Hab ich gerade in der Fernsehzeitung entdeckt.
Hat zwar nur (sehr) entfernt etwas mit Irland zu tun, hört sich. meiner Meinung nach, aber trotzdem sehr interessant an...

Auf www.tvtv.de steht:

Spielfilm, GB,IRL,D 2003

Beginn: 22.40 Uhr
Ende: 00.15 Uhr
Länge: 95 Min.

Beirut 1986: Der aus Nordirland stammende Lehrer Brian Keenan wird entführt. Als der britische Journalist John McCarthy über Keenans Verschwinden berichten will, wird auch er gekidnappt. Viereinhalb Jahre verbringen die zwei unterschiedlichen Männer als Zellengenossen in geheimen Gefängnissen im Libanon.

Mitte der 80er Jahre im Libanon: Ausgerechnet in Beirut versucht der aus Belfast stammende Lehrer Brian Keenan dem Terror des heimatlichen Bürgerkriegs zu entfliehen. Doch kaum ist er im Libanon angekommen, wird Keenan entführt. Der aus der britischen Oberschicht stammende Journalist John McCarthy reist dem Nordiren nach, um über seine Entführung zu berichten. Bei diesem mutigen Unterfangen wird der Journalist selbst gekidnappt. Gemeinsam werden die beiden Männer unter entwürdigenden Bedingungen in heißen, verdreckten Kellergewölben versteckt und über vier Jahre lang festgehalten - eine Zeit des Leidens und der Ungewissheit in der die beiden Zellengenossen immer wieder misshandelt und zum Spielball der internationalen Politik werden. Obwohl der Brite und der Nordire unterschiedlicher nicht sein könnten, macht die extreme Belastungsprobe sie nicht nur zu Leidensgenossen, sondern auch zu Freunden.

Der Film beruht auf einem authentischen Fall, der sich Mitte der 80er Jahre im Libanon zugetragen hat. "In den Fängen der Gotteskrieger" schildert die fesselnde Geschichte einer intensiven Freundschaft unter Extrembedingungen, durch die sich die Lebenswahrheit zweier Männer umkehrt: Auf menschenunwürdige Weise festgehalten, teilen der Brite John McCarthy und der Ire Brian Keenan die Erlebnisse ihrer Vergangenheit miteinander, erinnern sich ihrer Gefühle und Lieben - und erkennen dabei, dass sie bereits vor ihrer physischen Gefangenschaft Gefangene ihres eigenen, wenig vollkommenen Lebens waren. Beide finden nicht nur zu neuer Stärke und zu neuen Erkenntnissen, sie entwickeln sogar Mitgefühl für ihre Bewacher, die wie sie selbst Gefangene einer unmenschlichen Politik sind und letztendlich dieselben Hoffnungen auf Frieden und Liebe teilen. Der intensiv erzählte Filmstoff beruht auf einem Bestseller von Brian Keenan und wurde von den beiden wahren Entführungsopfern mit entwickelt. Diese werden von den renommierten britischen Schauspieler Ian Hart ("Der Staatsfeind Nr. 1", 1998; "Harry Potter und der Stein der Weisen", 2001) und Linus Roache ("Der Priester", 1994; "Batman Begins", 2005) verkörpert, die dem psychologischen Kammerspiel eine beeindruckende Authentizität verleihen.