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15.05.2007 20:10 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #1
1/2 - 1 Jahr in Irland
Hallo
Ich habe einige Fragen, ich hoffe bloss das wurde nicht schon tausendmal gefragt habe nähmlich jetzt nichts gefunden:
Also ich würde gerne nach meiner Ausbildung 1/2-1 Jahr nach Irland, wie der Titel ja sagt.
Bloss...:
Wie sieht das aus mit den Orten, ich denke Dublin ist sicher intressant, aber das ist wohl so das Hauptziel eines jeden Irlandbesuchers. Gibt es irgendwelche Geheimtipps? Wie siehts aus mit Cork, Galway, Limerick...? Ist es irgendwo besonders schön/gut/intressant oder kommt es auf das selbe an?
Dann wie sieht es mit Arbeit aus? Ist es einfach etwas zu finden für so kurze Zeit? Weiss jemand sogar zufällig wie's im Buchhandels- bzw. Verlagswesen aussieht, oder sonst einfach was kaufmännisches? Ist es vielleicht sogar nützlich mal was ganz anderes zu machen, ohne vorbildung? Oder macht es keinen Sinn eine Arbeit zu suchen und geht man besser als Aupair zu einer Familie?
Unterkunft: Bei Aupair ist das klar. Wie siehts sonst so aus? Auch Familie? Oder für kurze Zeit was Mieten? Oder in einer WG?
Sprache: Ist es sehr schwer eine Arbeit zu finden, wenn man schnelles Englisch nicht sofort gut versteht? (Vor allem, wenn ich nicht falsch informiert bin haben die Iren auch noch einen Akzent!?)
Hat jemand mit einem solchen, kürzeren Aufenthalt schon Erfahrungen gemacht? Welche Schwierigkeiten sind zu beachten? Ist es schwer sich zu integrieren? Jetzt auch Freizeitmässig, bei einer Arbeit lernt man ja nicht sofort gleichaltrige kennen.
Und noch zum Schluss: Entweder werde ich nächstes Jahr, oder zwei Jahre später gehen. Nächstes Jahr werde ich 18 sein. Ist das zu jung? Gibt es noch viele Einschränkungen mit 18 in Irland? (speziell jetzt auch um zu Arbeiten, nicht Aupair)
So, das wärs mal fürs erste. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Vielen Dank im voraus.
piobair
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15.05.2007 21:11 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #2
Hallo piobair,
aus dem Bauch heraus würde ich Dir sofort raten, als Au Pair rüber zu gehen. Ich habe das damals auch gemacht und bin nach Amerika gegangen. Ganz klarer Vorteil ist sicherlich, dass Du Dir um Unterkunft und Verpflegung schon mal keine Sorgen machen brauchst. Auch ein ständiger Anlauf- und Fragepunkt (Gastfamilie) ist am Anfang Gold wert.
Ich sprach damals nur ein bißchen Realschulenglisch und war sehr unsicher, so alleine, das erste Mal von zu Hause weg.
Vorteil ganz klar: wie oben erwähnt neben Unterkunft und Mampf, Familienanschluß, Tipps aus erster Hand, Erklärung von Sitten und Gebräuchen usw. Nebenbei habe ich stundenweise das College besucht und Sprachkurse mit Teilnehmern aus aller Welt besucht. Das hat mir unheimlich viel gebracht und viele Leute lernt man da auch kennen. Ja und ganz klar, mit steigendem (englischen) Wortschatz kommen neue Bekannte und eine ganze Masse Selbstsicherheit.
Ich habe das ganze bis heute nie bereut und es hat mir viel gebracht. Leider habe ich mir damals eine Familie mit 3 Kindern und zig Haustieren, die ich zu versorgen hatte, ausgesucht. Das würde ich vielleicht nicht unbedingt mehr machen. Gibt ja auch genug Familien, die nur ein Kind haben - das macht die Sache ungemein entspannter
Wenn Du die AuPair-Zeit rum hast, sprichst Du super englisch und weißt wahrscheinlich auch, wie der Hase läuft. Dann solltest Du - wenns Dir noch gefällt - vielleicht Plan B angehen und Dir einen "richtigen" Job suchen.
Viel Glück
Birthe
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15.05.2007 21:29 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #3
Vielen Dank für diene Antwort!
Hört sich schon einiges einfacher an so als Aupair. Aber eben, ich bin mir dann nie sicher ob ich wirklich gut mit Kindern umgehen kann^^ Ich leite zwar Pfadi, aber dort sind die Kinder wohl noch gerade ein bisschen älter. Naja, einmal muss man's lernen
War das denn ein ganz normales College, oder speziell eine Schule für Au pairs und andere "Langzeit-Touristen"?
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15.05.2007 21:43 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #4Gast12952
Gerade Heute ein Artikel in der Times allerdings wohl eher pro UK
http://www.timesonline.co.uk/tol/lif...cle1790518.ece
Record pay for nannies with extra talents
Rosemary Bennett, Social Affairs Correspondent
Nannies who can speak a second language, play the violin or cook like Jamie Oliver are commanding record salaries in the childcare market, driven by the desires of ambitious parents to give their children a head start.
Research conducted by the recruitment website Gumtree found a threefold increase in advertisements for nannies with qualifications well beyond the usual childcare diplomas and first-aid certificates.
The site, which hosts 10,000 ads for nannying jobs at any time, found that nannies who speak Spanish, French and German are now so in demand that they can earn more than £500 a week, well above the £305 national average.
Two thirds of the adverts that sought nannies with extra qualifications stipulated fluency in a second language. And while the main European languages remain the most popular, there is increasing demand for Mandarin speakers, perhaps reflecting parents’ recognition of China’s emergence as an economic superpower.
Fifty-eight per cent of the adverts required a nanny with artistic flair, 35 per cent specifically requested a nanny who could cook to professional standards and 10 per cent wanted someone who could play or teach a musical instrument.
Sophy Silver, a spokes-woman for Gumtree, said that there had been a surge in demand for “super-nannies” on the site. “Parents want the best for their children. Nannies spend a lot of time with them and parents increasingly want some added value – someone to teach their children something they would themselves if they were at home, or a new skill they don’t have,” she said.
“There is also a lot of pressure to make sure children eat well, take exercise and are well-rounded individuals, so nannies who can develop language or musical skills are heavily in demand.”
The extra skills do not come cheap. The survey found that 10 per cent of parents were willing to pay more than £500 a week for a super-nanny.
Because most parents foot the bill for a nanny’s tax and national insurance, a highly skilled nanny can be on a gross salary of £33,000 – far higher than the £20,000 a year earned by newly qualified teachers. Other perks to attract a super-nanny include a car, offered by 25 per cent of the parents, free access to a computer (24 per cent) and even membership of a spa (5 per cent), to make sure that the nannies did not get not worn out by the extra work.
Vanessa Cook, director of the Little Ones nanny agency, in central London, which specialises in finding bilingual nannies, said that demand had rocketed. “Typically, we get parents who have struggled as adults to learn a foreign language, usually so they can use it on holiday. They are very keen that their children should be able to do it and know it is best to start young,” she said.
“They think it will make their children more worldly and well-rounded, with a better understanding of other cultures. We would recommend everyone has a bilingual nanny. If you are paying over £400 a week, you may as well get something extra, and what better than a second language?” Ms Cook said that her agency had also experienced an increase in the number of requests for nannies with other skills, in particular those who could play the violin or tennis.
“Parents are prepared to play a lot for music tuition and tennis lessons. If their nanny can help too that is great. And nannies with these skills have such advantages. They can earn well over the odds,” she said.
‘I speak to the children only in French’
Filsane Gure, 34 and originally from Somalia, speaks fluent French as well as perfect English. With her impeccable qualifications and eight years’ experience of childcare she is much in demand (Rosemary Bennett writes).
“Interest has really picked up in French-speaking nannies in London,” she said. “I have worked for a number of French families, but my current job is for an English mother and French father who want to make sure their children stay bilingual. The children’s English is stronger, so I speak to them exclusively in French.”
She earns more than £450 a week looking after the three children, aged from two to six, in North London for 11 hours a day.
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15.05.2007 21:54 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #5
Oh toll, ich spreche Deutsch(was für ein Zufall
) und spiele ein Instrument, sogar noch ein irisches.
Auch Dir vielen Dank!
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15.05.2007 22:48 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #6
Also mal zu den irischen Städten. Große bzw. größere Städte gibt es eigentlich nur vier, alle anderen sind eher größere Dörfer. Die Städte wären Dublin, Cork, Limerick und Galway.
Dublin ist dreckig, laut, hektisch, Hauptstadt eben, für mich keinen Besuch wert. Naja, vielleicht mal O´Connell Street, Grafton Street, Phoenix Park und Guinness anschauen, aber sonst... Mit Rom, Paris und London kann man in keiner Weise mithalten, außer dass man den größten Stadtpark und die breiteste Straße in Europa hat.
Zweitgrößte Stadt ist Cork und auch keine besondere Attraktion. Dann kommt Limerick und wenn ich dir einen guten Tip geben darf, dann verschwende deine Zeit nicht dort, denn Limerick gilt als die hässlichste Stadt der Insel. Und sie ist es auch!!! Spannend ist in Limerick nur die "Frank McCourt Tour", die dort von der Tourist Info angeboten wird. Da besucht man die Drehorte des Films "Die Asche meiner Mutter" und man wundert sich, wie sie die eigentlich bunten Häuser und glatten Straßenbeläge für den Film so auf Verfall getrimmt haben. Schon nicht schlecht. Außerdem kann man ein Guinness trinken in dem Pub, in dem Frank McCourt seine erste Pint trank
Galway ist sehr schön, absolut gemütlich, für mich die schönste Stadt der Republik. Unbedingt besuchen!
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15.05.2007 22:55 1/2 - 1 Jahr in Irland Beitrag #7
Danke, dann werd ich mir Galway mal merken
Diese Frank McCourt Tour hört sich ja wirklich sehr Intressant an. Hab zwar den Film nicht gesehen. (und ich weiss nicht ob ich ihn sehen will weil ich bisher immer enttäuscht wurde bei Verfilmungen) Aber dafür hab ich das Buch gelesen, und fand das schon sehr eindrücklich und interessant. Aber im Buch hört sich Limerick wirklich wie die letzte Dreckstadt an, oder zumindest das Viertel. Ach ich muss das wiedermal lesen...
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