1. Irische Schriftsteller # 1
    Skyline

    Irische Schriftsteller

    Hallo!

    Kann mir jemand irische Schriftsteller (auch "neuere") empfehlen? Lese im Moment viel von Maeve Binchy, bin aber auch an anderen Buchthemen und Stilen interessiert. Nora Roberts hab ich noch rausgefunden, sonst kenn ich eigentlich keine irischen Schriftsteller (mal abgesehen von den alten: J. Joyce, W. B. Yeats usw.)

    Danke für eure Hilfe!

    Franziska

  2. Irische Schriftsteller # 2
    Regine

    Irische Schriftsteller

    Wenn du diese beiden Autorinnen magst, wirst du sicher auch Marian Keyes, Colette Caddle, Kate O`Riordan und Mary Ryan mögen.

  3. Irische Schriftsteller # 3
    schrader

    Irische Schriftsteller

    Hier noch ein paar Anregungen für Dich, sind aber Querbeet durch die Literaturgattungen:

    Flann O'Brien (Gewöhnungsbedürftig, aber sehr amüsant)

    Leon Uris (Trinity und evtl. Insel der Freiheit, irischer Geschichtsroman)

    J.M. Synge (z.B. Die Aran-Inseln)

    Thomas Flannagan (eine vielzahl an irischen Geschichtsromanen, auch wenn Flannagan Ami ist, denk ich)

    Peter de Rosa, Rebellen des Glaubens (irischer Freiheitskampf)

    Brendan Behan (Confessions of an irish rebell, Borstal boy) Behan war mal in der IRA und ist in Irland sehr bekannt

    Roddy Doyle (amüsant)

    Brian Moore

    Bernard Mac Laverty

    Liam O'Flaherty (Roman: zornige grüne Insel, ansonsten viele Kurzgeschichten)

    James Joyce

    Samuel Becket

    Seamus Heaney

    Cecil Woodham.Smith (The great hunger, Geschichte)

    Tomas O'Crohan (Die Boote fahren nicht mehr aus, Blasket-Erzählung)

    Peig Sayers (So irisch wie ich, Blasket-Erzählung)

    Frank O'Connor (irische Kurzgeschichten)

    William Trevor (Toren des Glücks, Roman)

    Eamon Collins (Blinder Hass, Ex-IRA)

    Frank Mc'Court (Die Asche meiner Mutter)

    Dermot Bolger (Journey Home, modernerer, kritischer Roman)

    Gerry Adams (offensichtlich sehr politische Bücher des Sinn-Fein-Präsidenten)

    Hoffe du findest was in dieser absolut unvollständigen und nur als Anregung gedachten Sammlung einiger irischer Schrifsteller oder Bücher mit Irland-Bezug

    schrader

  4. Irische Schriftsteller # 4
    Skyline

    Irische Schriftsteller

    Hey Regine, hey Schrader

    vielen Dank für eure Hilfe! Da hab ich ja jetzt einiges damit zu tun, mir den richtigen Lesestoff rauszusuchen und dann auch zu lesen! Das nächste halbe Jahr bin ich also abgesichert, was Büchervorschläge betrifft.

    Herzlichen Dank!
    Franziska

  5. Irische Schriftsteller # 5
    Wini5
    Hi Franziska

    Habe Dir auch noch einen Geheimtipp,

    versuch es einmal mit Cathy Kelly!

    Verlag Blanvalet

    Z.B. "Der hat mir gerade noch gefehlt"
    "Wär ich doch im Bett geblieben"
    "Und wer macht den Abwasch?"
    "Geh ich auf meine Hochzeit?"
    "Chaos ist das halbe Leben"

    Habe alle schon gelesen und sind abolut genial. Einfach so typisch aus dem Leben gegriffen.

    Zur Zeit lese ich gerade das Neuste "Männer sind zum küssen da"
    Kann es fast nicht zur Seite legen...

    Lies Dich mal rein!

    Viel Spass und Grüsse aus der Schweiz

    Wini5

  6. Irische Schriftsteller # 6
    Tinchen74
    Hallöchen,

    ich hätte auch noch ein paar persönliche Lesetips:

    Susanne Wiedenmann: Drei Jahre in Irland (ein lustiger realer Bericht)
    Tony Hawks: Mit dem Kühlschrank durch Irland (dito)
    Zu mir oder zu Dir? (Frauengeschichten aus Irland mit z. B. Maeve Binchy, Colette Caddle, Marian Keyes usw.)
    Mary Joyce: Das Haus am Meer
    Mary Joyce: Hannahs Bildnis
    Lawrence Donegan: In the Middle of Nowhere (auch ein lustiger realer Bericht).



    Viele Grüße
    Tinchen

  7. Irische Schriftsteller # 7
    die Buschs
    Roody Doyle(Henry der Held)
    colum Mc Cann(Wie alles in diesem Land)
    Tony Hawks(mit dem Kühlschrank durch Irland) muß man einfach gelesen haben.

  8. Irische Schriftsteller # 8
    Gast12952

    Re: Irische Schriftsteller

    Manchmal kommt es spät ...

    Zitat Zitat von schrader
    Peter de Rosa, Rebellen des Glaubens (irischer Freiheitskampf)
    Das Buch heisst auf English einfach "Rebels" ... wer in Deutschalnd meinte, den "Glauben" da rein bringen zu müssen, hat wieder sooooo tief in die Klischeekiste gegriffen, dass es mich schüttelt. Hat nix mit Kirche und so zu tun. Oder war das durch de Rosas erste Erfolge (kirchenkritische Bücher) und Biographie (ex-Priester) als "sales strategy" dankbar?

    *grummel*

  9. Irische Schriftsteller # 9
    Wini5
    Hi Franziska

    Habe Dir nochmals etwas sehr schönes zum lesen! So richtig was für gemütliche kuschelige Herbst- und Winterabende oder verregnete Sonntage. Aber Vorsicht, die kann man wirklich fast nicht zur Seite legen

    Verlag Lüübe

    Autor Marcia Willett

    Titel "Zeit der Verheissung"
    "Jahre der Sehnsucht "
    " Stunden des Glücks"

    In dieser Reihenfolge musst Du die lesen...

    Es handelt sich um eine hinreissende, fazinierende und auch zu tränenrührende Familiensaga.
    Hier eine kleine Anleitung:
    Beschreibung:

    Auf dem malerisch gelegenen Anwesen The Keep im südenglischen Devon führt die 63-jährige Frederica Chadwick ein beschauliches Leben. Das ändert sich schlagartig, als eines Tages ihre drei kleinen Enkel dort eintreffen, die nach dem tragischen Tod der Eltern fortan bei ihrer Großmutter zu Hause sein sollen. Schon nach kurzer Zeit füllt sich das Haus mit Trubel, denn Frederica lässt sich einiges einfallen, um den Kindern ihre Lebensfreude wiederzugeben ...

    Viel Spass bei Lesen

    Grüsse von

    Wini5

  10. Irische Schriftsteller # 10
    LG
    Mir fällt noch Una Troy ein, von der ich fast alles gelesen habe.

    Die Bücher werden aber anscheinend im Moment nicht mehr aufgelegt. (Ebay, oder gebraucht bei Amazon)

    Ausserdem noch Lilian Beckwith. Handelt zwar nicht von Irland sondern von den Hebriden, aber ich habe mich köstlich amüsiert.

    McCarthys Bar von Pete McCarthy, hab ich zwar noch nicht gelesen, werde ich mir aber zulegen. Soll sehr gut sein

    Noch auf meiner Liste von Schriftstellern von denen ich mir was kaufen möchte:
    Cole Moreton, Peig Sayers,
    Marita Conlon Mc Kenna
    Alice Taylor

  11. Irische Schriftsteller # 11
    lona
    Mein absoluter favourite: Jamie o'Neill, at swim too boys!
    Glaube nichts für jeden und vielleicht als Einstieg in irish literature abschreckend, aber genial geschrieben!!!

  12. Irische Schriftsteller # 12
    Gaillimh
    Introduction ...

    Take the coast road from Dublin, six miles south till you come to Glasthule, sleepy parish by the sea. It is here Mr Mack has his corner-huckster’s shop, on Adelaide Road, named for – who’s this it’s named for again? By night he dreams of the carriage trade, but his days he spends doling saucers of jam to slum-rats at a ha’penny a go. If only the world would turn that he might get his chance at respectability.

    But the world is turning. It is 1915, all Europe is at war: Ireland wakes to the realization of freedom. In the shifting cultures and loyalties, who knows, by Easter next year, even Mr Mack might get his chance.


    At Swim, Two Boys follows this turbulent year in Irish history, culminating in the rising of Easter 1916. At its heart it tells the story of two boys, Mr Mack’s son, Jim, a naive and reticent schoolboy, and his dark rough-diamond friend, Doyler. Their companionship begins with swimming lessons, but the bond that draws them deepens as their country marches to war. Every morning the boys meet at the Forty Foot Gentlemen’s Bathing Place. They plan an epic swim to the Muglins, an outlying rock in Dublin Bay, there to raise the Green flag and claim that beacon for Ireland. And maybe to claim it for themselves too. For they, like their country, are coming of age, and must struggle, for their freedom and their growing love, against the current of the Irish Sea.

  13. Irische Schriftsteller # 13
    Gaillimh
    und noch eins drauf....

    AREION ONLINE
    Das Kulturmagazin im Internet
    July 29, 2002. Germany.
    “Dublins Vergangenheit, Dublins Seele”


    Dieses Buch ist der lang erwartete nächste Schritt der irischen Literatur, der legitime Erbe von all diesen großen und geliebten Namen, von James Joyce über Flann O’Brien und Roddy Doyle bis Frank McCourt, die das Dublin unserer Imagination bevölkert und belebt haben. Wer Irland liebt, wen die irische Geschichte interessiert, wer Dublin liebt und seine Menschen, die sich nie unterkriegen lassen, der sollte unbedingt At Swim, Two Boys lesen, und zwar im englischen Original. Diese Sprache, die gekonnt auf der Grenze von Joyce-artigem Originalton und Allgemeinverständlichkeit balanciert, ohne ein einziges Mal ins Straucheln zu kommen, wird keinen noch so guten Übersetzer überleben.

    Hier haben wir nämlich seit langer, langer Zeit wieder einmal einen Roman, der den Mainstream realistischer, aussagekräftiger und literarisch herausfordernder Erzählkunst bevölkert, der sich in keine engen Genre-Grenzen flüchten muss, der die Kunst seiner Sprache nicht zugunsten der allgemeinen Lesbarkeit herunterschraubt, der die Kraft seiner politischen Aussage und die Lebendigkeit seiner Figuren und Geschehnisse weder dem populärem Geschmack noch den Erwartungen der nörgelnden professionellen Literaturkritik anpasst – mit dem schönen Ergebnis, dass beide Seiten dieses Buch lieben und sich ihm mit Respekt und Begeisterung gleichermaßen nähern.

    Wir befinden uns in den südlichen Vororten von Dublin 1915/16, dem Jahr, das auf den irischen Osteraufstand hinführt, und wir folgen einer Gruppe von fünf eng miteinander verwobenen Hauptpersonen durch ihr Leben zwischen Slum und Herrenhaus, zwischen Gartenparty und Untergrundarmee. Im Frühjahr 1915 kommt Leben in die verschlafenen Straßen zwischen Kingstown (heute als Dún Laoghaire bekannt) und Sandycove in der unerwarteten Form eines jungen Priesters, der in seinem Enthusiasmus irischen Nationalismus für eine kurze Zeitspanne gesellschaftsfähig macht, Menschen zusammenwürfelt und Hoffnungen der verschiedensten Art weckt, wobei er selbst ein blasser und wenig ausgeführter Charakter bleibt, nicht mehr als der Katalysator, der Personen und Ereignisse des Buches in Bewegung setzt.

    Da ist etwa die alte Jungfer Eveline MacMurrough, Tochter eines gefeierten Feniers der vorigen Generation, ihr Neffe Anthony MacMurrough, in England aufgewachsen und im irischen Exil, nachdem er zwei Jahre wegen Sodomie im Zuchthaus eingesessen hat, Mr. Mack, Kramladenbesitzer mit dem Drang zum Höheren, einem nicht ganz astreinen Vokabular und einem extrem schlechten Ortssinn, Mr. Macks Sohn Jim, 16 Jahre, und Doyler, Sohn von Mr. Macks altem Kameraden aus seiner Zeit bei der britischen Armee, aufgewachsen in den Slums und begeisterter Patriot und Sozialist, nicht älter als Jim.

    Unterschiedlichste Motive bringen diese fünf Personen schließlich als Protagonisten, Zeugen und Opfer mitten in die Osteraufstände 1919. Ihren Wegen durch dieses letzte Jahr halbwegs ziviler Normalität (immerhin ist es die Zeit des ersten Weltkrieges!), ihren Hoffnungen, Wünschen, Ängsten, ihrem Ehrgeiz und ihrer Liebe folgt dieser großartige Roman.

    Das Buch sieht sich bewusst in einer postmodernen Nachfolge der irischen Moderne: schon der Titel spielt mit Flann O’Briens fast unlesbarem Klassiker At Swim-Two-Birds, der Ort der Handlung schließt den Martello Tower in Sandycove ein, an dem James Joyce’s Ulysses, der Dublin-Klassiker schlechthin, anfängt, und auch der Kleinbürger Mr. Mack hat ganz entschieden etwas von Leopold Bloom. Auch die Personen der irischen Geschichte huschen gewissermaßen durch’s Bild: Patrick Pearse hält eine Rede am Grab von Wolfe Tone, James Connolly gibt dem Jung-Sozialisten Doyler einen Job, und selbst bei der Beerdigung von O’Donovan Rossa in Glasnevin im Sommer 1915 sind wir dabei, doch, aus Doylers Augen schauend, so weit hinten in der Menschenmenge, dass wir die berühmt-berüchtigte Rede, wieder von Patrick Pearse, in der er sagte, das Blut der Helden sei der Dünger, aus dem Nationen wachsen (schon damals nahm das kaum einer ernst, aber es wird immer wieder gerne zitiert) nicht verstehen können. Dass der Leser das weiß, davon geht O’Neill aus, doch es tut dem Roman an sich nicht den geringsten Abbruch, wenn das nicht der Fall ist; es ist nur eine zusätzliche Ebene des Lesevergnügens, etwa Pearse schon zu erkennen, bevor sein Name fällt. Der Platz im Olymp der irischen Klassiker, ganz da oben mit Yeats, Joyce und Beckett, ist Jamie O’Neill mit diesem Roman auf jeden Fall schon sicher.

  14. Irische Schriftsteller # 14
    kilkee
    Colm Tóibín, mehr irische Autoren kenn ich noch nicht.
    Habe mir ein Buch von C. Tóibín gekauft, aber noch nicht gelesen. Er wurde aber sehr gelobt.

    LG,
    kilkee

  15. Irische Schriftsteller # 15
    kerstin
    Nochmal zurück zu Flann O'Brian (in AW Schrader):

    "The Third Policeman" ist ein geniales Buch. Kann mir allerdings kaum vorstellen, dass es in der Übersetzung nicht verliert.
    Sollte man aber vielleicht nur lesen, wenn die eigene Welt(sicht) halbwegs stabil ist.

    Grüße
    Kerstin

  16. Irische Schriftsteller # 16
    schlecker-maeulchen

    und nochmal flann o`brien und andere (AW Kerstin, Schrader)

    hi,
    also flann o`brien finde ich einfach toll, teilweise mir sehr bissiger ironie und auch zynismus geschrieben. :P
    von flann o`brien wäre vielleicht noch zu erwähnen :
    - irischer lebenslauf
    - das harte leben
    - trost und rat
    übrigens halte ich die deutsche übersetzung des 3. polizisten aus dem suhrkamp verlag für recht gelungen.

    desweiteren würde mir so auf anhieb noch deidre purcell einfallen, geht so in die richtung maeve binchy (herz,schmerz roman) oder wer krimis bzw. thriller mag, dem kann ich absolut gemma o`connor empfehlen. sind durch die bank weg klasse.
    vielleicht noch ein buchtip :
    von ralph giordano "mein irisches tagebuch", ist zwar kein irischer schriftsteller aber trotzdem lesenswert.
    für weitere infos einfach nochmal posten

    gruss
    schlecker-maeulchen 8)

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