• Unterkünfte in Irland

    Wer eine Reise nach Irland plant, stellt sich auch irgendwann die Frage nach den Übernachtungsmöglichkeiten dieses Landes. Hotel, Jugendherberge, Camping, Bed and Breakfast: Welche Arten von Unterkünften stehen zur Verfügung und eignen sich für die angedachte Reise? Wir stellen Ihnen im Folgenden verschiedene Arten von Unterkünften in Irland vor.

    Camping in Irland

    Bei der rauen und mystischen Landschaft Irlands ist eine Unterkunft in der Natur ein besonderes Erlebnis. Irland lädt mit seinen 125 Campingplätzen Urlauber zum Zelten ein. Die meisten davon haben einen hohen Standard und sind mit Toiletten- und Duscheinrichtungen, Wasserhähnen und Abfallkörben versehen. Da die Campingplätze innerhalb eines Verbandes organisiert sind, herrscht eine einheitliche Gebührenordnung. Campingplätze sind ähnlich wie Hotels, nach Sternen klassifiziert. Die niedrigste Klasse mit einem Stern verfügt über die minimalen Voraussetzungen. Viersternecampingplätze haben entsprechend sehr gute Einrichtungen. Einige Plätze bieten auch einen W-Lan Anschluss. Auf der Webseite des irischen Campings- und Wohnmobilverbandes findet man eine Auflistung der gängigen Campingplätze http://www.camping-ireland.ie. Hier sind zudem hilfreiche Details aufgelistet, wie zum Beispiel ob es möglich ist mit Caravan oder nur mit Zelt anzureisen. Ebenso ist eine Broschüre bei der irischen Fremdenverkehrszentrale oder im Internet erhältlich. Wild campen ist auf der Grünen Insel zwar nicht erlaubt, nach Rücksprache mit den Landbesitzern jedoch meistens möglich. Die Hauptsaison für einen Campingurlaub auf der grünen Insel ist im Juni und August. Hier empfiehlt es sich, vorab einen Platz zu reservieren. In den Wintermonaten ist es hingegen zu kalt zum Campen, wenn nicht eine gute Ausrüstung vorhanden ist. Natürlich bieten hier dann Wohnmobile den nötigen Schutz vor Wind und Kälte, daher sind wohl auch nur neun Campingplätze in Irland nicht ganzjährig geöffnet. Die Reise mit dem Wohnwagen hat den Vorteil, dass man mit seiner Unterkunft mobil ist. So kann man sich auch Gegenden in Irland anschauen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar sind. Nicht alle Campingplätze haben jedoch auch Stellplätze für Wohnwägen. Der Stellplatz für den Wohnwagen ist zudem teurer als für ein Zelt. Dafür bietet ein Wohnwagen mehr Luxus und es lässt sich mehr damit transportieren.

    Hostels– gut und günstig

    Für Studenten und alle anderen, die eher auf Preis statt Komfort achten, sind Hostels eine günstige Möglichkeit. Hostels sind mit Jugendherbergen zu vergleichen, nur dass sie sich eben nicht nur an Jugendliche richten, sondern an alle Altersgruppen. Man muss auch nicht Mitglied beim DJH sein, um in einem Hostel übernachten zu können. Hostels bieten meistens nicht mehr als ein Bett mit einem Schließfach und einem Badezimmer, das man mit anderen teilt. Das heißt, man bucht bei einem Hostel nicht direkt ein Zimmer, sondern mehr eine Übernachtung in irgendeinem Bett. Sechsbettzimmer sind hier nicht selten, doch einige Hostels bieten mittlerweile gegen Aufpreis auch Einzel- und Doppelzimmer an. Hostels gibt es in Irland meistens nur in den größeren Städten wie Dublin, Killarney, Galway oder Cork, hier haben sich auch schon richtige Hostel-Ketten etabliert. Der fehlende Komfort macht sich darin bemerkbar, dass Bettwäsche bestellt werden kann, aber man muß das Bett selber beziehen. Fernseher kann vorhanden sein, aber nur mit Münzeinwurf funktionieren. Meist gibt es einen Gemeinschaftsraum zum Frühstücken mit Grundnahrungsmitteln. Alles was darüber hinaus gewünscht wird, kann oder muss man sich selber mitbringen. Manche Hostels bieten aber auch einen Bar oder Lounge wie ein Hotel. Da in Hostels oftmals ein reger Verkehr in den Zimmern herrscht, sollten Wertsachen unbedingt in einem Safe aufbewahrt werden. Zudem sind Ohrstöpsel empfehlenswert. Schließlich kann es immer wieder passieren, dass der Nachbar ein lauter Schnarcher ist, oder dass nachts um 3 Uhr noch Partymäuse lauthals das Licht anknipsen.

    Hotel, die komfortabelste Alternative

    Wer auf Komfort und Luxus nicht verzichten möchte, sollte ein Hotel als Unterkunftsart wählen. Hotels gibt es auch öfter in etwas kleineren Städten. Hotelketten handhaben außerdem einen weltweiten Standard an Ausstattung, Sauberkeit und Service. Je nach Sternen können die Preise hier sehr variieren. Durchgehend sind Hostels jedoch günstiger als Hotels.

    Bed and Breakfast, die familiäre Unterkunft

    Bed and Breakfast, die familiäre Unterkunft

    Eine weitere Möglichkeit der Unterkunft ist neben Hotels und Hostels das Bed and Breakfast. Bed and Breakfasts sind kleine Pensionen, die meist privat betrieben werden. Die Gastgeber vermieten dabei eines oder mehrere ihrer Zimmer im eigenen Haus für Gäste. Daher hat diese Art der Unterkunft auch einen sehr persönlichen Charakter und es kann ein intensiver Kontakt mit Land und Leuten entstehen. Die Gastleute bieten zum Frühstück zum Beispiel gerne eine Kostproben von den örtlichen Frühstücksleckereien. Außerdem kennen sie sich in der Gegend aus, können Hinweise zu Sehenswürdigkeiten geben, wissen was eventuell gerade geschlossen ist oder renoviert wird und geben Tipps wo es in der Region ein Festival gibt oder Folkbands auftreten. Für Paare oder Familien sind Bed and Breakfast Unterkünfte gut geeignet. Bed and Breakfasts sind zudem meistens günstiger als Hotels. In der Hauptsaison sollte jedoch auch hier vorzeitig gebucht werden. Zahlreiche Portale wie zum Beispiel http://www.bedandbreakfast-irland.de/ übernehmen die Vermittlung der Unterkünfte.

    Warum nicht im Hausboot schlafen?

    Eine etwas ungewöhnlichere Unterkunftsart ist wohl das Hausboot. Besonders auf dem Fluss Shannon finden sich viele Hausbooturlauber. Dieser eignet sich aufgrund seiner Breite besonders gut dafür. Zwar sind Bootsurlauber nicht so flexibel wie Reisende mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln, können sich dafür jedoch jeden Abend sanft in den Schlaf schaukeln lassen.
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