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29.09.2011 10:08 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #1
The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :)
IRLAND 2011 – The Beara Way
Eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse
Tag 1 Frankfurt --> Killarney
Tag 2 Kenmare --> Glengariff (ca 33km)
Tag 3 Glengariff --> Adrigole (ca 28m)
Tag4 Adrigole --> Castletownbere (ca 24km)
Tag 5 Castletownbere --> Garnish/Dursey (ca 25km)
Tag 6 Garnish--> Allihies (incl kleine Runde Dursey ca 20km)
Tag 7 Ruhetag
Tag 8 Allihies --> Argroom (ca 25 km (gefühlte 40)
Tag 9 Argroom --> Lauragh (ca 14 km)
Tag 10/11 Killarney, Rückflug
04.09.2011
Frankfurt/Hahn Kerry Airport Killarney – Railroad Hostel
Mit perfektem Timing und nur gut einer Stunde Wartezeit am Flughafen startete unsere Reise Bilderbuchmäßig, wie in 90% aller Ryan Air Flüge landeten wir „just in Time“ in Irland, natürlich im Regen, ich wertete das mal als Freudentränen
Der Kerry Airport ist nicht grad für seine Schönheit bekannt, so war die Stunde die wir auf den Bus warten mussten ziemlich öde, das erste irische Bier konnte mir die Flughafenschänke auch nicht bieten, leider nur Heineken im Zapf…
Unsere erste Übernachtung hatten wir im Railroad Hostel vorgebucht. Nett, sauber, ordentlich und auch ein paar Gäste da, für 21 € incl. leichtes Frühstück (welches wir Dank Abreise vor 7:30am nicht gesehen haben) ist ein ordentlicher Preis. Über die Kneipen in Killarney brauch ich nicht viel zu erzählen, für nen Sonntagabend viel los, Live Musik an jeder Ecke – Touristen Ort halt, manchmal etwas aufgesetzt, aber gut.
05.09.2011
Killarney via Bus Eirann (9,80€) nach Kenmare
Etappe 1. Kenmare Glengariff , ca 33 km (so wie wir gelaufen sind)
Nachdem wir mit halb Hogwards im Bus nach Kenmare gefahren sind (Schuluniformen sind Pflicht in Irland) deckten wir uns mit Wegzehrung ein und machten uns frohen Mutes Richtung Glengariff. Der gut ausgeschilderte Beara Way war schnell gefunden und so ging es über asphaltierte Nebenstraßen malerisch gen Süden. Für diesen ersten Abschnitt hatten wir keine Karte, jedoch ein paar Tipps – die wir jedoch nicht genutzt haben. Gut die Hälfte der Strecke bleibt der Beara Way asphaltiert , nach einem kurzen Abstecher durch den Bonitage Park (Steinkreise,Steine,Steine,Steine) von gut 3 km begann bald der etwas anspruchsvollere Teil, der erste „500er“ baute sich vor uns auf. Wir sind zwar beides fitte Sportler, aber halt keine Wanderer, von daher fanden wir das schon ziemlich sportlich. Teils über offenes Weideland, teils über Schotterwege, Nieselregen und Wind, da wog der Rucksack gefühlte 30 kg. Aber auch die 14 kg die wir hatten reichten aus. Wanderstöcke waren auf jedenfall Gold wert und eine gute Investition. Nach dem Abstieg zog sich der Weg noch ein paar Stunden über Nebenstraßen, bis er durch den wunderschönen Glengariff National Park zum ersten Etappenziel führte. Dort fanden wir mit dem „Cottage Inn“ ein nettes B&B, Zimmer im Nebenhaus für 40 € pro Nase incl Abendessen und Frühstück (logisch).
06.09.2011
Glengariff Adrigole ca 28 km laut Schrittzähler
Die nächste Etappe war in unseren Augen die härteste. Da uns ein Straßenschild 18 km bis Adrigole erklärte, dachten wir das der Beara Way ja nicht sooooo viel länger sein könnte – Fehler…! Zum Start ging es wieder sehr malerisch durch Wälder und Auen , tolle Wege, herrliche Landschaften. Nach der Hälfte der Strecke stand dann da dieses Schild vor nem Zaun das uns erklärte, dass es jetzt den Berg hoch geht und man für die nächsten 7 km ca 4-5 Stunden braucht. Ja ne, is klar! 5 Stunden für 7 km, sollen wir zwischendurch noch Mittagsschlaf halten? Aber von wegen , es ging hoch und runter, hoch und runter , hoch und runter , jedes Mal gefühlt senkrecht die Berge hoch, die Witterung machte die Wege sehr rutschig und matschig, meine Wanderstöcke retteten mich mehr als einmal vor einem Sturz auf den Hintern. Vor allem war es da oben windig und kalt. Zum Glück hatten wir Schal, Handschuhe und Mütze am Start – Gold wert sag ich nur. Auf halber Strecke gibt es auch nen Notausgang, den haben wir nicht genutzt und landeten nach gut 4,5 Stunden am Ende dieses Bergabschnittes. Soll heißen glaubt was auf solchen Schildern steht. In Adrigole waren wir fast die einzigen Gäste im Hostel (sehr heiße Duschen ->perfekt) , mit Frühstück 25€ auch prima
07.09.2011
Adrigole Castletownbere ca 24 km
Mit den zwei letzten Etappen auf den Schultern und in den Füßen startete der Weg nach Castletown direkt mal sehr sportlich. Hier verlief die Beschilderung anders als auf meiner Karte , das erste Stück ging direkt über offenes Weideland steil bergauf, sehr anstrengend da man bei jedem zweiten Schritt bis zum Knöchel einsank, mag der Jahreszeit geschuldet sein. Jedenfalls kämpften wir uns von gelben Pöller zu gelben Pöller (damit sind die Wege sehr gut markiert) und hatten anschließend, wie immer wenn wir oben waren, tolle Aussichten. Nach einigen weiteren Up und Downs erreichten wir irgendwann Castletownbere und mussten erkennen, dass es vom Ortsanfang bis zum Ortskern auch schon mal ziemlich weit sein kann…! Zwecks Übernachtung mieteten wir uns bei John Murphy ein. Restaurant und B&B direkt am Hafen gegenüber vom Supermarkt. SEHR empfehlenswert. 30€ kostete das, war aber eigentlich unbezahlbar, das zeigte sich aber erst am nächsten morgen. Wichtig: In Castletown ist der letzte Geldautomat für eine ganz lange Zeit, also eindecken nicht vergessen!
08.09.2011
Castletownbere Dursey/ Garnish
Nach dem guten Frühstück brüteten wir über der Karte und überlegten wie wir die Etappe so halten können, das wir es in sportlicher zeit bis nach Garnish bei Dursey Island schaffen. Da eilte uns schon John Murphey zur Hilfe. Der Chef höchstpersönlich zeigte und die beste Route und prägte mit seinem Spruch „ A walk is a challenge“ unsere Tour. „Ein Liedchen pfeifen und die Straße runter spazieren kann jeder, aber mit so nem Rucksack da 200 km über Berge rennen, noch lange nicht“ . Recht hat er“ Um seine Hilfsbereitschaft abzurunden fuhr uns John ein gutes Stück aus dem Ort raus bis wir an den Wanderweg kamen, so sparten wir uns viel Asphalt – DANKE JOHN !
Die Etappe erwies sich als eine der schönsten, nach ein paar Anstiegen öffnete sich die Küste vor uns, der Nebel verflüchtigte sich und erlaubte uns einen herrlichen Blick auf Ozean und Alliehies. An diesem Punkt riefen wir auch beim „Windy Point B&B“ an um ein Bett und eine Mahlzeit zu reservieren – leider alles ausgebucht. Zum Glück gibt es da oben neuerdings auch das Harbour View B&B, dort bekamen wir am Abend nicht nur ein gut geheiztes Feriendomniziel, sondern auch noch ein drei Gänge Menü von dem ne Fußballmannschaft satt geworden wäre . Der Weg von Allihies nach Garnish war prima, direkt an der Küste entlang, dann eine nette Steigung bevor es stetig bergab Richtung Garnish ging . Zum Harbour View B&B einfach der Beschilderung zum Windy Point folgen . Haben wir nicht gemacht und sind erstmal runter bis zum Strand. Ein netter Ire hat uns dann wieder hoch gefahren , unser Zustand war vermutlich recht jämmerlich.
09.09.2011
Garnish Allihies via Dursey Island
Heute hatten wir echt Pech mit dem Wetter. Mit leichtem Gepäck rannten wir förmlich bis Dursey Island. Unsere Rucksäcke konnten wir im B&B lassen. Herrje, das war ungefähr so als würde man plötzlich die Handbremse lösen . Wie auch immer, es war extrem nebelig. Die Dursey cable car fährt von 9- 10:30 , dann gibt es Pause und weiter geht es dann ab 14:30 uhr . Das heißt ist man nach 10:30 Uhr drüben, bleibt einem nur schwimmen. Wir sind mit der ersten Bahn rüber und konnten die Hand vor Augen nicht sehen. Nach gut einer halben Stunde auf der sicherlich schönen Insel haben wir dann abgebrochen. Was sollten wir dort 4 Stunden wenn man NIX sieht? Also im Laufschritt zurück und wieder rüber zum Festland, so schnell kann man 16€ ausgeben (4€ ein Weg). Also wieder Gepäck gepackt und nach Allihies, Allihies ist mir aus früheren Trips noch in bester Erinnerung, 10 Häuser, 4 Kneipen, genau meine Liga. Der ehemalige Kupferbergbau ist in Allihies allgegenwärtig. Für den folgenden Tag hatten wir in Allihies einen Ruhetag eingeplant, die heutige Etappe war mit 18 km (incl. Dursey) sehr kurz, tat uns aber gut mal um 15 Uhr im B&B zu sein. Wir nächtigten für 35€ bei O´Sullivan´s B&B , direkt neben dem Supermarkt. In Allihies gibt es auch noch Hostels und günstigere Alternativen, aber wir wollten ja zwei Nächte bleiben und gönnten uns den Luxus einer eigenen Dusche.
Abends gab es im „Jimmys“ Live Musik und die Besitzerin meinte sie könnte sich noch an mich von meinem letzte Besuch erinnern – ja nee ist klar , ist ja grade mal 11 Jahre her
10.09.2011
Allihies , Ruhetag
Der Tag war ein Traum. Blauer Himmel, Sonne ,windstill, kein Nebel. Perfekt für den Allihies Küsten Weg , ca. 2 Stunden in Sneakern uns Jeans , ohne Regenjacke, dafür mit Kamera. Gute 500 Bilder später konnte man im Kupfermuseum bei „Soup of the Day“ und Tee relaxen. Tag Pause war echt gut.
11.09.2011
Allihies Argroom via Eyeris
Also, die Etappe zog sich wie Kaugummi. Landschaftlich und zu großen Teilen auch vom Weg her eine Traumetappe. Die meisten Zeit die Küste im Blick, alles sehr sehr schön. Aber lang… wir waren an diesem Tag gute 9 Stunden unterwegs. Mein Schrittzähler liegt bei ca 13 km irgendwo zwischen Allihies und Eyeries , deshalb kann ich nicht genau sagen wie viele km das wirklich waren, es zog sich jedenfalls sehr. Dazu kam im letzte Drittel Dauerregen, wir waren echt genervt. Kurz vor Argroom macht der Beara Way noch mal einen Schwenk in die Berge – haben wir uns gespart und sind zur Straße gegangen. In Argroom war uns dann das Glück hold. Im „Village Inn“ der Ortskneipe fragten wir nach einem B&B . Für 25€ ,incl Frühstückspaket zum selber machen bekamen wir dann die Schlüssel zum Ferienhaus. 6 Schlafzimmer, 3 Badezimmer, DVD Sammlung und offener Kamin – ein sehr ,sehr schickes Haus. Gern wieder ,gern länger.
12.09.2011
Argroom Lauragh Kenmare Killarney
Entgegen der ursprünglichen Planung wollten wir unsere Tour abkürzen. Die 9 Stunden Etappe hat uns viel Nerven gekostet und somit wollten wir von Lauragh mit dem Bus nach Kenmare. So stand also unsere letzte Etappe auf dem Programm, diese ging dann jeder für sich ,etwas wehmütig auf Grund des bevorstehenden Endes,aber auch froh den Rucksack los zu werden. Der Weg nach Lauragh war sehr angenehm zu wandern und nach guten 4 Stunden erledigt. Leider fahren die Busse dort nur Freitags nach Kenmare ,also im September. Ergo charterten wir uns ein Taxi und ließen uns nach Kenmare chauffieren (40€)
Von Kenmare aus ging es dann via Hogwards Express wieder nach Killarney – achtet bei den Abfahrtzeiten auf die Aushängen an den Haltestellen. Meine Ausdrucke aus dem Netz taugten nichts.
In Killarney angekommen ließen wir es uns dann zwei tage gut gehen und buchten uns im McSweeny Arms Hotel ein , man muß sich ja mal belohnen
13./14.09.2011
Aufenthalt in Killarney , Souvenirs gekauft (kann man dort leider sehr gut) , Indisch gegessen (auch sehr gut) und einen netten Abend gehabt.
Fazit : Der Beara Way ist sehr empfehlenswert , die Strecken sind zum Teil anspruchsvoll aber man muss kein Extremsportler sein . Die Witterung hat es uns zum Teil sehr schwer gemacht , die zum Teil sehr matschigen und tiefen Wege gehen auf die Kraft. Ob wir beim nächsten Mal auch mit vollem Gepäck laufen wage ich zu bezweifeln. Mit Tagesgepäck wären die Strecken sicherlich einfacher gewesen. Zu der Jahreszeit sind Schal, Mütze, Handschuhe und Stöcke sehr wichtig
Wenn ihr noch Fragen habt gern.
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29.09.2011 11:19 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #2
Hochachtung


- mit 14 kg Gepäck auf oftmals matschigen Wegen ... ! Ich bin da doch bequemer und mache höchstens Tagestouren mit leichtem Gepäck, obwohl - die Kamera hat auch ihr Gewicht. Gibt es auch Fotos von Eurer Tour?
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29.09.2011 12:06 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #3
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01.10.2011 10:07 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #4
Moin chiefodin,
Eindrucksvoller Bericht, der unsere Vorfreude auf den Weg im kommenden Jahr anfeuert. Wie habt Ihr es mit den Unterkünften gehalten: Vorgebucht oder spontan gefunden? Und noch eine Frage: habt Ihr für die Planung der Tour Unterlagen verwendet und wenn ja, welche?
Gruß aus GÖ,
Uwe
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03.10.2011 15:09 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #5
Hey Grauer,
also vorbegucht hatten wir nur die erste Übernachtung, das lag aber auch am Reisezeitpunkt, September ist Nachsaison ,in allen Orten waren genügend Betten frei , um ehrlich zu sein haben wir kaum Reisende getroffen.In der Hauptsaison von Juni-August macht es sicher Sinn zu reservieren oder zumindest morgens telefonisch was klar machen. Einzig in Garnish (vor Dursey Island) sind die Betten begrenzt,da gibt es nur zwei B&B´s. In Argroom habe ich auch nicht sooo viele Unterkünfte gesehn..
Für die Planung haben wir uns von einigen Reiseberichten inspirieren lassen, ansonsten sind die Etappenpunkte ja recht deutlich vorgegeben, dazwischen gibt es ja nicht viel. Frage ist ob du links oder rechts rum läufst
Hier http://www.bearatourism.com/bearaway.html könnt ihr den Guide zum Beara Way bestellen , da ich nicht gern blätter haben wir das Ding aber wenig genutzt ,sondern bin ganz klassisch mit Karten - Nr 84 & 85 der Discovery Serie http://www.irishmaps.ie/productlistingM.cfm?SeriesID=11 .
Wenn du sonst noch Fragen hast -> gern
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05.10.2011 18:00 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #6Charlotte
Hallo Chiefodin,
danke für das Kompliment (PN). Habe es an meinen Mann weitergegeben, der ja noch 6 Jahre älter ist. Das mit der Inflation gibt mir doch noch zu denken, denn ich habe auch das Ticket noch gefunden
4 € return. Da muß bei euch sicher was schiefgelaufen sein.
Mit den Busfahrplänen gebe ich dir recht und auch wieder nicht. Ich hatte für sonntags aus dem Internet einen Bus 13.30 Uhr Kenmare-Killarney herausgesucht und als wir zur Bushaltestelle kamen stand da gar kein Bus für sonntags auf dem Fahrplan. Er stand nicht auf dem Plan, aber er ist gefahren. Als ich den Busfahrer darauf aufmerksam machte hat es sich den Plan angeguckt und gelacht, aber ich habe den Verdacht er hat gewusst das der Bus nicht darauf steht und das wird bis zum Fahrplanwechsel auch so bleiben!!
Grüße von der Mosel
Charlotte
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11.02.2012 10:17 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #7Lenni
Hallo!!
ich bin letztes Jahr Ende September zum ersten mal in Irland gewesen und den Kerry Way gewandert...
Jetzt hab ich Blut (und Guinness) geleckt und will in meinem Urlaub (Mitte Juni - Anfang Juli) wieder Richtung Irland starten.
Da ich vom Kerry Way sehr angetan war, hab ich mir überlegt, dass der Beara Way, der ja vergleichbare Angaben hat, eine Reise wert sein könnte...
Ihr wart ja hauptsächlich in B&Bs untergebracht... Gibts in den Orten auch überall Hostels? Denn B&Bs sind mir ein wenig zu teuer.
Und ist der Weg genauso toll ausgeschildert wie der Kerry Way? Da stand ja echt alle 500m ein Pfahl mit gelbem Streifen in der Pampa.
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11.02.2012 11:57 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #8
Hallo Lenni, es ist oft schwierig, ein Jahr später Antworten von den Postern zu bekommen, weil die meisten nicht regelmässig hier mitlesen.

Ich fang mal an.
Zu deiner Frage aus der Sicht über den Kenmare River:
Die 3 Halbinseln in Kerry haben nicht viel gemeinsam, man könnte vielleicht sagen, dass die Beara von der Länge her Ähnlichkeiten mit der Dingle hat und vom Iveragh Gebiet, das Gelände das du vom Kerry Way aus dem Nationalpark kennst.
Völlig anders ist im weiteren Verlauf auf der Beara, dass du kaum einfaches Gelände hast und eben keinen markierten durchgängig dicht markierten Trail wie über die Homepages zum Kerry-und Dingle Way.
Das kann für den ortskundigen, geübten Wanderer Vorteile haben, der sich nicht auf einen Trail festlegen will. Ob es für dich passt, kannst du durchaus auch vor Ort entscheiden.
Ab Kenmare zumhttp://www.gleninchaquin.com/ könnte man den Weg vergleichen mit dem Killarney Nationalpark, aber nahe am Meer.
Im weitern Verlauf gibt es ein dichtes Netz von ganz kleinen Seitenwegen, die ich eigentlich den Trails vorziehe.
Je nach Wetter und Sicht können sie aber zu einem Irrgarten werden, wobei dir deine Jahreszeit die Sache erleichtert (mehr Leute unterwegs und lange hell).
Kannst du dich erinnern, wie sich am Kerry Way ab Caherdaniel die Beara gegenüber mit den Bergen darstellt? Du kommst dort nicht so schnell voran und hast keine Ausweichstrecken.
Anregung:
Nur das 1/3 Teil Beara http://www.gleninchaquin.com/ nahe Kenmare und dann weiter auf die Dingle oder den http://www.thesheepshead.com/ für den Anfang, wenn du alleine unterwegs bist.
SAFETY FIRST!
Viel Spass
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12.02.2012 13:37 The Beara Way - Einmal Allihies und zurück :) Beitrag #9Charlotte
Hallo Lenni!
Dairbhre hat es schon geschrieben der Beara Way ist nicht ganz so gut ausgeschildert, wie der Kerry Way, aber auch nicht schlecht. Eigentlich hätten wir, bis auf die erste Etappe (s. meinen Wanderbericht), bei gutem Wetter keine Probleme gehabt. Nur bei schlechter Sicht ist es nicht so einfach, da die Markierungen oft weit auseinander stehen. Auch wir waren ja eigentlich in der "Hochsaison" unterwegs haben aber am Tage auf der Wanderung selbst kaum jemanden getroffen.
Hostel gibt es in Kenmare, Glengarrif, Adrigole, Castletownbere, Allihies, Lauragh(liegt aber außerhalb ich glaube rund 2 km vom
Beara Way entfernt)
Du siehst es klappt fast überall auch mit Übernachtung im Hostel. Schaue einfach einmal auf die Seiten von Hostelworld und
www.independenthostelsirland.com
Liebe Grüße
Charlotte
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