Das am weitesten draußen im Atlantik liegende Eiland gilt als Insel der Künstler und seit 2006 als bedeutender Schauplatz für Filmkunst von Inseln.

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Zum dritten Mal begegnen sich auf Tory Island in diesem Juli "Inseln und Insulaner" zum Maritimen Filmfestival (5. - 9. Juli 2007). Bereits die Überfahrt durch die tückischen Gewässer des Tory Sounds im Nordwesten Irlands kann zum Abenteuer und damit Filmthema geraten.

Tory liegt so abgeschieden vor der gefährlichen Meerenge, dass ihre Bewohner das so weit entfernte Festland nur "Irland" nennen.
Die Randlage jedoch hat ihnen ihren eigenen Inselkosmos als Künstlerkolonie beschert, mit irisch als gesprochener Sprache und der Wahrung alter Traditionen. Sogar einen König ernennen die knapp 200 Einwohner für besondere Verdienste um die Insel.

Dass sie jedoch längst nicht aus der Welt sind, beweist die Tatkraft und Energie, mit der sie das Maritime Filmfestival ins Leben gerufen haben und Künstler der bewegten Bilder sowie Fans bewegender Inselgeschichten über den Tory Sound aus Irland, England und der Bretagne herüberholen.

Traditionell darf bei den Vorführungen der berühmteste aller Inselfilme, "Man of Aran" von Robert Flaherty, nicht fehlen.

Doch daneben sind die Filmbeiträge durchaus modern bis avantgardistisch. Die Darstellung abgeschiedener und deshalb eigenwilliger und großartiger Lebensentwürfe ist das Thema der Filme, die in diesem Jahr die Blasket Islands, Arranmore, Gola und Inis Gé vorstellen.

Mehr Infos: www.toryfilmfestival.com