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05.07.2010 16:01 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #11
Hallo Nene,
machst Du das jetzt ernsthaft so weiter? - Die ganze Arbeit mit dem textlichen Reisebericht und den eindrucksvollen Fotos dazu?! - Toll! Danke für Deine Mühe, ich freue mich auf die anderen 29 Tage!!!
Gruß,
Krähe
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05.07.2010 18:25 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #12Anonymous
Wow! Wahnsinnig schön.
Es vermittelt den Eindruck als hast du dir beim fotografieren viel Zeit genommen. War das so?
Egal wie - Gut gemacht.
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05.07.2010 19:39 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #13
Wow, ich weiß gar nicht, ob Deine Berichte jetzt ein wenig Trost zur Überbrückung bis zum nächsten Irland Urlaub ausgelöst haben oder mein Fernweh verschlimmert haben... Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Hoffe sehr auf die Fortsetzung!!!
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05.07.2010 21:48 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #14
Ich danke Euch für die netten Kommentare, da macht’s doch gleich noch mal so viel Freude damit weiter zu machen. Es ist zwar ziemlich aufwendig aber es macht mir eben auch Spaß mich noch einmal so intensiv mit meinem Urlaub zu beschäftigen. Von Irland kann ich nun mal nicht genug bekommen.
@ irish-lady
Dadurch dass ich allein unterwegs bin, habe ich extrem viel Zeit zum Fotografieren. Niemand drängelt hinter mir, wenn ich mal ne halbe Stunde oder länger auf die Sonne warte oder wenn ich einen halben Kilometer quer gehe, weil ich denke, dass der Blickwinkel für ein Foto von dort besser ist. So kann eine Wanderung die ich z.B. mit 4 Stunden veranschlagt habe, auch mal 6 Stunden - und bei besonders tollem Wetter noch länger - dauern. Zum Glück sind die Tage im Mai und Juni ja ziemlich lang, dass man eigentlich nicht Gefahr läuft in die Dunkelheit zu kommen.
So, weiter geht’s.
8. Mai 2010
Ich konnte es kaum glauben, als ich am Morgen die Vorhänge geöffnet habe – BLAUER HIMMEL !!! Mary hat mich in der Küche mit den Worten empfangen „Day for Errigal“. Eigentlich wollte ich den Berg nie an einem Wochenende erklimmen, da es da vor Leuten dort wimmelt, aber das Wetter war einfach genial. 2006 war ich das erste Mal oben und ich hatte Lust, den Mount Errigal erneut zu besteigen.
Um 10:00 Uhr war ich auf dem Parkplatz am Fuße des Errigal. Es standen erst 2 Autos dort. Die Temperatur war gerade mal 11 °C und dazu war es noch ziemlich windig. Da es in der Nacht geregnet hatte, war der Torfboden zu Beginn der Tour streckenweise sehr weich. Bei einer Stelle bin ich gerade noch so rausgekommen, ohne dass mir der Schlamm in die Schuhe gelaufen ist. Den Teller von einem meiner Wanderstöcke habe ich dort aber versenkt. Später habe ich 2 Männer getroffen, von denen einer sogar bis zum Knie drin gesteckt hat. Beim Aufstieg war es zeitweise stürmisch und sehr kalt. Wenn dann aber wieder eine windstille Ecke kam, musste ich die Jacke ausziehen, weil es richtig warm wurde. Nach ca. 1,5 Stunden war ich oben. Kurz vor dem Gipfel hat mich noch eine junge Frau überholt, die den Berg jede Woche einmal besteigt, soweit es das Wetter zulässt. Sie hatte es dann auch eilig wieder runter zu kommen, da sie noch zur Arbeit musste. Ich hatte aber unendlich viel Zeit und habe es mir auf dem hinteren der beiden Gipfel bequem gemacht. Hier war es auch fast windstill. Es kamen dann zwar Leute, aber einige davon sind nicht mal zum zweiten Gipfel gegangen. Da oben ist auch nicht wirklich viel Platz. Leider stand die Sonne genau über dem Poisoned Glen, so dass es zum Fotografieren nicht so ideal war. Als ich das Poisoned Glen von oben gesehen habe, ist mir bewusst geworden, wie trocken es hier die letzten Wochen gewesen sein muss. Das Tal war gelb! Ich kannte es bis dahin nur saftig grün. Ich fand es einfach traumhaft schön da oben, dass ich geschlagene 3 Stunden dort geblieben bin. Neben mir hat es sich auch noch ein nettes Paar aus Monaghan gemütlich gemacht, die Kaffee und einen dritten Becher dabei hatten.
15:30 Uhr war ich wieder am Parkplatz. Von oben konnte man auch die nasse Stelle sehr gut erkennen, so dass ich sie umgehen konnte und nicht wieder in den Schlamm geraten bin.
Das Wetter war immer noch traumhaft und ich wusste nicht, wann ich wieder so einen Tag haben würde. Also musste ich das noch nutzen. Ich bin dann schließlich zum Dunlewey Lakeside Centre gefahren, wo ich mich etwas erfrischt habe. Ca. 16:30 Uhr bin ich von dort zur Wanderung um den Dunlewey Lake – das ist der See unterhalb des Mount Errigal - aufgebrochen. Es war wunderschön, den Mount Errigal mit dem See im Vordergrund zu sehen. Dunlewey Wood ist voll mit Rhododendron, allerdings hat er leider durch diesen extremen Winter und das kalte, trockene Frühjahr noch nicht geblüht. Das rote Haus im Wald gehört übrigens der Familie Guinness. Es wird aber glaube ich nicht mehr genutzt – wahrscheinlich wegen der „Green Lady“, die dort spukt. Es war fast 20:00 Uhr als ich wieder an meinem Auto war.
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06.07.2010 13:49 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #15Joesy93991
Danke für Deinen wunderbaren Bericht. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Vom 21.-29.Mai waren wir auch in Irland, aber in Connemara. Nach Donegal und Nordirland geht es dann im September.
Beneide Dich wirklich um das tolle Konzert in Crolly.
lg Joesy
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06.07.2010 20:26 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #16
Hallo Josey, von Connemara kommt auch noch was, aber das dauert noch ein paar Tage.
9. Mai 2010
Vom schönen Wetter des Vortages war in der Frühe leider nichts mehr zu sehen. Ich habe dann auch den Vormittag in meinem B&B und bei anderen Bekannten verquatscht.
Gegen Mittag kam die Sonne raus. Ich bin dann nach Downies (Downings) gefahren, wo ich eine Weile am Hafen rumgeschlendert bin. Ich wollte eigentlich die Rosguill-Halbinsel umrunden, als ich festgestellt habe, dass es von Vorteil wäre, Tanken zu fahren
. Da ich dann schon mal in der Nähe der Harry Blaney Bridge war, bin ich noch hingefahren. Um Fanad zu umrunden, war der Tag aber schon zu weit fortgeschritten. Über Rosguill hingen zwischenzeitlich dicke dunkle Wolken, so dass ich verworfen habe, nochmal zurück zu fahren. In Creeslough bin ich in einen Pub, um ggf. noch den Rest des Formel 1-Rennens zu sehen. Das Rennen war schon vorbei. Ich hatte aber eine nette Unterhaltung mit zwei recht witzigen Ladies. Creeslough hat eine sehr interessante moderne Kirche, die ich mir dann noch angeschaut habe.
Zwischen Dunfanaghy und Falcarragh habe ich am New Lake Stopp gemacht. Nachdem ich dreimal hin und her gefahren bin, habe ich eine Stelle gefunden, wo ich parken und den Zaun übersteigen konnte. Der See war voll mit Schwänen. Es war faszinierend, sie zu beobachten.
Vor Falcarragh habe ich dann noch einen Abstecher zum Strand gemacht, von wo aus man Horn Head und Tory Island sehr gut sehen konnte.
Downies
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Harry Blaney Bridge/Fanad
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Creeslough - Church of St. Michael the Archangel
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New Lake
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Falcarragh Beach
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07.07.2010 19:57 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #17
Der 10. Mai war wieder ein Faulenz-Tag. Es war bewölkt und um 11:00 Uhr waren es gerade mal 8 °C. Ich bin zur Gallerie im An Chuirt Hotel gefahren, in der verschiedene Künstler Gemälde, Plastiken, Fotografien etc. ausstellen, die man auch kaufen kann. Das Beste kam dann am Nachmittag. Ich hatte in dem neuen Beauty-Salon in Dore einen Termin für eine Ganzkörpermassage. Das war echt Klasse! Danach war ich bei einer Bekannten zum Tee. Am Abend habe ich noch den Strand bei An Chloch Ghlas gesucht, von dem mir ein Surfer erzählt hat, dass da manchmal gigantische Wellen sind. Als ich da war, war die See leider sehr ruhig. Am Strand von Mullaghderg bin ich noch spazieren gegangen.
11. Mai 2010
Als ich kurz vor 10:00 Uhr nach Letterkenny gestartet bin, war es 7 °C kalt. Im dortigen Shopping-Centre wollte ich Ingwer-Bonbons kaufen, die ich letztes Jahr im Natural Shop entdeckt hatte. Das waren die Besten, die ich je gegessen habe. Sie waren leider nicht vorrätig und ich sollte auch während meines gesamten Urlaubs nicht das Glück haben, sie zu bekommen. Da ich nun schon mal in Letterkenny war, bin ich weiter nach Inishowen gefahren. Eigentlich war es ja viel zu spät dafür und die Ostküste habe ich auch nicht geschafft, aber ich war ja schon mehrmals dort.
Über das Gap of Marmore bin ich zur Doagh Halbinsel gefahren. Zuvor hatte ich aber noch wunderschön hergerichtete Cottages entdeckt, die man mieten kann. Das Doagh Famine Village zeigt nicht nur die Geschichte der „Great Famine“ sondern behandelt die irische Geschichte von der Hungersnot bis heute. Vor einigen Jahren, als der Celtic Tiger noch tobte, war ich bereits dort und war nun sehr gespannt, wie man die Krise der letzten Zeit dort integriert hat. Ich finde auch die Zitate und Fakten, die man überall lesen kann, sehr informativ und eindringlich.
Schließlich bin ich noch nach Malin Head gefahren. Als ich dort ankam braute sich aber ein Unwetter zusammen, so dass ich nicht lange dort rumlaufen konnte. Den heftigen Regenguss bei einer Temperatur von 5 °C habe ich im Auto abgewartet. Das hatte auch was – im Trockenen sitzend und bei CLANNAD-Musik auf das aufgepeitschte Meer raus schauen.
Da es schon 21:00 Uhr war als ich wieder in Gweedore war, bin ich direkt in Leo’s Tavern, wo an dem Abend auch Live-Musik war. Als ich dann gegen 23:00 Uhr in meinem B&B war, haben Mary und Connie schon auf mich gewartet. Sie haben sich Sorgen gemacht, da sie nicht wussten wo ich war. Aber dass ich nach Inishowen fahre, wusste ich ja am Morgen selbst noch nicht. Demnächst muss ich wenigstens anrufen, wenn es spät wird.
Inishowen - Gap of Marmore
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Inishowen - Marmore Cottages
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Inishowen - Doagh Famine Village
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Inishowen - Weg nach Malin Head / Malin Head
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Grianán of Aileach
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09.07.2010 19:47 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #18
12. Mai 2010
Das Wetter war wie gehabt – wolkig und 8 °C. Das hat mich aber weiter nicht gestört, da ich mir den Tag sowieso nichts Besonderes vorgenommen hatte. Ich bin nämlich von meinem B&B in Annagry 6 km weiter ins B&B nach Dore umgezogen.
Gegen 11:00 Uhr bin ich dann zu Bríd gefahren. Eigentlich wollte ich in Ruhe mit ihr quatschen und Tee trinken, aber Tipsi, der Hund ihres Neffen, hat voll ausgenutzt, dass ich da war. Ich habe nicht gezählt, wie oft ich das Bällchen geworfen habe
. In den Tagen zuvor war ich zwar auch schon dort und habe mit ihm gespielt, aber er schien zu ahnen, dass ich heute besonders viel Zeit hatte.
Das Wetter war am frühen Nachmittag gut geworden, so dass ich wenigstens noch zu einem kleineren Marsch aufbrechen wollte. Da hat sich der Cronalaght angeboten. Das ist ein Berg in Gweedore, auf dem ein Windpark ist. Ich hatte mir schon jedes Jahr vorgenommen, da mal hoch zu gehen, aber es nie getan. Es war zwar ziemlich kalt dort oben, aber die Aussicht war fantastisch. Nächstes Jahr werde ich mal einen ganzen Tag für die 3 nebeneinander liegenden Berge einplanen.
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10.07.2010 16:26 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #19
13. Mai 2010
Was soll ich noch über das Wetter sagen – 10:00 Uhr, Wolken, Wind, 8 °C und die Frisur hält
.
Ich bin nach Ardara und dort durch die Tweed-Geschäfte gebummelt. Ich hatte gehofft, dass das Wetter zwischenzeitlich besser wird, was aber nicht geschah. Also war das das richtige Museums-Wetter. In Glencolumbkille war ich dann im Folk Village und bin durch den Ort geschlendert. Seit Kurzem gab es da auch eine Galerie mit Fotos von Rik Walton. Er hat Musiker fotografiert. Zum Beispiel war da ein Foto der jungen Annie Lennox. Ich bin etwa eine Stunde dort geblieben und habe mich mit Rik unterhalten. Die Galerie ist gegenüber der Kirche und plötzlich fuhr dort irisches Militär vor. Die waren wahrscheinlich in einem Manöver. Jedenfalls hatte ich bisher die irische Armee nur bei der St. Patrick’s Day-Parade in Dublin gesehen.
Der Himmel war zwar immer dunkler geworden, aber ich bin noch zum Silver Strand in Malin Beg gefahren. Ich war da vor ein paar Jahren mal baden, wusste aber nicht mehr, wie viele Stufen auf den Strand führen und wollte noch mal zählen. Als ich am Parkplatz ankam, stand nur ein Auto dort. Auf halbem Weg nach unten habe ich ein nettes altes holländisches Ehepaar getroffen, die mir erzählten, dass sie schon seit 50 Jahren nach Irland kommen und als junge Leute durchs Land getrampt sind. Unten angekommen, habe ich ihnen noch die Anzahl der Stufen – es sind 168 - zugerufen. Nach einer halben Stunde wurden die Wolken richtig bedrohlich, so dass ich mich wieder auf den Weg nach oben gemacht habe. Diesmal habe ich nur 167 Stufen gezählt
. Ich war noch nicht ganz oben, als es heftig zu regnen anfing. An meinem Auto klebte jetzt an der Scheibe ein gelber Zettel, auf dem auf Deutsch stand „GUTE FAHRT !“. Darüber habe ich mich riesig gefreut, zumal ich mich mit den Holländern ja nur auf Englisch unterhalten hatte.
Bevor ich wieder in Glencolumbkille war, hatte es aufgehört zu regnen, so dass ich noch ein paar Fotos machen konnte. Gegen 20:00 Uhr war ich in Killybegs und habe mir noch die Schiffe im Hafen angesehen.
Glencolumbkille / Folk Village
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Malin Beg / Silver Strand
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Glencolumbkille / Glen Head mit Martello Tower
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Killybegs
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11.07.2010 00:08 Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #20
14. Mai 2010
Nach 2 Wochen in Irland wollte ich jetzt mal meine E-Mails checken. In der Tanke in Crolly steht ein PC, der allerdings 1 € je 8 min. kostet. Ich habe 3 € investiert und hatte somit Zeit auch noch ein wenig zu surfen. Da habe ich doch über einen Donegal-Day in Dublin am Sonntag, den 16. Mai gelesen. Ich konnte es nicht glauben, ich bin in Donegal und die Musiker aus Donegal sind in Dublin. Danach bin ich zum Carrickfinn Beach, allerdings hingen schwarze Wolken über dem Strand. Ich bin dann erst mal wieder zu Bríd gefahren und habe mit Tipsi gespielt. Mir ging aber die ganze Zeit das Donegal-Festival nicht aus dem Kopf. Also bin ich nach Dungloe gefahren, in der Hoffnung, dort einen billigeren Internetzugang zu finden, um noch mal genau zu checken, wer da nun alles in Dublin sein wird. Ich hatte auch Glück und eine junge Frau erzählte mir, dass es in der Bibliothek Computer gibt. Da haben dann auch 30 min. nur 1 € gekostet. Die Frauen dort holten noch die Tageszeitung für mich heran, in der auch etwas über das Festival stand.
Von Dungloe bin ich dann geradewegs zum Flughafen Carrickfinn gefahren und habe einen Flug gebucht – Sonntag 9:00 Uhr nach Dublin, Montag 14:00 Uhr zurück. Über Carrickfinn Beach war jetzt blauer Himmel, so dass sich ein Picknick dort anbot. Als ich in den Dünen saß – es war mittlerweile schon 17:00 Uhr – habe ich mich entschieden, um diese kleine Halbinsel herum zulaufen. Es war traumhaft schön! Nächstes Jahr muss ich unbedingt mehr Zeit dafür einplanen.
Ich war erst gegen 20:30 Uhr in meinem B&B. Bríd hat nur gelacht und gleich gesagt, dass ich dann aber für Sonntag Nacht nicht bezahlen müsse. Jetzt brauchte ich nur noch eine Unterkunft in Dublin. Das B&B in Clontarf, dass ich für die Tage am Ende meines Urlaubs in Dublin schon gebucht hatte, hatte dann auch für den Sonntag ein Zimmer frei.
Carrickfinn
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