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22.10.2011 14:50 Jameson at Home Beitrag #1
Jameson at Home
Jameson at Home
Tja Leute dieses Jahr hat die Maggie endlich wahr gemacht und ist mit mir und ihrem Schotten und der Lady of Camster nach Hause, nach Irland geflogen. Mensch war ich aufgeregt, nach 5 Jahren endlich wieder irische Luft zu schnuppern. In Deutschland war sowieso schlechtes Wetter, schlimmer konnte es auf der Insel ja auch nicht sein.
Aber Irland begrüßte uns mit strahlender Sonne, als wenn sich die Insel über unsere Heimkehr freut.
Nach einer kleinen Odysee zum Chattelbus am Dubliner Flughafen, wurden wir von einem netten Iren zum Mietwagendepot gekarrt. Ziemlich schnell waren wir dann auf dem Highway.
Naja, nur die Richtung stimmte nicht so ganz. Das hat der Schotte aber dann auch noch hinbekommen. Trotzdem zog sich die Fahrt bis Courttown. Der Rolf liebte nämlich von Anbeginn an die Roundabouts und kreiselte die ganz oft mehrfach, bis er sich für eine Abfahrt entschieden hatte. Wir kamen dann schließlich doch noch an und konnten unser nettes Häuschen beziehen. Auf der Fahrt staunte unsere Petra über das viele Grün und die Palmen in den Vorgärten. Sie konnte es gar nicht fassen, sowas hier zu sehen.
Am Abend sind Maggie und Rolf nicht ins Pub, sondern lieber an den Strand. Die Petra wollte währenddessen flächendeckende Kosmetik betreiben. Sie scheiterte aber erst einmal an der Technik der irischen Wassererwärmungsgeräte. Irgendwann hat sie die Wanne dann doch noch voll bekommen. Rolf hatte in dieser Zeit schon 50 Bilder vom wunderschönen Strand und der im Wasser herum laufenden Maggie gemacht.
Später saßen wir dann am Kaminfeuer, tranken Rotwein und berieten wohin am nächsten Tag
unser erster Ausflug führen sollten. Die Maggie war für...
Glendalough und die Wicklow Mountains.
http://www.visitwicklow.ie/
Bevor es losging, war die Maggie am Morgen erst einmal schwimmen. Das Wasser war sehr erfrischend und steigerte ihren Tatendrang mächtig. So sorgte sie für das Frühstück und machte dabei einen derartigen Krach, dass die zwei Langschläfer aufstanden.
Danach ging es dann los. Zunächst wieder über den Highway und dann über schmale und bucklige Straßen. Dabei stellten wir fest, das man Entfernungsangaben, Ortsbeschilderungen nicht unbedingt glauben schenken soll. Im Auto sagte die Maggie ganz oft...“Nicht so schnell und fahr doch nicht so weit links oder rechts. Der Rolf wußte manchmal gar nicht, wo er denn nun fahren sollte. Sie behauptete, dass sie schon eine Delle ins Bodenblech des Wagens getreten habe vor Angst. Worauf der Rolf konterte, dass sowas nicht ginge, er ja außerdem langsam führe. Dann gaben sie den Straßenschildern lustige Namen, wie zum Beispiel, ein gelbes Schild mit einem S- förmigen Pfeil drauf, nannten sie Schlängelschlangenschild, das mit dem Zickzackpfeil hieß Zickzackpfeilkopfschlange. Dabei gibt es in Irland gar keine Schlangen, die hat der heilige St. Patrick doch vor langer Zeit vertrieben.
Die Fahrt ging durch eine phantastische Berglandschaft und bot immer wieder wunderbare Eindrücke. Zunächst kamen wir nach Avoca, bekannt durch seine Wollpullover. Das Städtchen ist sehr klein und beschaulich. Das Flüßchen Avoca scheint sehr eisenhaltiges
Wasser zu führen, denn die Steine am Ufer hatten alle einen rötlichen Schimmer. Avoca hat ein IT Center. Ich beweise euch das mit dem Foto.
http://www.avoca.com/
Petra fand Gefallen an dem Stadtnamen, immer wieder sprach sie ihn mit unterschiedlichen Betonungen aus. Das Gekicher der Hühner im Auto, wollte gar nicht aufhören deswegen.
Irgendwann haben sie sich dann doch noch beruhigt. So konnte sich der Rolf wieder aufs fahren konzentrieren. Schließlich erreichten wir Glendalough. Das ist ein altes Kloster. Dort gibt es einen alten Friedhof mit vielen interessanten Grabkreuzen. Und eine Kirche ohne Fenster, einen alten 23 Meter hohen Turm, indem sich die Mönche vor den Wikingern versteckten. Die Gebäude, besser das was davon noch übrig, ist liegen in einem wunderschönen Tal. Das einzig doofe daran sind die Touristen... Nicht das wir auch welche wären.
Etwas später fuhren wir dann die Bergstraße hinauf und lasen auf einem Schild:
„Bravehaert Drive“.
Es scheint als habe man dort ein Teil der Außenaufnahmen für den Film Bravehaert gedreht. Als gäbe in Schottland nicht die original Schauplätze dafür. Bald danach kam ein Fotostop, um Bilder von dem kolossalen Blick in Tal zu machen. Nun wollte die Maggie Schokoladentorte essen in Enniskerry, was ganz in der Nähe ist.
http://www.enniskerry.ie/
Also weiter .... Endlich kam ein Hinweis auf Enniskerry. Da, so behauptete die Maggie, gibt es DIE leckerste Schokoladentorte. Das stimmt auch! Petra und Rolf mußten das zugeben.
Nach der Pause ging es dann Richtung
Powerscourt Garden und dem Wasserfall.
Für den Garten war es schon zu spät und am Wasserfall wollten die 5,00 € Eintritt, dafür dass der doch schon ganz lange selber dafür gesorgt hat, dass das Wasser fällt. Ganz schön unverschämt soviel Geld zu verlangen.
Also sind wir wieder Richtung Courttown gezuckelt. Der Abend ging mit leckerem Essen und reichlich Rotwein in die finale Phase.
Was die Chickens und der Gallo dann ausheckten, das kann man eigentlich gar nicht schreiben. Da erröte ich als kleiner unschuldiger Bär.
Aber egal, es gehört zur Reise und so sollt ihr es auch lesen. Also....
Nach zwei Flaschen Rotwein und einer Flasche Sherry entstand eine Kontaktanzeige
Naja, mal schauen was daraus wird.
Immerhin haben alle sehr gelacht bei der Formulierung.
Der folgende Tag brachte uns...
Erst einmal viele Wolken. Aber die machten uns nix aus. Frühstück und ab ins Auto und auf Richtung Wexford.
http://www.irland-rundreise.de/Texte/stadt_wexford.htm
Wieder ging es über enge buckelige Straßen, wieder hatten die Chickens ein klitzekleines Problem mit dem Linksverkehr.
Immerhin kamen wir im Ganzen in Wexford an. Die Stadt ist wie fast jede Hafenstadt schmuddelig und herunter gekommen.
Ihr könnt das an den Bildern sehen.
Das Chicken of Camster brach sich fast den Fuß und die Maggie war zu doof Geld am Automaten zu ziehen. Damit wäre schon fast alles dazu gesagt...
Doch, die Kirche die wir uns angeschaut haben, hatte wunderschöne Fenster. Fast hätte ich das vergessen.
Weiter ging die Tour nach New Ross. Dort liegt das
Dundrowdy Schiff.
http://www.discoverireland.com/de/ir...-ross-wexford/
Mit diesem Schiff wanderten viele Iren in den Jahren um 1850 nach Amerika aus. Die Hungersnot und die Armut zwangen sie zu diesem Schritt. Anschaulich werden in einem kleinen Spiel, die Zustände während der Seereise geschildert. Das Städtchen New Ross ist beschaulich und in jedem Falle einen Besuch wert.
Natürlich mußte ich den Dreien auch den Rock of Cashel zeigen.
http://www.dif-bw.de/tour-durch-irla...-of-cashel.htm
Die Burg ist auf einem Felsen erbaut wurden. Und thront eindrucksvoll über der Stadt Cashel. Im 4. Jahrhundert als Clansitz erbaut und in der Bedeutung gleichwertig wie Tara, zeugt es von der beeindruckenden Macht der irischen Hochkönige. St. Patrick soll es dann zum Bischofssitz gemacht haben und im Jahre 450 König Angus dort getauft haben. Dabei habe er versehentlich Angus den Bischofsstab in den Fuß gerammt, was dieser als Taufzeremonie verstanden habe und damit demutsvoll ertragen haben soll. Unterhalb Cashels befindet sich noch die Ruine von Hore Abbey.
http://www.a-wee-bit-of-ireland.com/...ore_abbey.html
Hihi, dass hat der Rolf übersehen...die Chickens haben es entdeckt! Das trübe Wetter während unseres Besuchs, ließen die Mauern der Burg von Cashel noch bedrohlicher erscheinen, als sie es so schon sind.
Vollkommen geschafft vom Erlebten kamen wir spät am Abend wieder in unser kleines Cottage. Wo wir einfach nur noch die Seele baumeln ließen, während der Rolf die Bilder von den Kameras auf Maggies Lappy überspielte. So konnten wir nämlich alles gleich nochmal anschauen.
Heute wollten wir uns erstmal ein wenig ausruhen.
Das sieht folgendermaßen beim Ruhrpott Dreigestirn aus:
Lange frühstücken und trödeln, um dann spontan und ziemlich schnell ins Auto zu springen, um doch noch was anzukucken.
Nämlich das
Wicklow County Goal.
http://www.wicklowshistoricgaol.com/
Sie fanden das sogar gleich und lernten eine Menge über Irlands Geschichte. Vor dem Gefängnis wurden sie von einem „Gefängniswärter“ begrüßt. Er erklärte auch, was in dem Gefängnis so alles passiert ist. Dort wurden nämlich Sträflinge untergebracht, die später nach Australien deportiert wurden. Besonders gut ging es den Häftlingen im Knast nicht. Im Hof des Hause sieht man eine Tretmühle.
Damit wurde die Wasserversorgung des Gefängnisses gesichert. Die Sträflinge mussten wie auf einer immer weiter laufenden Treppe, das Rad bewegen. Ich bin ganz schön froh, dass ich nicht in dieser Zeit gelebt habe. Es waren harte Zeiten für Menschen und Bären, glaube ich. Außerdem waren wir noch bei Europas größten Dolmen, dem Brownshill Dolmen und Dunmore Cave. Leider war die Höhle an diesem Tag schon geschlossen und die Maggie daraufhin sauer. Sie meckerte und trampelte, was ihr aber nicht geholfen hat. Die Mädels hinter der Kasse hatten bestimmt Angst davor, dass die Maggie in der Höhle singt und sie damit zum Einsturz bringt.
Auf der Heimfahrt, begeisterte sich die Petra wieder für die Zackenmäuerchen.
Zum Glück hat sie keine abgebaut und mitgenommen. Das hätte dem Rolf gerade noch gefehlt
http://cloghmore.bravepages.com/carlow/brownshill.html
http://www.showcaves.com/english/ie/...s/Dunmore.html
Der Tag war wunderschön. Das wurde wie üblich, am Abend bei reichlich Rotwein bekräftigt. Außerdem gingen wir mal etwas früher ins Bett, denn der kommende Tag würde sehr anstrengend werden.
Malahide und Dublin
http://www.malahide.ie/
http://www.dublin.de/
standen am Tag Vier auf dem Programm. Wir mußten früh los, denn es war schon ein Stück zu fahren... Besonders die Maggie war froh, endlich mal wieder in ihrer Lieblingsstadt zu sein.
Voller Begeisterung zeigte sie Petra und Rolf alles was ihr dort so sehr gefällt. Auch die Schloßführung hat sie noch einmal mitgemacht. Das Castle das bis in die 70-ger der Talbot Familie gehörte ist in einem bemerkenswert guten Zustand und birgt so manches Kleinod.
Außerdem kann man dort stilecht an Banketts teilnehmen. Die letze Lebende der Talbot Familie ist mittlerweile über 90 Jahre alt und lebt bei bester Gesundheit in Australien.
Leider war nicht mehr die Zeit für einen Abstecher an den Strand, wo der Wohnturm steht, der Maggie so gut gefällt. Auch Smith’s Pub blieb leider nur am Rande erwähnt. Das fand die Maggie ganz traurig. Als Entschädigung gab es einen langen Spaziergang durch den Schloßpark. Petra, total begeistert von den schönen alten Bäumen und Blumen, hatte fast ununterbrochen die Digicam vor der Nase. Das veranlaßte den Schotten zu Spötteleien. Klar das ihm Petra nix schuldig blieb. Petra hat übrigens den an vielen Bäumen empor wachsenden Efeu in Würgeefeu umgetauft, weil es fast so aussieht, als wenn die Pflanze die Bäume erwürgen will.
Dublin
Entgegen der Vorplanung, wollte Rolf unbedingt mit dem Auto bis Dublin. Die Maggie hat schon geahnt, das geht in die Hose. Verkehrs und Parksituation sind in der Hauptstadt einfach nur katastrophal. Von den Parkgebühren mal ganz abgesehen. Das ist schon moderne Wegelagerei! Aber der Rolf ist eigensinnig wie wir alle wissen und so nahm das Theater seinen Lauf. Außerdem regnete es und macht alles nur noch trüber. Kaum eines der geplanten sehenswerten Museen, noch nicht mal Trinity College, ganz zu schweigen vom Klimanhin Jail konnten wir anschauen. Die Maggie war ganz schön sauer und rannte aus diesem Grund immer vorneweg. Sie dachte immer nur, „Warum kann der sture Rolf nicht einmal auf mich hören?!“ Außerdem macht Dart oder Bus fahren in Dublin Spaß. Es war noch nicht einmal richtig Zeit, sich die schönen Geschäfte anzuschauen. Immerhin haben wir es dann wenigstens zu Molly Malone geschafft. Die Dubliner Fischhändlerin soll, da der Muschel und Fischverkauf allein zum Lebensunterhalt nicht ausreichte, des Nachts der Prostitution nachgegangen sein. Darauf erkrankte sie an Cholera und starb. Eine andere Geschichte meint, sie habe die britischen Besatzer mit ihrer Freizügigkeit abgelenkt und damit den Rebellen den Rücken frei gehalten. Welche nun der Wahrheit entspricht, das kann sich jeder selbst aussuchen. Bekannt wurde die Story durch das Lied „Molly Malone“, gesungen von den Dubliners. Schließlich mußten wir langsam wieder bis nach Hause. Und so trennten wir uns von Molly. Back to Courttown....
Na gut auch der Tag wurde überstanden. Aber mal ehrlich... über den Rolf kann man nur staunen. Eigentlich hätten wir mit einer Kutsche reisen müssen. Der Rolf flucht während des Fahrens immer wie ein Pferdekutscher. Macht er das nicht, dann singt er... unanständige Lieder und das ziemlich laut. Nicht das ihr denkt, die Mädels wären da besser... NEIN.....
die halten natürlich mit...diese Bono- Chickens...
Enniscorthy und Kilkenny
http://www.virtualenniscorthy.com/
http://www.kilkenny.ie/eng/
In Enniscorthy gibt es ein Museum über die Revolution, die zeitgleich mit der französischen Revolution einher ging. Im Museum kann man die „Zwei Seiten der Geschichte kennenlernen. Am besten ihr schaut mal auf den Link des Museum. Leider war das Castle, das die Geschichte des Ortes widerspiegelt geschlossen. Es wird renoviert...
Dafür bekam aber die Maggie endlich Geld aus dem Bankautomaten. In einem kleinen Shop unterhielten sich die Drei mit der Inhaberin, die ihnen von ihrer Heimatstadt und ihrem Leben erzählte. Weil wir ja höfliche Touristen sind, kauften wir auch gleich ein paar Souvenirs.
Dann ging die Reise weiter nach Kilkenny. Wieder einmal fisselte es und so bummelten wir möglichst unter Vordächern in der Altstadt umher. Wunderschöne Häuser und lächelnde Passanten entschädigten für den fehlenden Sonnenschein. Die Petra entdeckte ein Schild an einem Haus, da stand Maggie drauf. Das war natürlich ein Pub! Maggies Pub! Das hat die mir doch glatt verheimlicht, dass sie ne Kneipe in Irland hat. Da die Maggie ja Urlaub hatte, war das Pub natürlich zu. Sie wollte es auch nicht aufmachen. So eine Böse! Lieber zerrte sie uns zum Castle. Dort hatte die Führung durch die heiligen Hallen gerade begonnen und eine Stunde warten wollten wir nicht. So haben wir nur den Park beguckt, der ja auch sehr schön ist. Ihr seht es auf den Bildern. Geschafft vom vielen gucken und fotografieren, fuhren wir dann wieder nach Hause... Die Mädels wollten unterwegs Schafe fotoknipsen. Der Rolf sagte immer, „Das geht nicht, hier kann ich nicht halten.“
Die Mädels sahen das gar nicht ein! Es hat ihnen aber nicht geholfen, der Rolf nahm seinen Fuß nicht vom Gaspedal. Er vertröstet die Zwei auf Schottland, denn da gibt mehr Schafe als Einwohner.
Abends wurde Maggie dann immer ein bissel melancholisch. Der Urlaub neigte sich dem Ende und sie dachte daran, dass sie bald weg muß. Sie wollte aber nicht weg.
Letzter Tag
http://www.goreylinks.com/
http://www.12travel.de/ie/accommodat...ages/Suedosten
Eigentlich wollten wir noch einmal nach Powerscourt. Doch der Himmel war grau. So entschlossen wir uns für eine Stippvisite in Gorey und Courttown Wir waren noch gar nicht lange im Auto, da schien die Sonne. Rolf wollte nun doch gern nochmal hoch in die Wicklows. Die Mädels nicht! Die wollten in Gorey shoppen. Das taten sie denn auch. Außerdem bewunderten sie eine Bikertruppe, die angeführt von der Garda durch den Ort fuhr.
Ich weiß bis heute nicht so recht, was den Mädels besser gefallen hat, die Kerle oder die Maschinen.
In einem Laden für Brautmoden, guckten die Chicken nach den Kleidern. Die Maggie war hin und weg von einem knallroten Kleid mit viel Glitzer. Sie hätte das gerne mal angezogen und den Rolf neben sich in der schottischen Nationaltracht gesehen..... Warum blos?
Dann sind sie noch runter nach Courttown gefahren und haben es sich an der Mole in der Sonne gemütlich gemacht. So genossen sie den letzten Tag doch sehr.
Abreise mit ein paar Tränen und einem Schock
http://www.dan-dooley.ie/
http://www.dublinairport.com/index.asp
Am Morgen nach einem letzten reichlichen Frühstück ging es dann Richtung Dublin und Flughafen. Wir kamen gut durch! Die angekündigte Sperrung des Highways war noch nicht in Kraft. Ohne Probleme fanden wir dann auch den Autoplatz. Doch beim Einbiegen dahin, hätte uns fast ein Truck gerammt. Es ging sprichwörtlich nur um Zentimeter! Alle waren fix und fertig. Hätte der Trucker nicht so geistesgegenwärtig reagiert und gebremst, wäre Rolf nicht aufs Gas gegangen... dann wäre der Urlaub im Krankenhaus geendet. Aber wir hatten alle wohl mindestens einen guten Schutzengel oder den heiligen ST Patrick persönlich als Beschützer.
Am Dubliner Airport herrschte das übliche Chaos und wir waren froh, nach 2 Stunden endlich im Flieger zu sitzen. Stellt euch vor, auf einmal packten die alles Gepäck wieder aus. Zum Glück aber auch wieder ein. Mit 45 Minuten Verspätung landeten wir dann in Köln.
Dort erlebten wir dann noch die Servicewüste der DB!
Aber irgendwann kamen wir alle wieder nach Hause!
Die Maggie weinte im Flugzeug ein wenig. Mir ging es auch so... wer geht schon gern von zu Hause weg. Maggie und ich trösten uns immer gegenseitig. Außerdem finden wir immer wieder etwas, worauf wir uns gemeinsam mit dem Rolf freuen.
Diesmal ruft die Einöd und die Freunde werden auch alle da sein. Doch davon später.
PS.: Ich bedanke mich wie immer bei der Maggie fürs tippseln. Außerdem gehören grammatische und orthographische Entgleisungen der Maggie und mir!
Euer Jameson
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