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Wanderung auf dem Kerry Way, Juni 2011; Teil 3 Cahersiveen-Sneem

  1. Wanderung auf dem Kerry Way, Juni 2011; Teil 3 Cahersiveen-Sneem Beitrag #1
    Grauer
    Avatar von Grauer

    Wanderung auf dem Kerry Way, Juni 2011; Teil 3 Cahersiveen-Sneem

    Hier nun der Dritte Teil unserer ersten Irlanderfahrung:

    7.Tag, 9. Juni 2011, Cahersiveen-Waterville

    Und ewig grüßt das Murmeltier? Nein, soweit war es noch nicht, wir freuten uns nach unserem Ruhetag wieder in Tritt zu kommen und die Etappe nach Waterville unter die Füße zu nehmen. In der Nacht hatte es weiter geregnet, sodass wir davon ausgingen wieder auf abgrundtiefe Wege zu treffen. Und das bei bevorstehenden 24 Kilometern und 801 Höhenmetern. Bereits am Tage unserer Ankunft in Cahersiveen konnten wir den Höhenzug sehen über den der heutige Weg in Form einer Gratwanderung verlaufen würde. Was wir aber nicht erahnt haben war, wie viel Zeit die Tour wirklich in Anspruch nehmen würde. Unsere B&B Wirtin Joan hatte sich angeboten, uns an den Einstieg in den Weg zu fahren. Wir wollten diesen Einstieg an unterschiedlichen Stellen wagen, meine Frau an der Coars School, ich 4 Kilometer vorher an der Straßenkreuzung bei Srugreena um den sogenannten zweigipfligen Coomduff „mitnehmen“ zu können. Meiner Frau Vorsprung betrug ja „nur“ 4 Kilometer oder 1 Stunde, deshalb vereinbarten wir unseren Treffpunkt am Gipfel des Knockavahaun, spätestens jedoch am Postamt in Mastergeehy. Ist dann später auch so eingetreten, aber die Zwischenzeit verlief anders als wir uns das beide vorgestellt hatten.
    Es ging also los! „High on Emotion“ ich von der Straßenkreuzung und sie 5 Minuten später in Coars. Zwei Stunden später, über Zäune, Sumpfpfade und Feuchtwiesen bin ich dann endlich in Coars angelangt, während sie, eine bekennende „Nichtbergaufwandersfrau“ bereits den Knockavahaun überschritten hatte und für mich nicht zu sehen war. An dieser Stelle sei es betont, das es nicht einfach ist das richtige Maß zwischen langweilender Erzählung und informativem Routenbericht zu finden, ich bitte daher um Nachsicht.
    Das schöne dieser Etappe ist sicherlich der große Landschaftswechsel. Man startet im Inland, macht eine Gratwanderung und kann eigentlich die gesamte Tagesstrecke einsehen um dann schließlich ans Meer zu gelangen. Das Nachteilige ist vielleicht, das man den Anspruch dieser Etappe falsch einschätzen kann. Der ständige Anstieg vom zweigipfligen Coomduf bis zum Knockavahaun hat es wirklich in sich, wobei es nicht der Anstieg an sich, sondern vielmehr der unwegsame Pfad ist, der in die Zeitberechnung einbezogen werden sollte. Überdies sollte man viel Zeit für´s fotografieren oder einfach nur die „Landschaftsschau“ einplanen, solche Panoramen sieht man nicht alle Tage. Vom Knockavahaun hat man einen sehr weitreichenden Rundumblick. Im Westen reicht der Blick bis an den Atlantik, im Osten bis an die Ausläufer der großen Inlandsgebirge, nach Norden ist die Talebene des River Ferta und am Horizont die Dingle Bay zu sehen. Nach Südwesten eröffnet sich die Ebene des River Inny und die Ballingskelligs Bay, an deren Strand die Ausläufer von Waterville-Spukane sichtbar werden. Gott sei Dank hat die SD-Card den Kleinbildfilm verdrängt, 36 Aufnahmen waren schnell „geschossen“ und noch stand ja ein Großteil des Weges vor mir (uns). Der Abstieg ins Tal des River Inny gestaltet sich nicht schwierig. Kurz vor Foildrenagh und dem erreichen der durch das Tal führenden Straße passiert man noch eine ausgesprochen schöne Hausruine. 3 Kilometer weiter gelangt man dann an das Post-Office von Mastergeehy (und ich endlich wieder zu meiner Frau). Zwischen uns und Waterville lag nun nur noch der maximal 244 Meter hohe Höhenzug des (eingipfligen) Coomduff und Knag. Aber Achtung: wer meint das wäre ein Klacks, wird binnen kürzester Zeit eines besseren belehrt! Immerhin zieht sich der Höhenzug knapp 5 Kilometer dahin und einen wirklichen Weg gibt es nicht. Immer entlang eines auf dem Kamm verlaufenden Weidezauns muss man sich den Weg bei ständigen auf und ab durch die Sumpfwiese selbst suchen. So Toll der Panoramablick auch ist, diese Passage fordert ungemein. Aber die Mühen geraten schnell in Vergessenheit wenn man am Höhenpunkt 134 angelangt ist. Ganz großes Theater ! Zu Füßen der Lough Currane, 3 Kilometer voraus Waterville und dahinter die silbrigglänzende Ballinskellig Bay, Zweitwohnsitz des lieben Gott!
    Rucksack runter und an den nächsten Fels gelehnt sind eins und die nächste Stunde haben wir mit staunen und genießen verbracht... und dabei fast die Uhrzeit ausser Acht gelassen. Das Zeiteisen zeigte schon 17.00 Uhr als wir uns auf die letzten Kilometer bis Waterville begaben.
    Im O´Dwyer´s, nur durch eine Straße (N70) vom Strand getrennt, gab es dann den verdienten Kaffee und zum Essen das Special of the Day, bevor wir dann in Abbie Clifford´s Ocean View B&B einzogen. Den Rest des Tages verbrachten wir bis zum Sonnenuntergang am Strand. Kein Gedanke mehr an die Beschwerlichkeit der Etappe (die man mit Kindern nicht gehen sollte), nur Meeresrauschen, die Schreie der Möwen und die grandiose Szenerie der im Abendlicht glitzernden See.
    Als Fazit blieb bei uns hängen: eine der anstrengendsten Wanderungen, aber ein großartiger Wechsel der Landschaft.

    8. Tag, 10. Juni 2011, Waterville-Caherdaniel

    Für den heutigen Tag gab es verschiedene Möglichkeiten, den Kerry Way weiterzugehen. Die Inlandspassage um den Lough Currane herum und über den Eagles Hill oder die Küstenpassage , deutlich kürzer und weit weniger Höhenmeter als über das Inland. Wir entschlossen uns für die Küstenroute, mit knappen 15 Kilometern und 352 Höhenmetern die insgesamt kürzeste Etappe der gesamten Wanderung. Bis heute hat sich uns nicht erschlossen, wie der Autor des Outdoor-Handbuches für diese Strecke ein Zeitfenster von 3 Stunden angeben konnte, das ist völlig unmöglich wenn man noch etwas von der Landschaft sehen will und nicht nur im Dauerlauf durch das Gelände rennt. Kurz nach 09.00 Uhr sind wir bei strahlendem Sonnenschein über die Waterville Bridge in Richtung Süden aufgebrochen. Vorbei an einem rechts zur Küste hin liegenden Golfplatz erreichten wir nach einer Stunde die Gegend oberhalb des Weilers Loher. Hier hat man von oben einen tollen Blick in ein restauriertes Steinfort unmittelbar in der Ortslage. Wir hatten mit dem Wetter ausgesprochenes Glück, auch auf der See kein Dunst und keine Wolke, sodass wir die 13 Kilometer vor der Küste liegenden Skelligs sehen und fotografieren konnten.
    Die Querung der N 70 unterhalb und der anschließende relativ steile Anstieg zum Sattel zwischen Beenarourke und Cahernageeha Mountain gelangen ohne größere Mühe. Auch dieser Aufstieg hat sich gelohnt. Eigentlich freuten wir uns auf die Anstiege, Sättel und Bergkuppen, immer in der Erwartung auf neue spektakuläre Sichten. So auch hier, ein grandioser Blick auf das tiefblaue Meer mit seinen vorgelagerten Inseln und Inselchen, ein toller Ort zum verweilen und für die erste Rast des Tages. Auf dem folgenden Abstieg, unmittelbar vor erreichen der N 70, sollte nach Karte und Outdoor-Handbuch-Beschreibung eine steinzeitliche Begräbnisstelle liegen. Wir hatten noch nie ein Steinzeitgrab gesehen und ohne diese Informationen wären wir bestimmt an diesen vier aufgeschichteten Steinplatten vorbeigelaufen. Wenig später gelangten wir an die mittlerweile stärker befahrene N 70, auf der man nach Osten bis zu einem am Straßenrand stehenden Hotel folgen muss. Die Ruhe der bisherigen Wanderung hatte hier ein jähes Ende. Ein Touri-Bus neben dem anderen auf dem gegenüberliegenden Parkplatz und ein wildes Gemisch unterschiedlichster Sprachen, dafür aber für uns die Aussicht auf ´nen Kaffee. Leider servieren die dort nicht außerhalb des Hauses, sodass wir unsere Pause „indoor“ verbringen mussten. Bereits nach kurzer Zeit wurde uns der Trubel dann doch zuviel und wir machten uns auf den Weg abwärts zur Küste. Ursprünglich wollten wir unmittelbar am Ufersaum bis Caherdaniel wandern, haben aber bereits nach einem Kilometer keine Lust mehr auf Asphaltstraße gehabt und sind so am Abzweig Farranniaragh auf einen Feldweg abgebogen. Dieser zog sich parallel, aber unterhalb der N 70 am Hang entlang und verjüngt sich zu einem Pfad durch Farn und Buschland. Nach rechts bot sich uns immer wieder der tolle Ausblick auf die Darrynane Bay. Nach überqueren der zum Derrynane House abwärts führenden Straße gelangten wir in einen Wald. Der Kerry Way ist hier für die nächsten 50 Meter nur ein kaum auszumachender Pfad und wir kamen in Zweifel ob wir wirklich noch auf dem „rechten Weg“ waren. Dann sahen wir aber wieder die Wegemarkierung und „tauchten“ weiter in den Wald ein. Nach ungefähr 200 Metern, von der Straßenquerung gerechnet, kamen wir mitten im Wald an eine Steinbrücke über einen kleinen Bach. Umgeben von uralten moosüberwucherten Steinmauern bietet dieser Platz eine wunderschöne Idylle, man fühlt sich in der Zeit um einige hundert Jahre zurückversetzt und wir verbrachten hier unsere dritte Rast des Tages. Von solch schönen Plätzen mussten wir uns immer wieder losreißen, sonst hätten wir unser Tagesziel womöglich erst bei Nacht erreicht. Also weiter durch Wald, später wieder Farn und Busch um dann im Bereich einer Ortschaft wieder auf Straße zu gelangen. Caherdaniel liegt nur noch knappe 1,5 Kilometer entfernt und nach passieren einer Farm, man geht hier direkt durch die Farm, führt der Weg leicht ansteigend an den Ortsrand. Was zunächst aussah wie ein mit Büschen bestandener Hügel entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als unrestauriertes Steinfort. Ein prima Vergleich zu den restaurierten Steinforts in Cahersiveen, man kann erahnen wie viel Mühe (und Teuros) der Erhalt solcher frühzeitlichen Bauwerke bereitet. Nachdem wir uns auch hier „losgerissen“ haben war es nur noch ein Katzensprung bis ins Zentrum von Caherdaniel. Am Blind Piper, einem Maisgelb gehaltenen Pub mit schönem Biergarten sind wir gegen 14.00 Uhr zur letzten Rast des Tages eingekehrt, auch um in Erfahrung zu bringen wo sich unser B&B, das Old Forge, befindet. Etwa 2 Kilometer auf der N 70 in Richtung Sneem und dan auf der rechten Seite lautete die Auskunft der echt netten Pub Managerin. Wenn wir noch Zeit hätten würde sie uns zum Schichtwechsel um 15.00 Uhr mitnehmen, ein Angebot das wir gerne annahmen. So fuhren wir dann eine Stunde später zu unserem „Traum-B&B“. Der absolute Hit die Unterkunft! Garten, Terrasse und Zimmer mit unverbautem Blick auf den Kenmare River und die Beara Halbinsel. Unser Klamotten waren auch schon da und nach kurzer Dusche sind wir dann den einen Kilometer entlang der N 70 zur Strandbar am White Strand geschlendert. Bei strahlendem Sonnenschein am Strand zu sitzen war ein weiterer Höhepunkt des Tages und Balsam für die Seele. Später am Abend, bereits zurück im Old Forge, bot sich quasi als i-Tüpfel eines perfekten Tages noch ein spektakulärer Sonnenuntergang an.

    9. Tag, 11. Juni 2011, Caherdaniel-Sneem

    So wie der letzte Tag endete begann der Neue. Bei strahlendem Sonnenschein und mit 15 Grad idealer Wandertemperatur verabschiedeten wir uns gegen 08.30 Uhr vom „Traum-B&B“. Heute lagen knappe 18 Kilometer und 432 Höhenmeter vor uns, die mit 2 Kilometern entlang der N 70 bis ins Zentrum von Caherdaniel begannen. Gegenüber vom Blind Piper findet sich das Hinweisschild auf den Kerry Way. Wir mussten hier rechts auf den leicht bergan führenden Weg abbiegen. Bereits nach kurzer Zeit verjüngte sich der Weg zu einem Pfad durch Heide und Buschland. Trotz der beiden trockenen Tage befand sich die Route im ziemlich nassen Zustand. Das änderte sich erst nach knapp der Hälfte der Etappe. So ging es aber erst mal etwas über einen Kilometer bis zum höchsten Punkt des Hügels. Das habe ich bereits schon des öfteren berichtet und kann mich nur wiederholen: die Aussicht von den Hügeln ist jedes Mal umwerfend. An dieser Stelle hat man Caherdaniel und die Darrynane Bay im Rücken und voraus kann man einen großen Teil des weiteren Weges einsehen. Nach der Verzweigung des Kerry Way unterhalb von Coad Mountain führt der Weg, nun wieder breiter, leicht abfallend in ein bewohntes Gebiet und an der schönen Ruine der Kilcrohane Church vorbei. 500 Meter weiter boten auf der rechten Wegseite stehende Trockenmauern einen schönen Platz für unsere erste Rast. Herrlicher Sonnenschein und mittlerweile bestimmt 20 Grad. Von hier hatten wir einen Wahnsinnsblick auf das an der Küste liegende Castle Cove mit seinen Ruinen. Die nächsten 3 Kilometer ging es dann überwiegend auf Straße weiter bis an die Stelle, wo die Straße in Richtung Staigue Fort abbiegt. Den Trubel an Irlands berühmtesten Steinfort wollten wir auf keinen Fall erleben, die bereits wahrgenommenen Autos und Busse schreckten da doch ab, zumal die Temperaturen nun doch schon unangenehm warm fürs Wandern wurden. So sind wir also ohne Besuch von Staigue Fort weitergegangen. Wenig später bot sich ein schöner Blick auf das im Talkessel liegende Relikt früherer Zeiten und Teleobjektiv sei Dank haben wir nun auch ein Foto davon. Als nächstes folgte wieder mal ein Anstieg, bei dem vielen auf und ab der bisherigen Strecke aber schon anspruchsvoller als der Rest. Oben angelangt hatten wir, na was wohl ? Richtig, ´ne grelle Aussicht ! Also Pause ! Unbeschreibliche Ruhe, obwohl die N 70 in nicht einmal 2 Kilometer vor uns durch die Talebene führt war kein Mucks zu hören. Ein toller Platz um die Beine auszustrecken und die beim Wandern eher lästigen Sonnenstrahlen zu genießen. Aber hoppla, was krabbelt denn da die Beine hoch? Das waren doch tatsächlich Zecken, und nicht nur auf dem Bein sondern auch auf dem Rucksack. Wenn ich etwas überhaupt nicht ab kann, dann sind das Zecken, echter Grusel diese Viecher. Also nichts wie aufgesprungen und Klamotten und Körper abgesucht. Glück gehabt, bei keinem der Ätzviecher zum Wirt geworden, aber die Pausenstimmung war uns nun doch vermiest. Nun denn, dann also weiter, bis Sneem sind es ja auch noch gute 10 Kilometer. Den „Zeckenhill“ abwärts ging es dann durch das Tal des Bunnow River um auf der gegenüberliegenden Talseite den letzten Anstieg des Tages in Angriff zu nehmen. Der Weg führt hier durch einen Einschnitt bergauf, sieht ein bisschen aus wie im Wilden Westen. Ne echte Westernkulisse, jeden Moment rechnet man mit Winnetou. Beim Anblick des in den Einschnitt hereinragenden Baumes fehlt nur noch die Musik von Ennio Morricone. Ist man dann endlich „oben“, hat es sich auch schon mit wildem Westen. Schlagartiger Landschaftswechsel ist angesagt. Vor uns öffnet sich das Tal des Owreagh River und Sneem wird sichtbar. Vorbei an einem Wald, an dem die Stürme kräftig Hand angelegt haben und leider wieder ein kurzes Stück entlang der N 70 gelangt man dann in das eigentliche Tal. Zu beiden Seiten des Weges morastige Weiden und echte Moorflächen im Wechsel. Fast 4 Kilometer zieht sich der Weg schnurgerade hier entlang. Der letzte Kilometer bis Sneem ist dann völlig unspektakulär zu laufen. Dafür bietet sich links, nach Norden, der Blick auf die Bergkulisse des Knocknagantee. Unsere Etappe endete kurz vor dem Zusammentreffen des Weges mit der N 70, unmittelbar am Ortsrand von Sneem. Durch den Hintereingang erreichten wir gegen 16.00 Uhr unser B&B, Coomassig View. Und wieder wurden wir belohnt. Herzliche Begrüßung durch unsere Wirtin Maureen Murphy mit Kaffee, Tee und Scones und ein riesiges Zimmer, Wanderer was willst Du mehr ? Vielleicht noch ein gutes Abendessen, also Duschen, Umziehen und ab 17.00 Uhr in den Ort. Und das war auch gut so! Sneem ist wunderschön bunt aber leider (so schien es uns) voll auf den Tagestouristen eingestellt. Kaum ein Pub hat Speisen im Angebot, und diejenigen welche es haben machen um 18.00 Uhr zu. So blieb es bei einem nicht allzu lang ausgedehnten Besuch im farbenfrohen Örtchen.

    Fortsetzung folgt.
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  2. Wanderung auf dem Kerry Way, Juni 2011; Teil 3 Cahersiveen-Sneem Beitrag #2
    Dairbhre
    Avatar von Dairbhre
    Hallo Grauer,
    toll, dein Bericht, ich kann da in Gedanken ganz gut mitwandern und mir fallen jeweils ein paar kleine Änderungen ein, wenn der Weg gar zu weit in Bogland führt.

    Ist vielleicht schade, dass ihr euch ab Cahersiveen so sehr an die Mastergeehy Route gehalten habt. Alternativ gibt es einen Weg näher an der Küste, der sich nicht ganz so lange durchs Bogland zieht. Es ist heller, freundlicher.

    Hat Eamon Bowler euch davon erzählt? Unter anderem................

    „Nichtbergaufwandersfrau“ ist eine tolle Beschreibung! . Da gehöre ich auch dazu und kann auch auf ähnlich "getrennte Wege" in der Gegend zurück blicken.
    Wobei ich selbst die befestigten Seitenwege in bewohnten Gebieten bevorzuge.
    Aus den frühen Wanderungen am Kerryway würde ich am wenigsten auf die walks&talks mit den Einheimischen verzichten wollen.

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