Fish & Chips (nach dem Roman von Roddy Doyle)

Beschreibung auf www.tvtv.de:

Stephen Frears inszenierte diese wunderbare Tragikkomödie als letzen Teil der Barrytown-Trilogie. Zwei arbeitslose Freunde beschließen ab sofort ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und begeben sich mit einer riskanten Idee auf neues Terrain.

Larry und Bimbo haben die Nase voll und wollen endlich wieder einen Job haben und Geld verdienen. Sie kaufen sich einen verrotteten Kleinbus und möbeln ihn zu einer mobilen Imbissbude auf. Während der Fußballweltmeisterschaft 1990 beginnt für die beiden Familienväter das große Geschäft. Das ganze Land scheint sich nur noch von Fish and Chips und Pommes Frites zu ernähren. Doch der Erfolg belastet die Freundschaft und die Krise ist vorprogrammiert. Zu allem Überfluss kommt auch noch unangemeldeter Besuch von einem Inspektor des Gesundheitsamtes. Bevor die Freundschaft endgültig zerbricht, entschließt sich Bimbo zum Äußersten: Völlig betrunken setzt er sich ans Steuer und lenkt den Bus direkt ins Meer.

Kritik: "Der dritte Teil, der so genannten Barrytown-Trilogie 'Die Commitments', 'The Snapper' nach Romanen des irischen Autors Roddy Doyle, der mit den beiden Hauptdarstellern ein glänzendes Komikerpaar vorstellt und die Werte von Freundschaft, Familie und Gemeinschaft und die Kunst des Lebens und Überlebens feiert." (Lexikon des Internationalen Films)

Hintergrund: 'Fish & Chips' entstand 1990 - im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien. Es ist zwar keine Fußballgeschichte aber die Spiele der irischen Mannschaft während der WM sind ein wichtiger Bestandteil des Films, da sie vor allem auch die Mentalität der Iren sehr gut erklären. "Irlands größter Export sind die Iren selbst", erklärt Roddy Doyle.