon etliche Male auch mein "Regenschirm".

    Und ich freue mich anhand Deiner Fotos zu sehen, dass in Irland auch die Sonne scheinen kann 😉. Ich habe nämlich seit 3 Wochen ziemlich miserables Wetter. Ich schätze mit Golfen, wäre es sicher in den letzten Wochen schwierig gewesen, zumal es auch noch extrem stürmisch war.

  13. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 13
    Manwecaen
    Danke für's Feedback, liebe Nene und liebe Biby

    Das tut mir leid, Nene, dass Du schon so lange schlechtes Wetter hast. Aber das ist nett ausgedruckt ... "Regenschirm". Den Ausblick dürftest Du dann kennen ...

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    Wünsche Dir aber, das sich das Wetter bessern möge. Wie lange bist Du noch in Irland?
    Und was ich Dich fragen wollte: Kennst Du eigentlich diesen "Pirate of the Coffebeans"? Wäre gut möglich, Du als frequent traveller

    Und auch für Dich tut es mir leid, liebe Biby ... solltest Du wirklich infiziert sein ... Heilung nicht möglich meiner Meinung nach .

    Lesson geben kann ich Dir keine, dafür spiele ich auch zu schlecht. Dooks kenne ich ich gut, hab da sicher schon mindestens dreimal gespielt. Herrlicher Platz. Gehört nicht ganz zu meinen Lieblingsplätzen (wobei ich Dir nicht wirklich sagen kann, warum ...), aber mag ich trotzdem sehr. Landschaftlich gibt's kaum was schöneres. Solltest Du dort in der Nähe heimisch sein und Dooks regelmäßig spielen, dann sei Dir mein Neid sicher .

    Wenn mich eine meiner nächsten Reisen in die Nähe führen sollte (und diese Chance ist durchaus groß), würde ich mich zeitgerecht bei Dir melden und dann können wir gerne eine Runde in Dooks spielen.

  14. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 14
    ShannonS
    Danke für den Bericht, die tollen Fotos und schönen Zeichnungen

  15. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 15
    Irlandentdecker
    Toller Bericht, auch wir waren in Donegal unterwegs. Haben dabei Nene vor Ort mehrmals getroffen. Das Wetter war nicht der Renner aber irisch halt. Trotzdem macht Irland auch bei nicht optimalen Wetter richtig Laune.

    Golfen wäre ich auch mal gerne gegangen aber leider war es zu nass dazu. Wobei ich ja eher Pitch&Putt mache. Für richtiges Golfen fehlt mir leider die Zeit. Hätte aber gerne mal auf einem richtigen Golfplatz gespielt nicht immer diese Par3 wie in Deutschland. Ist ja in Irland teilweise auch ohne Platzreife bzw. Handicap möglich.

  16. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 16
    greenFreddy
    Hi Manwecaen,

    super Reisebericht und wunderschöne Fotos...
    Erst dachte ich ja "Der Manwecaen muß sich verschrieben haben - so vom hohen Norden nach Wexford runter..." - aber das war ja dann doch tatsächlich so... wenn auch nicht geplant...

    Vielen Dank für deinen Bericht!

    grüne Grüße aus dem Ländle

  17. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 17
    Nene177
    Hi Manwecaen, das Wetter hier oben ist und bleibt bescheiden. Zumindest hat sich gestern Abend die Sonne gezeigt und gerade "entwickelt" sich das Wetter zum Besseren. Ich hoffe, das wird auch in den Bergen der Fall sein, ich will nämlich nach Glenveagh.

    Ja, aus dem Dolmen heraus habe ich schon viele Bilder geschossen und Regenbögen hatte ich dort auch schon.

    Die "Pirate of the Coffebeans" habe ich bisher noch nicht getroffen.

  18. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 18
    Manwecaen
    Hallo Nene,

    vielleicht läuft er Dir ja mal über den Weg. Wie gesagt: guter Kaffee ... und Popcorn, wenn man's mag. Er ist immer noch am Glengesh-Pass. Hat wohl Wurzeln geschlagen, dort

    Eine schöne Reise noch wünsche ich.


    @ Irlandentdecker: Ja, das ist auf einigen Plätzen möglich. Einfach fragen, Schläger ausleihen und los geht's

    @ Shannon & greenFreddy: Vielen Dank!


  19. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 19
    Nene177
    Im September werde ich zum "Johnny Doherty Festival" in Ardara sein, spätestens dann wird mir der "Pirat" wohl über den Weg laufen, oder besser gesagt ich ihm.

  20. Glens, Beaches & Links / Irlandreise 2017 # 20
    Manwecaen
    Wenn er es solange aushält in der Gegend ... . Er war vorher 3 Jahre in Connemara (irgendwas mit Fischerei), reist ziemlich herum. Ein Lebenskünstler und absolut Irland-verrückt ... ich mag sowas

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