NDR, Samstag, 19.03., 12:30 - 13:00 Uhr
Weltreisen
Nordirland - die vergessene Schönheit

Geschichten von den Ufern des Lough Erne

30 Jahre Bürgerkrieg in Nordirland haben den Blick auf die Schönheit und den besonderen Reiz des Landes verstellt. Die ungewöhnliche Landschaft und ihre Bewohner, die überlieferten Traditionen bleiben für Europäer im Verborgenen. Denn der langjährige Konflikt bewahrt in gewissem Sinne die Ursprünglichkeit der Natur: Weite Teile der Landschaft sind unberührt, Touristenströme bisher unbekannt.

Der Film erzählt Geschichten über Nordirlands großen See: Lough Erne. Per Boot geht es auf den verzweigten Wasserwegen Richtung Süden, um über die Grenze in die Republik Irland zu blicken. Der Sommer ist die richtige Jahreszeit, um am Lough Erne interessante Menschen zu treffen. Zum Beispiel John und Sheila Reihill, die auf einer kleinen Insel namens Inishcorkish leben. Die Vorfahren der Reihills bevölkern die Inseln von Lough Erne schon seit 400 Jahren. In Irvinestown stoßen wir auf ein großes Turnier im 'Gaelic Football' - einem Nationalsport der Iren, und nichts für sanfte Gemüter.

Weitere Abstecher führen nach Magraveeley zu einem Oranier-Orden, dessen Marschsaison gerade den Höhepunkt erreicht. Auf der anderen Seite der Grenze, in der Republik Irland, besuchen wir John und Lucy Madden in 'Hilton Park House' - einem riesigen, alten Anwesen.

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