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Reisebericht Mai/Juni 2010

  1. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #1
    Nene177
    Avatar von Nene177

    Reisebericht Mai/Juni 2010

    Jetzt habe ich es endlich geschafft, die Fotos von meinem Urlaub auf den PC zu übertragen. Das Sortieren wird aber noch dauern.

    Vom 1. Mai bis 3. Juni war ich in Irland. Davon hatte ich 29 Tage einen Mietwagen. Während der ersten 3 Wochen war das Wetter leider nicht so gut. Die ersten 2 Wochen war es fast jeden Morgen stark bewölkt und es war sehr kalt. Das war nicht gerade einladend, um große Wanderungen zu machen. Am Nachmittag riss die Wolkendecke aber meistens auf. In der 3. Woche war es zwar wärmer aber auch häufig ziemlich diesig, was ungüstig fürs Fotografieren war. Da ich aber während dieser Zeit in Donegal war, wo ich schon sehr viel kenne und auch schon viele schöne Fotos habe, hat mich das nicht so sehr gestört. Wichtig war, dass das Wetter danach besser wurde, da ich 6 Tage in Connemara geplant hatte, wo ich schon seit Jahren nicht mehr war.

    1. Mai 2010

    Nach dem ganzen Asche-Chaos, verlief mein Flug am 1. Mai problemlos. Ich war pünktlich in Dublin und konnte gegen 12:30 Uhr meinen Mietwagen übernehmen. Mein erstes B&B war in Fore. Ich wollte die N3 nehmen und dann weiter über Trim fahren. Leider habe ich einen Fehler in einem Kreisverkehr gemacht und bin auf der M4 gelandet. Da ich mich erst mal wieder ans Rechtsfahren gewöhnen musste und auch der Verkehr es nicht zugelassen hat, schnell zu fahren, bin ich die ersten Kilometer nur um die 70 km/h gefahren. Auf der M4 konnte ich dann endlich Gas geben. Als ich aber über 80 km/h fuhr, fing mein Lenkrad an zu vibrieren. Bei 110 km/h hat der ganze Körper vibriert. Ich vermute mal, dass mindestens eines der Räder nicht rund lief. Was also tun? Da ich noch am gleichen Abend zu einem Festival wollte, stand ich etwas unter Zeitdruck. Allerdings konnte ich nicht sicher sein, dass wirklich nichts Ernsthaftes mit dem Auto war und darüber hinaus wollte ich nicht 4 Wochen mit einer solchen „Schüttelbox“ rumfahren. Das macht nicht wirklich Spaß. Also habe ich mich nach ca. 60 km dazu entschieden, wieder zum Flughafen zurück zu fahren. Zu allem Übel hat es dann auch noch angefangen heftig zu regnen. Der Umtausch bei AVIS war aber absolut unproblematisch. Ich habe dann sogar einen Nissan Micra von 2010 bekommen. Der andere war von 2009. Ich habe mich auch direkt in dem Auto wohler gefühlt.

    Im Hunslow House in Fore hat man schon auf mich mit Keksen und Tee gewartet. Das B&B kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen. Eithne Healy ist so eine zauberhafte Person.

    18:00 Uhr bin ich dann Richtung Mullingar zum Hill of Uisneach aufgebrochen, auf dem das „Festival of the Fires“ gefeiert wurde. Als ich eine knappe Stunde später dort war, hat es mich fast umgehauen, als ich die ganzen Autos auf einer Wiese gesehen habe. Mit so vielen Leuten hatte ich nicht gerechnet. Da es zuvor heftig geregnet hatte, war es stellenweise extrem schlammig. Gut, dass ich meine Wanderschuhe im Auto hatte. Viele Leute waren mit Gummistiefeln ausgerüstet. Der Hügel war aber grasbewachsen und nur an den Stellen, wo viele Leute drüber gelaufen waren, gab es eine Schlammschlacht. Es gab viel Musik und viel zu sehen, z.B. „alte“ Kelten auf Pferden oder auch die Darstellung irischer Mythologie wie die Geschichte von dem weißen und dem braunen Stier (leider weiß ich nicht genau, worum es hier geht). Gegen 21:30 Uhr wurden die Feuer angezündet. Auf dem Hill of Uisneach waren 2 Feuer. Vom Hill of Uisneach konnte man 11 weitere Feuer sehen. Soweit mir bekannt ist, gab es insgesamt 50 Feuer in 20 Counties.

    Gegen 23:00 Uhr habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht. Müdigkeit und Kälte hatten mich doch ziemlich ausgelaugt. Es war ja auch ein sehr langer, anstrengender aber sehr schöner Tag.

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  2. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #2
    Dairbhre
    Avatar von Dairbhre
    Hallo Nene,
    wir sind 3 Tage vor dir von Trim kommend am "Hill of Uisneach" vorbei gekommen und ich habe versucht, herauszubekommen, ob und wann Kîla auftritt.
    *Ernüchtert*, weil niemand was wusste.

    Schön dein Bericht und die Info, dass die Feuer tatsächlich statt gefunden haben.

  3. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #3
    Nene177
    Avatar von Nene177
    Danke Dairbhre. Auf der website des Festivals konntest Du die Details zu den Gruppen abrufen.


    2. Mai 2010

    Beim Frühstück habe ich im Autoatlas geschaut, was es in der näheren und weiteren Umgebung von Fore für Orte gibt. Als ich gesehen habe, dass Clonmacnoise nur ca. 90 km entfernt ist, habe ich mich entschlossen, dorthin zu fahren. In Clonmacnoise war ich auf meiner 1. Reise nach Irland 1993 und danach nicht wieder. Als ich dort angekommen bin, hat es genieselt und es war saukalt. Der Vorteil davon war aber, dass wenige Leute dort waren. Nach meinem Rundgang habe ich mich in der Cáfeteria mit Suppe und Kaffee aufgewärmt. Außerdem habe ich ein kleines Reisetagebuch angefangen, was ich jedes Jahr führen wollte, aber nie auf die Reihe bekommen habe. Als ich wieder raus bin, war doch tatsächlich ein wenig blauer Himmel zu sehen. In der Hoffnung, dass das Wetter besser wird, bin ich noch eine Weile über das Gelände geschlendert. Und tatsächlich, ich wurde belohnt.

    Später bin ich noch kurz nach Shannonbridge gefahren, um die 16-bögige Brücke aus dem 18. Jh. anzusehen.

    Das Wetter war mitlerweile richtig gut geworden, so dass ich mich entschlossen habe, noch mal zum Hill of Uisneach zu fahren. Was mich total überrascht hat, das Gelände war komplett trocken. Kein Schlamm mehr!!! Sogar der Bereich vor der großen Bühne war abgetrocknet. Einige wenige „Überlebende“ waren noch anzutreffen. Einer davon hat mir den Cat Stone gezeigt, den ich am Abend nicht entdecken konnte. Der Legende nach soll unter dem Cat Stone die Göttin Eriu (Erin) begraben sein, die Irland den Namen gegeben hat.

    In einem der zwei Pubs von Fore habe ich den Tag ausklingen lassen.

    Clonmacnoise

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    Shannonbridge

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    Hill of Uisneach

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    Hill of Uisneach - "Cat Stone"

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  4. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #4
    Nene177
    Avatar von Nene177
    3. Mai 2010

    Am Vortag war mir richtig krass aufgefallen, wie spät die Natur dieses Jahr dran war. Viele Bäume waren noch kahl oder zeigten gerade mal ein zartes Grün. Eithne erzählte mir beim Frühstück, dass es der härteste Winter seit 1963 in Irland war. Gegen 9:30 Uhr bin ich von Fore im Co. Westmeath Richtung Donegal aufgebrochen.

    Da Bank Holiday war bin ich sehr rasch durchgekommen und war schon gegen 11:00 Uhr an der Westseite des Lower Lough Erne. Enniskillen hatte ich dabei aber umfahren. Letztes Jahr war ich durch Enniskillen gefahren und fand das nicht wirklich entspannend. Da ich schneller war als gedacht und das Wetter recht gut war, habe ich einen Spaziergang am See gemacht. Dabei habe ich einen Angler getroffen, den ich gefragt habe, ob es ein guter Tag zum Fischen ist. Er hat auf deutsch geantwortet „Schei...“ .

    In Donegal angekommen, bin ich als erstes zu Leo’s Tavern gefahren. Ich musste mein Ticket für ein Konzert am Abend vor 16:00 Uhr abholen. Aufgrund dieses Konzertes hatte ich meine lange geplante Reiseroute 11 Tage vor dem Abflug nach Irland noch geändert. Im Pub habe ich gleich ein paar Bekannte getroffen und musste ein Guinness trinken . Mit Mary und Connie in meinem B&B in Annagry habe ich dann Tee getrunken, gequatscht und später zu Abend gegessen. Ich kenne die Beiden jetzt schon seit 2006 und kann sagen, dass ich kein „normaler“ Gast mehr dort bin. Das ist alles sehr sehr herzlich.

    Gegen 19:00 Uhr bin ich dann wieder zum Pub gefahren. Ich hatte so ein riesiges Glück, ein Ticket für dieses Konzert bekommen zu haben. Es gab nur 120 Karten und wie ich im Nachhinein erfahren habe, hätte man 1000 Karten und mehr verkaufen können. Das Konzert war ein Benefiz-Konzert. Es ist geplant, eine Hochspannungsleitung durch Donegal zu bauen. Viele Leute sind damit nicht einverstanden und es gibt entsprechende Aktionen dagegen. Teil einer der Kampagnen sind „Save our Scenery“-Konzerte in Leo’s Tavern. Gastgeberin der Konzerte ist Moya Brennan. Das besagte Konzert am 3. Mai war das erste Konzert in dieser Reihe und folgende Musiker traten neben Moya dort auf: Mundy, Sarah Siskin, Paul Brady und Glen Hansard. Im Publikum war außerdem Mairead Ni Mhaonaigh von „Altan“, die später auch noch auf die Bühne kam. Natürlich freue ich mich als riesiger Fan von Clannad immer sehr Moya oder andere Mitglieder der Brennan- bzw. Duggan-Familie in Leo’s Tavern zu sehen aber der absolute Hammer war für mich Glen Hansard zu erleben. Nach dem Konzert war dann auch noch Gelegenheit mit allen Musikern zu sprechen und sich Autogramme geben zu lassen. Ich hatte natürlich die CD „Once“, für die Glen Hansard den Oscar bekommen hat, dabei. Es gab dann auch noch eine Session mit den Musikern und einigen übrig gebliebenen Gästen. Ach ja, Glen war im April 40 Jahre alt geworden und hatte eine Torte bekommen, die während der Session von den „Übriggebliebenen“ verzehrt wurde. Gegen 3:30 Uhr habe ich dann nach einem letzten Gespräch mit Moya und Glen den Pub verlassen. Moya hat mich gefragt, ob es sich gelohnt hat meine lang geplante Reiseroute kurz vor Beginn des Urlaubs noch zu ändern – Es hatte sich absolut gelohnt. Der Abend war einfach genial !!!

    Lower Lough Erne

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    Donegal - Gweebarra River

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    "Save our Scenery"-Konzert in Leo's Tavern (Donegal)

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  5. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #5
    Nene177
    Avatar von Nene177
    Am 4. und 5. Mai habe ich zwei Relax-Tage eingelegt, da das Wetter auch nicht gerade toll war. Ich habe einige Leute besucht, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe und bin ein wenig spazieren gegangen. Außerdem wollte ich ins Glebe House am Lough Gartan, das aber erst im Juni geöffnet wurde. Der kleine Park dort war aber offen. Als ich die Küstenstraße um Bloody Foreland gefahren bin, war auch noch total dicker Nebel rein gezogen. Man konnte das Meer, das nur wenige Meter entfernt war, nicht mal mehr erahnen. Abends war ich, wie jeden Tag, in Leo’s Tavern.


    6. Mai 2010

    Am Morgen war es mal wieder bewölkt und 10 °C kalt - also auch wieder kein Tag für eine große Wanderung. Daher habe ich mich entschlossen nach Derry zu fahren. Auf der Fahrt ist mir dann eingefallen, dass ja im Vereinigten Königreich Wahltag war. Die Anzahl der irischen Fahnen hat aber in Derry trotzdem absolut dominiert. Ich habe mir das Stadtzentrum angesehen, bin auf der Stadtmauer entlang gelaufen und im Craft Village gebummelt, war in der Bogside, in der Guildhall und im sehr informativen Tower Museum.

    Besonders die Murals in der Bogside fand ich sehr beeindruckend. Ich war mit einem Guide dort, der mir die Geschichten zu den Wandgemälden erzählt hat. Man kann aber auch kurze Beschreibungen an fast jedem Bild finden. Besonders traurig aber auch hoffnungsvoll fand ich die Geschichte des Bildes mit dem Titel „Death of Innocence“. Es zeigt die 14-jährige Annette McGavigan, die 1971 von einem britischen Soldaten erschossen wurde. Die Maler haben zuerst das Gewehr auf der linken Seite des Bildes schwarz und intakt sowie den Schmetterling ohne bunte Farben gemalt. Als der Friedensprozess richtig in Gang gekommen war, haben sie das Bild vor ein paar Jahren in die jetzige Form gebracht (zerbrochenes Gewehr und bunter Schmetterling). Mir war auch neu, dass Che Guevara irische Vorfahren hatte.


    Derry

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    Zurück in Donegal – Muckish Mountain in Wolken

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    Zurück in Donegal – Poisoned Glen

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    Über Kommentare von Euch würde ich mich sehr freuen.

  6. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #6
    Dairbhre
    Avatar von Dairbhre
    Ich seh mir eifrig die Bilder an und denke an unsere Tour im letzen Jahr.
    Die ist etwas kürzer ausgefallen ist, weil das Wetter war so schön, dass wir nicht zu viel Zeit im Auto verbringen wollten.

  7. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #7
    Nene177
    Avatar von Nene177
    7. Mai 2010

    Heute sollte es doch tatsächlich mit einem größeren Spaziergang mal klappen. Allerdings sah es am Morgen nicht danach aus, es war wieder stark bewölkt und kalt.

    Ich habe mich auf den Weg nach Donegal/Town gemacht. In der Stadt habe ich mich aber nicht lange aufgehalten sondern bin zum Donegal Craft Village gefahren. Hier kenne ich einige der Künstler. Es ist immer super nett, wenn man wo hinkommt und die Leute begrüßen einen mit Namen. Und da nicht viel los war, hatten sie auch viel Zeit zum Quatschen. Nach einem Jahr gab es auch viel zu Erzählen, leider nicht nur Erfreuliches. In dem netten Café dort habe ich noch ein spätes Mittagessen zu mir genommen und überlegt, was ich am Nachmittag noch mache. Eigentlich hatte ich vor, zu Slieve League zu fahren, aber die Wolken sahen nicht gerade vielversprechend aus. Also habe ich mich wieder Richtung Gweedore aufgemacht. Unterwegs riss die Wolkendecke doch tatsächlich auf. Als ich am Gweebarra River war, habe ich mich entschieden, zu einem meiner absoluten Lieblingsstrände zu fahren – Dooey Point. Über 3 Stunden bin ich dort rumgeschlendert ohne einer Menschenseele zu begegnen. Ich habe es soooooo genossen. Die einzigen Leute, die ich später traf, waren ein Surfer und ein paar Einheimische.

    Das Wetter war jetzt am Abend richtig genial geworden. Somit bin ich nach meiner Rückkehr im B&B nicht direkt in Leo’s Tavern in Crolly eingekehrt sondern bin erst noch zum Magherclogher Beach in Bunbeg gefahren. Ich wusste dass Ebbe war und ich zum Wrack gehen konnte.


    Dooey Point

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    Magherclogher Beach

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  8. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #8
    Gulla
    Avatar von Gulla
    Wow , so viele tolle Bilder!
    Und leider kommts auf den Bildern ja immer nicht halb so gut rüber wie in echt!
    Warst du denn ganz alleine unterwegs?

  9. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #9
    Nene177
    Avatar von Nene177
    Wenn ich fertig mit sortieren bin, werde ich später die Fotos wahrscheinlich noch als Diaschau einstellen, wie meine Fotos vom letzten Jahr. Da hat man die Bilder dann in Bildschirmgröße.

    Genau, ich bin grundsätzlich allein unterwegs. Und dieses Jahr waren auch wieder einige Begebenheiten, wo ich froh war, niemanden hinter mir zu haben, der drängelt oder auch vor mir, der hetzt .

  10. Reisebericht Mai/Juni 2010 Beitrag #10
    Borstel
    Avatar von Borstel
    Super Bilder !

    Das Wrack ist auch echt ein super Motiv.
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    Zum Thema allein, ich hatte am Doe Castle bemerkt, daß meine Jacke fehlt. Sie war dann in Ballintoy, dort war ich 3 Nächte früher.

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