"Wo ist es am Schönsten in Irland ?"
Nun, ganz klar Geschmackssache. Um sich aber einen ersten Überblick zu verschaffen, hilft ein Blick auf die Irland Karte . Dort ist jedes County ausführlich beschrieben.

"Ich möchte auch einmal (möglichst günstig natürlich) nach Irland!"

Viel geäusserter Wunsch hier im Irlandforum und im irish-net Travel Center, und immer wieder Anlass zu Fragen - deswegen hier eine FAQ zum Thema "Wie komme ich nach Irland" ?

Wie kommt man am billigsten nach Irland?

Die preisgünstigste Möglichkeit (zumindest für Einzelreisende, Paare und Kleingruppen) im Moment ist der Flug - Direktflüge von Deutschland nach Irland sind oftmals billiger als ein Fährticket von Wales nach Irland (und selbst als Wanderer wird man mindestens zweimal die Fähre benutzen müssen).

Es gibt auch die Möglichkeit, per Bahn oder Bus anzureisen. Oder mit dem eigenen Auto (siehe weiter unten).

Wie komme ich an einen günstigen Flug?

Zuerst einmal hier informieren:
http://irish-net.de/Irland-Reisen-be...Irland-Fluege/

Zusätzlich kann man sich auf den Internetseiten der einschlägigen Luftfahrtgesellschaften umsehen. Die "flag carrier" wie Lufthansa, Austrian Airlines oder Swiss, auch in Nachbarstaaten (CSA, Malév, Air France oder KLM), bieten Direktflüge an, ebenso "no frills airlines" wie HLX und Ryanair ... und mit Umsteigen kommt man mit fast jedem Flieger auf die "grüne Insel".

Bei der Auswahl des Fluges sollte man alle Aspekte berücksichtigen und eine ehrliche Rechnung aufstellen - beginnend mit den idealen Tagen (was nützt der billigste Flug, wenn er nicht "passt"?), der effektiven Reisezeit (will man wirklich über neun Stunden mit mehrfachem Einchecken unterwegs sein?), den Anfahrtkosten zum und den Parkkosten am Flughafen ... sowie unter Umständen auch die Kosten für Mehrgepäck (Fahrrad, Golftasche ...). Unter Berücksichtigung dieser Aspekte und der jeweils eventuell noch anfallenden Steuern und Gebühren kann ein "Billigflieger" manches Mal erheblich teurer kommen als ein "Linienflieger".

Kommt man mit der Buchung im Internet überhaupt nicht zurecht, kann man Irlandprofis wie z.B. das irish-net Travel Centre unter 01805-337404 (Deutschland) anrufen. Dort gibt es noch richtige Irlandberatung !

Welche Flugmöglichkeiten gibt es überhaupt?

Auch hier gibt die Seite:
http://irish-net.de/Irland-Reisen-be...Irland-Fluege/
zuerst hilfreiche Auskünfte.

Oder informieren Sie sich einfach aktuell über die "Destinations" an den irischen Flughäfen:

Aran Islands
Belfast International
Belfast City
Cork
City of Derry
Donegal
Dublin
Galway
Kerry
Knock
Shannon
Sligo
Waterford

Wollen (oder können) Sie auf den eigenen Wagen nicht verzichten, müssen Sie für die Überfahrt eine Fähre benutzen. Man kann von Frankreich direkt nach Irland übersetzen oder einen sogenannten "landbridge"-Kurs von Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Spanien via Grossbritannien steuern. Auch die Kombination Kanaltunnel-Irlandfähre ist durchaus attraktiv.

Mit der Fähre nach Irland
Warum den Irland Urlaub nicht bereits bei der Anreise beginnen? Mit den Fähren der renommiertesten Fährunternehmen Europas erreichen Sie Irland schnell und komfortabel.
http://irish-net.de/Irland-Reisen-be.../Irlandfaehre/

Nähere Informationen bieten die Fährlinien auch selber:

Brittany Ferries - www.brittanyferries.com
Irish Ferries - www.irishferries.ie
Isle of Man Steam Packet Company - www.steam-packet.com
Norse Merchant Ferries - www.norsemerchant.com
P&O Irish Sea - www.poirishsea.com
SeaCat - www.seacat.co.uk
Stena Line - www.stenaline.co.uk
Swansea-Cork Ferries - www.swansea-cork.ie

Wenn Sie Ihre Tour planen, vermeiden Sie (ausser bei An- und Abfahrt natürlich) Strecken von wesentlich mehr als 100 Kilometern pro Tag und rechnen Sie damit, dass Sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von vierzig bis fünfzig Stundenkilometern fahren werden.

Einen brauchbaren Routenplaner findet man auf den Seiten der AA Ireland (AA = Automobile Association, nicht die Anonymen Alkoholiker ...) - http://www.aaireland.ie/routes/

OK - was muss ich nun in Irland unbedingt sehen?

Das ist die Frage aller Fragen ... Was interessiert Sie eigentlich? Jeder Irlandbesucher hat eigentlich ein individuelles Ziel, wenn er (oder sie natürlich) nach Irland reist. Und jede Gegend hat ihr "must see".

Eigentlich kann man nur empfehlen, sich mit einem guten Reiseführer etwas zurückzuziehen und dann sich etwas in das Thema einzulesen. Oder auf gut Glück loszufahren (... dann aber nicht hinterher meckern, man habe etwas "verpasst").

Einige sehr gute Irland Reiseführer findet man hier:
http://www.amazon.de/gp/redirect.htm...creative=19454

Bei der Auswahl des "richtigen" Reiseführers sollte man vor allem darauf achten, dass die Ausgabe nicht älter als maximal zwei Jahre und aktualisiert ist. Gerade "Nischen"-Reiseführer sind oftmals schon jahrzehntealt und keineswegs mehr zuverlässig, vom Wanderführer bis zum Mystifaxleitfaden.

Daneben ist nicht unbedingt der Umfang oder die Bebilderung ein sicheres Kriterium, sondern eher das "Bauchgefühl". Gefällt ihnen ein Führer auf Anhieb oder kennen Sie eine Reihe schon, ist das ein gutes Indiz. Ebenso die (aktuelle) Empfehlung von Bekannten. Ich mag sehr gerne die "Eyewitness Travel Guides" von Dorling Kindersley ... falls es jemand interessiert.

Ich will es ganz genau wissen - wo bekomme ich gute Landkarten, auch zum Wandern und Touren auf eigene Faust, her?

Sieh, das Gute liegt so nah: www.irland.net/viewtopic.php?t=7693

Wo bekomme ich echte Geheimtipps her?

Treffen Sie mich nächsten Freitag um Mitternacht auf dem Friedhof hinter dem "Admiral Benbow" ... und bringen Sie einen Sack Golddublonen mit!

Nein, ernsthaft, Geheimtipps bekommt man am ehesten von Bekannten im persönlichen Gespräch (selten im Forum ...), von Reisenden, die man unterwegs trifft ... oder von den "locals". Irgendwo publizierte "Geheimtipps" leiden darunter, dass sie keine mehr sind!

Wann ist die beste Reisezeit?

Wenn Sie im Meer baden wollen und ein durchschnittliches Wärmebedürfnis haben etwa der späte Juni bis Ende August. Da sind allerdings auch sehr viel andere Irlandfreunde unterwegs. Und die Iren selbst.

Ansonsten: Eigentlich ist Irland in jeder Jahreszeit sehenswert. Und das Wetter ist auch nicht so extrem, dass man bestimmte Zeiten generell vermeiden sollte. Den statistisch meisten Sonnenschein hat man im Mai und Juni (am wenigsten im Dezember und Januar), der meiste Niederschlag fällt im Dezember (und der wenigste im April ... Überraschung!), die höchsten Temperaturen erlebt man im Juli und August.

Festivals gibt es auch zu jeder Jahreszeit, wobei die Sommermonate natürlich vollgepackt sind und der St. Patrick's Day (17. März) alle Rekorde schlägt (auch die der Kommerzialisierung).

Das irische Leben ruht eigentlich nur an zwei Tagen: Karfreitag (kein arbeitsfreier Tag, aber zum Lachen geht man in den tiefsten Keller und die Pubs haben dicht) und Christmas Day (25. Dezember, alles ist dicht).

Die vielleicht am wenigsten zu empfehlende Zeit für Menschen, die ausser Natur und tollwütigen Schnäppchenjägern im Ausverkauf noch etwas erleben wollen, ist die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönigstag.

Was muss unbedingt ins Reisegepäck?

1. Papiere und Reiseunterlagen sowie (getrennt in einem anderen Gepäckstück) Fotokopien von allen Dokumenten;
2. wichtige und verschreibungspflichtige Medikamente sowie deren Beipackzettel;
3. Reiseführer (optional ...);
4. bei Autotouristen Versicherungsnachweis, Führerschein und eine vernünftige Strassenkarte;
5. Kamera, Batterien und Filme (oder Speicherkarten);
6. wenn elektrische Geräte genutzt werden sollen ein Adapter (Stromspannung ist 220V, aber die Steckdosen sind mit drei rechteckigen Öffnungen versehen);
7. Spezialausrüstung für Aktivurlauber, von der Golftasche über die Tauchflasche bis hin zum Wanderschuh;
8. sinnvolle Kleidung.

Was ist sinnvolle Kleidung für einen Irlandurlaub?

Kommt darauf an, was Sie vorhaben - generell sollten Sie sich jedoch auf wechselhaftes Wetter mit mittleren Temperaturen einstellen und die Kleidung so auswählen, dass Sie je nach Wind und Wetter variieren können. Das "Zwiebelprinzip" ist dabei die bewährteste Kleidungsart.

Aber egal was Ihre Pläne sind - rechnen Sie immer damit, dass Sie am Morgen richtig, am Mittag falsch, am Nachmittag grotesk und am Abend fast richtig angezogen sind. Oder umgekehrt. Mit möglichen Wechseln im Minutentakt ...

Was darf ich zoll- und steuerfrei nach Irland einführen?

Aus anderen EU-Staaten eine gewisse Menge an Gütern für den "persönlichen Bedarf", dies wird wie folgt definiert:

- 800 Zigaretten,
- 400 Zigarillos,
- 200 Zigarren,
- ein Kilo Tabak,
- zehn Liter hochprozentige Alkoholika,
- zwanzig Liter Liköre und ähnliches,
- neunzig Liter Wein (davon maximal sechzig Liter "sparkling") und
- 110 Liter Bier.

Mengen darüber müssen den Behörden als echter persönlicher Bedarf nachgewiesen werden.

Aus Nicht-EU-Staaten sind die Mengen drastisch geringer:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Tabak,
- einen Liter hochprozentiger Alkohol oder zwei Liter Likör und
- zwei Liter Wein.
- Bier kann bis zu einem Wert von 175 Euro je Erwachsenem eingeführt werden.

Wo wir gerade bei Bier sind, darf ich in Irland als Siebzehnjähriger ...?


Nein - die Gesetze betreffend Alkohol und Pubbesuche Minderjähriger (also unter 18 Jahren) sind sehr streng. Generell gilt, Pubs sind unter 18 weitgehend "off limits" und Alkoholgenuss grundsätzlich verboten. Detaillierte Informationen erhält man hier: http://www.oasis.gov.ie/health/alcoh...d_the_law.html

Funktioniert mein Handy in Irland?

Wenn Ihr Vertrag das Roaming erlaubt, funktioniert das deutsche Handy wie ein irisches "mobile". Also generell schon, aber mit weissen Flecken auf der Landkarte. Aber wollten Sie nicht eigentlich nach Irland, um einmal "abzuschalten"?

Funktioniert meine Geldkarte in Irland, wird meine Kreditkarte akzeptiert?

Gängige Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden weitgehend akzeptiert. Ausländische Geldkarten funktionieren in der Regel auch in Irland, wenn sie für den internationalen Einsatz geeignet sind, etwa die Cirrus-Karten. Weitere Auskünfte erteilt Ihr Kartenaussteller.

Gibt es in Irland auch ...?

Ja - mit wenigen Ausnahmen bekommen Sie in Irland eigentlich alles, was Leib und Seele begehren. Vielleicht nicht an jeder Strassenecke und zum gewohnten Preis, aber irgendwo gibt es wirklich alles. Das geht von illegalen Drogen und Prostitution bis hin zu Medikamenten, besonderer Nahrung oder auch einfach fleischloser Küche.

Irland ist kein Entwicklungsland, sondern ein insgesamt moderner Staat der EU, also machen Sie sich keine unnötigen Sorgen!

Bin ich in Irland krankenversichert?

In der Regel im Rahmen der europäischen Vereinbarungen ja - genaue Auskunft gibt Ihnen Ihre Krankenkasse. Eine Auslandsreiseversicherung kann dennoch durchaus empfehlenswert sein.

Gilt meine Automobilclubmitgliedschaft in Irland?

Es gibt internationale Abkommen zwischen den Automobilclubs, die die gegenseitige Pannenhilfe betreffen. Genaue Auskunft gibt Ihnen Ihr jeweiliger Club. Ein Auslandsschutzbrief kann jedoch ebenfalls empfehlenswert sein.

Und wenn etwas schiefgeht?

Der Notruf für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Küstenwache und Bergrettung ist in Irland und Nordirland 112 (oder 999) - Sie werden mit einem "operator" verbunden, der Sie an die korrekte Stelle weiterleitet.

Werden Sie als Tourist Opfer eines Verbrechens, können Sie sich auch (nach dem aktuellen Notruf!) an den speziellen Tourist Victim Support Service wenden - Telefonnummer 01-4785295, Internet www.touristvictimsupport.ie .

Die in Dublin ansässigen Botschaften erreichen Sie unter 01-2693011 (Deutschland, eMail germany@indigo.ie), 01-2694577 (Österreich, eMail dublin-ob@bmaa.gv.at) und 01-2186382 (Schweiz, eMail vertretung@dub.rep.admin.ch).

Muss ich Irisch sprechen können?

Nein.

Muss ich Englisch sprechen können?

Ja, zumindest eine Basis - zwar haben viele Iren ein, zwei Wörter einer europäischen Fremdsprache noch aus der Schulzeit im Gedächtnis, aber weit kommt man damit nicht.

Wie sind Iren allgemein zu Touristen?

Wie Deutsche oder Österreicher auch - freundlich und doch unverbindlich (auch wenn die Iren letzteres besser tarnen können). Man ist sich der wirtschaftlichen Kraft des Touristen bewusst und versucht, ihn möglichst dezent zur Investition zu bewegen.

Wir würden ja so gerne in Irland heiraten, geht das?

Ja, aber nicht so einfach wie in Las Vegas! Eine kurze Übersicht (die eine Rechtsberatung und vor allem den eigenen Blick auf die unten angegebene Webseite nicht ersetzt):

Drei Monate vor der Hochzeit muss man den ersten Antrag (notification of intention to marry) abgeben. Eine reine Absichtserklärung. Vor dem nächsten Schritt, der Anmeldung zur Hochzeit, muss ein Partner mindestens fünfzehn Tage in Irland gelebt haben, der andere mindestens sieben Tage. Erst dann können sie sich anmelden (serving notice), erst am achten Tag danach kann tatsächlich geheiratet werden. So weit die zivilrechtliche Hochzeit.

Eine kirchliche Trauung ist nur den Bedingungen unterworfen, die die jeweilige Kirche aufstellt. Die meisten kirchlichen Trauungen werden vom irischen Staat auch zivilrechtlich anerkannt.

Die kompletten Bedingungen, Gebühren und erforderlichen Dokumente sind detailliert auf der Webseite des General Register Office einzusehen - www.groireland.ie

Ich würde ja gerne auch einmal nach Nordirland, aber mit dem Krieg dort ...?

Stop!

In Nordirland ist zwar noch immer manches Relikt der Unruhen zu sehen, von den festungsartigen Poliziestationen bis zu den ab und an kreisenden Armeehubschraubern, aber "Krieg" herrscht dort nicht mehr. Die Gefahr, als Tourist in Mitleidenschaft gezogen zu werden, ist nicht höher als auf der Reeperbahn in Hamburg oder auf dem Cannstatter Wasen.

Beachten Sie jedoch, dass in Nordirland das britische Pfund Zahlungsmittel ist (in Grossstädten und im Grenzbereich wird oft auch der Euro, oft zu Phantasiekursen, akzeptiert). Gängig sind Noten der Bank of England, aber auch nordirische Banknoten, etwa der Bank of Ireland oder der Ulsterbank. Die typisch nordirischen Banknoten sind unter Umständen nur schwer in der Heimat wieder in Euro umzutauschen, vermeiden Sie also die Mitnahme grösserer Restbeträge.

Gibt es Fettnäpfchen?

Natürlich ... und in Massen. Sie alle aufzuzählen, würde jetzt zu weit führen. Aber einige immer wieder auffallende Punkte sind:

"Are you all right?" oder auch "Arrlray?" von einer Bedienung hingeworfen heisst in etwa "Was kann ich für Sie tun?" Antworten, die sich
auf das persönliche Wohlbefinden beziehen, sind nur bei Arztbesuchen angebracht.

"Sorry!" kann heissen "Tut mir leid, dass ich hier durchmuss!", "Tut mir leid, dass ich Ihnen mit meiner Angelrute ins Auge gestochen habe!", "Tut mir leid, dass ich nicht aufgepasst habe, wo Sie hingehen!", "Tut mir leid, dass ich geboren bin!" oder auch einfach "Fahren Sie Ihren Sch**sswagen von meinem Fuss herunter!" Das gefragte "Sorry?" dagegen heisst immer "Wie bitte?" (oder "Das ist doch nicht Ihr Ernst!").

Wenn man in irischen Kneipen einen ausgegeben bekommt, erwartet der Ausgebende eine Gegenleistung. Im Normalfall, dass man die nächste "Runde" bezahlt. Gelegentlich auch zwischenmenschliche Interaktion mit Austausch von Körperflüssigkeiten.

Iren kennen die Wörter "ja" und "nein" nicht oder sehen beide als sehr interpretationswürdig an.

Alle Zeit- und Entfernungsangaben unterliegen in Irland Verschiebungen im Raum-Zeit-Gefüge und sind daher bestenfalls Anhaltswerte. Wer deutsche Genauigkeit oder die Präzision eines Schweizer Uhrwerks erwartet, wird enttäuscht werden.

Die Interpretation von Verkehrsregeln ist in Irland sehr individuell, seien Sie auf Überaschungen gefasst! Bewegen Sie sich möglichst defensiv, egal wie Sie gerade unterwegs sind.

Und, was immer Sie auch tun, vermeiden Sie Diskussionen über Religion, Politik (vor allem im Zusammenhang mit Nordirland), Terroristen (oder Freiheitskämpfer) oder das beliebte Thema "... was wir in Deutschland/der Schweiz/Österreich besser machen als Ihr Iren ...".

Sonst noch Tipps?

Ja - besuchen Sie Irland mit einem aufnahmebereiten Kopf und Herz!

Erwarten Sie nicht die Welt, die Heinrich Böll beschrieb - erwarten Sie kein Land im Westen, in dem die Elfen ewig tanzen - erwarten Sie nicht absolut unberührte Natur, ständig glücklich vom Pferdewagen winkende Männer in Tweedkappen, Gruppen von rothaarigen Frauen in den Stepdance vertieft, Ronnie Drew und Luke Kelly geclont an jeder Strassenecke, Dampfbahnen, Vergnügungen im Mero oder Monto, edle Recken mit Schwertern auf einsamen Grabhügeln oder mit Barett und Beretta auf den gegen Britannien bedrohlich brennenden Barrikaden Belfasts.

Erwarten Sie nicht ein idealisiertes, phantastisches Irland, sondern erlauben Sie dem wunderschönen, realen Irland, sich Ihnen in Ruhe vorzustellen.