• Land und Leute erleben: Mit dem Auto durch Irland

    Touristisch konnte Irland in den vergangenen Jahren auf eine einzige Erfolgsgeschichte blicken. Immer mehr Besucher finden Interesse an der grünen Insel und sind daran interessiert, die während ihres Aufenthalts selbst zu entdecken. Perfekt gelingt dies im Rahmen einer Autorundreise, bei der es möglich ist, viele verschiedene Facetten der Insel näher kennenzulernen. Wir haben aus diesem Grund eine der beliebtesten Strecken genauer unter die Lupe genommen.



    Best of Ireland

    Unter dem Motto Best of Ireland wäre es möglich, die betreffende Tour zu umschreiben. Immer wieder haben die Reisenden die Möglichkeit, mit den freundlichen Menschen und ihrer vielfältigen Geschichte in Kontakt zu kommen. Der Start der Rundreise selbst liegt in Dublin. So ist es bereits im Rahmen der Ankunft in Irland möglich, sich einen Eindruck von den Schönheiten der Hauptstadt zu verschaffen. <a href="https://www.jahnreisen.de/hotels.html">Anbieter wie zum Beispiel www.jahnreisen.de</a> verweisen auf eine Vielzahl von Unterkünften, die vor Ort genutzt werden können, um täglich in zentraler Lage in die Stadt zu starten.

    Von Dublin aus bietet sich die Möglichkeit, den Weg nach Süden anzutreten. Bereits nach rund 65 Kilometern folgt die Grafschaft Wicklow mit den berühmten Wicklow Mountains. Dort ist es möglich, die besondere Landschaft näher kennenzulernen und etwa einen Besuch in den Gartenanlagen von Mount Usher zu wagen. Die Gegend selbst ist bestens für ausgedehnte Wanderungen geeignet.



    Die Reise nach Cork

    Von der Grafschaft aus bietet sich die Chance, nun den Weg nach Süden zu suchen. Entlang der Küste ist es schon während der Fahrt möglich, die wunderschöne Landschaft und den Blick auf das Meer zu genießen. Sogleich handelt es sich um eine der längeren Etappen mit einer Strecke von 250 Kilometern. In Cork selbst locken dafür die berühmte historische Markthalle, die Whiskeybrennerei von Jameson oder die wunderbare Parkanlage von Blarney Castle, die sich rund acht Kilometer vor den Toren der Stadt befindet.

    Von Cork aus ist es dann über Killarney möglich, bis auf die Halbinsel Ring of Kerry zu stoßen. Das karge Hügelland hält für Besucher immer wieder einen faszinierenden Blick bereit. Die Kombination aus Atlantik, Inseln und hübschen Dörfern macht die Fahrt zu einer besonderen Entdeckung. Interessant ist auch ein Besuch im Freilichtmuseum Muckross Farm. Dort wird das Leben der Landbevölkerung dargestellt, wie es in Irland vor rund 80 Jahren aussah.

    Ab zur Westküste

    Bereits nach sechs bis sieben Tagen verschiebt sich die Reise auf die Westseite der Insel. Hier darf natürlich der Ausflug zur Beara-Halbinsel nicht fehlen. Mit schroffen Felslandschaften, grünen Tälern und kleinen Orten handelt es sich um ein Aushängeschild des Landes. Von dort aus ist es nun möglich, die Fahrt bis nach Burren anzutreten. Hierbei ist es möglich, dem Verlauf der Küste genau zu folgen. Nur an einer Stelle ist es notwendig, die Fähre zur Hilfe zu nehmen.

    In Burren angekommen, lohnt es sich in jedem Fall, zu einer ausgedehnten Wanderung überzugehen. Diese bietet einen Blick auf die Mondlandschaft, welche vor allem mit ihren langen Hügelketten stark auf sich aufmerksam macht. Zudem stehen Fähren bereit, mit denen auf die Aran-Inseln übergesetzt werden kann. Dort leben bis heute 1.000 gälisch sprechende Einwohner, die viel Wert auf ihre Traditionen legen. Etwas weiter im Norden bietet sich der Connemara Nationalpark für einen Besuch an.

    Connemara als letzte Station

    Connemara kommt auf der <a href="https://www.irland.net/content/70-trauminsel-irland-warum-sich-eine-reise-dorthin-lohnt">Reise</a> als letzte Station vor der Rückkehr nach Dublin eine besondere Rolle zu. Rund zwei Wochen waren Reisende bereits unterwegs, bis sie diese Etappe erreicht haben. Lohnend ist hier der Blick in den Norden, wo Westport gelegen ist. Dort lässt sich das Westport House aufstöbern, welches als prachtvolles Herrenhaus mit großem Park in die Regionalgeschichte eingegangen ist. Auch eine ausgedehnte Wanderung durch den dortigen Nationalpark kann hier eingelegt werden.

    Abgerundet wird eine solche Reise natürlich durch den Besuch in einem Singing-Pub. In Clifden werden dort Bier, typische Hausmannskost der Region und traditionelle Musik angeboten. Auch Touristen werden dort mit offenen Armen empfangen und können an den Bräuchen teilhaben. Im Anschluss kann dann die Rückfahrt nach Dublin angesetzt werden. Mit 290 Kilometern handelt es sich hierbei um die mit Abstand längste Strecke der Rundreise.

    Die Vor- und Nachteile

    Tatsächlich bietet eine solche Form des Reisens die Chance, sehr viele neue Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort zu gewinnen. Auf der anderen Seite hält sich die Dauer des einzelnen Aufenthalts stark in Grenzen. Tiefere Einblicke fallen auf diese Weise der Vielzahl an Orten zum Opfer, die in der Tour besucht werden können. Dafür entschädigt die Möglichkeit, mit einem hohen Maß an Flexibilität zu reisen und das Land auf diese Weise in genau dem Tempo zu entdecken, welches den eigenen Vorstellungen entspricht. Alternativ ist es zudem möglich, eine Rundtour im wilden Norden der Insel zu starten, wo die raue Seite der Natur noch viel stärker zum Ausdruck kommt.

    Wer keine zwei Wochen für die Reise nach Irland aufbringen kann, ist besser damit beraten, dem Aufenthalt einen klaren Fokus zu verleihen. Eine Rundreise könnte ansonsten schnell in Hektik ausarten, da schließlich der Rückflug erreicht werden muss. Eine eindrucksvolle Irlandreise ist auch innerhalb einiger Tage in Irland möglich, sofern das interessante Umland einbezogen wird, welches ebenfalls sehr viel für die Besucher zu bieten hat. Highlights wie Kilkenny, Cork oder der Ring of Kerry sind jedoch starke Argumente für die Rundreise, die dazu in der Lage ist, all diese Ansprüche unter einen Hut zu bringen und sie in eine große Tour zu packen.