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29.01.2011 16:43 Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht Beitrag #1
Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht
Getreu dem Motto „Besser spät als nie“, kommen endlich auch noch ein paar Worte und Fotos zu unserem Urlaub anfangs September 2010.
Wir waren bereits im September 2009 eine Woche im Südwesten Irlands unterwegs. Da dies damals unsere allererste richtige Reise überhaupt war (abgesehen von Strandurlaub hatten wir bislang nur wenig gemacht), haben wir alles im Voraus gebucht und uns (leider) nur auf den klassischen Touristenpfaden bewegt. Von der Landschaft Irlands waren wir aber trotzdem sofort fasziniert.
Nun wollten wir mehr von diesem wunderschönen Land sehen. Also machten wir uns auf und flogen nach Dublin, mit einer guten Strassenkarte, einem Reiseführer und einer ungefähren Reiseroute bewaffnet, um während gut zweier Wochen zumindest etwas abseits der Touristenpfade die nördliche Hälfte der Insel zu erkunden. Wir entschieden uns, mit dem Mietauto von Dublin erst einmal quer über die Insel nach Sligo zu fahren und dann im Uhrzeigersinn entlang der Küste (ja, wir Schweizer geniessen das Meer, wenn wir es schon einmal haben können) Richtung Dublin zurückzukehren.
Nachdem am ersten Tag hauptsächlich Autofahren angesagt war, fuhren wir am zweiten Tag beim Friedhof Drumcliff vorbei und machten einen gemütlichen Spaziergang beim Glencar Lake. Den Abend verbrachten wir in Donegal. Tags darauf war eine Wanderung beim Slieve League geplant, die wir aufgrund des Wetters leider verkürzen mussten. Nichts desto trotz war die Landschaft beeindruckend. Am vierten Tag fuhren wir früh zum Horn Head los, wo wir zwischendurch daran zweifelten, ob unser kleiner Mietwagen die Steigung auch wirklich schafft… Am Nachmittag besuchten wir den Glenveagh National Park. Es folgte eine Rundfahrt auf der Inishowen 100 Route, wo wir uns unter anderem das Fort Grianán of Aileach anschauten und uns an den schönen Stränden verweilten. Auch ein Besuch am Malin Head durfte natürlich nicht fehlen. Am sechsten Tag folgte ein ausgiebiger Besuch der Stadt Derry und dem Museum of Free Derry, das wirklich toll gemacht ist. Zum Ende der ersten Woche wagten wir uns ein wenig ins Landesinnere des County Tyrone, kehrten aber am Nachmittag wieder an die Küste zurück, wo wir bei wunderschönem Wetter den Mussenden Temple besichtigten. Den Abend verbrachten wir in Portstewart. Die Wahl fiel auf dieses zugegebenermassen nicht unbedingt spektakuläre Örtchen, weil wir dort eine grandiose Abendstimmung antrafen und es ein guter Ausgangspunkt für den Besuch des Giant’s Causeway war.
Zu Beginn der zweiten Woche fuhren wir also frühmorgens zum Giant’s Causeway los, wo zu dieser Zeit noch keiner anzutreffen war. Dann folgte mein persönliches Highlight: wir wanderten vom Giant’s Causeway der Küste entlang nach Dunseverick. Auch der extrem starke Regen, in den wir gerieten und der uns völlig durchnässte kann nichts daran ändern, dass diese Wanderung einfach nur toll war! Der Ausblick über die Klippen war absolut umwerfend, und da wir abgesehen von den Schafen und ein paar wenigen Läufern alleine unterwegs waren, konnten wir die Natur richtig auf uns wirken lassen. Nach einem kurzen Abstecher zur obligaten Carrick-A-Rede Rope Bridge verbrachten wir die Nacht in der Nähe des Glenariff Forest Parks, der gemäss Reiseführer die „Schweiz en miniature“ sein soll. Diesen begingen wir denn auch am nächsten Tag bei gutem Wetter. Es folgte ein sehr verregneter Tag in Belfast, an dem wir nicht allzu viel von der Stadt sahen. Ich empfand Belfast als sehr hektisch, lasse mich aber bei einem zweiten Besuch gerne vom Gegenteil überzeugen… Auf dem letzten Stück nach Dublin bewegten wir uns dann doch noch auf Touristenpfaden: Monasterboice, Newgrange und Knowth standen an. In Knowth hatten wir eine supertolle Führung, bei der wir viel Historisches erfuhren.
Die letzten drei Tage verbrachten wir in Dublin, wo wir unter anderem natürlich auch die Guinness Brewery, das Trinity College und Kilmainham Gaol (inklusive Feueralarm und Notevakuation) besichtigten und ansonsten einfach die Stimmung der Stadt auf uns wirken liessen. Wir gönnten uns ein Hotel im Temple Bar Quarter, wo es zwar nicht sehr leise war, wir aber die Abende voll und ganz auskosten konnten.
Fazit unserer Reise: die Landschaft im Nordwesten und Norden ist einfach grandios. Ich will auf jeden Fall nochmals dahin fahren! Zum Glück hat man nie alles gesehen und findet so immer einen Grund, nochmals nach Irland zu fahren
Nun aber genug der Worte, ihr sollt auch endlich etwas sehen:
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29.01.2011 17:10 Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht Beitrag #2
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29.01.2011 19:21 Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht Beitrag #3
Re: Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht
fantastische Stimmung - gratuliere zu diesem Bild ....
Zitat von beame
.... und überhaupt zum tollen Bericht
*G*
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29.01.2011 20:07 Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht Beitrag #4
Hui ui ui... das sind ja wirklich WIRKLICH tolle Bilder!
Hesch gued gmacht, merci vielmal und scheenä Abig!
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31.01.2011 17:36 Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht Beitrag #5
Danke Eu für Eui positive Rückmäldige
Wir hatten auf der ganzen Reise keinen einzigen Tag ohne Regen, dafür konnten wir supertolle Stimmungsbilder machen.
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31.01.2011 18:04 Nord(west)Irland im September 2010 – Ein Reisebericht Beitrag #6
... und das ist es ja gerade. Die Stimmung zwischen den Wettern oder wenn gerade nach dem Regen die Sonne kommt- das ist einmalig und gibt wie Du sagst die tollsten Eindrücke!!
Als wie de Himmel wurd lächlä!!
Hesch nu meh??
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