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Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung

  1. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #1
    TAFKAD

    Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung

    Hat zwar mit Irland nichts zu tun, aber ich fand’s lustig:



    Die Briten sind ja bekannt für ihren zuweilen pechschwarzen Humor. Bei dem schockierenden Ergebnis einer Umfrage dürfte allerdings auch den Inselbewohnern das Lachen im Halse stecken bleiben: Jeder zehnte Brite hält danach Adolf Hitler für eine Erfindung.


    Neun Prozent glauben, dass auch Winston Churchill nie existiert hat. Der italienische Diktator Benito Mussolini wird sogar von jedem Dritten (33 Prozent) als eine Figur betrachtet, die in Wahrheit nie existiert hat.

    Dagegen sind 57 Prozent überzeugt, dass die englische Sagengestalt König Artus wirklich gelebt hat. Fünf Prozent meinen gar, dass der von Arnold Schwarzenegger verkörperte Conan der Barbar historisch belegt ist.

    Für die von der Zeitung "The Independent" veröffentlichte Umfrage wurden 2069 Erwachsene befragt. Den Ergebnissen zufolge haben viele Briten zunehmend Schwierigkeiten, Hollywood-Fiktion und Wirklichkeit auseinander zu halten.

    Mehr als 60 Prozent glaubten, dass die Schlacht von Helms Klamm, die im zweiten Teil der Fantasy-Trilogie "Der Herr der Ringe" zu sehen war, tatsächlich stattgefunden hat. Während ein Drittel darauf tippte, der Kalte Krieg sei ein Einfall von Schriftstellern und Drehbuchautoren.

    Besonders große Wissenslücken in Sachen Geschichte tun sich bei den jüngeren Briten auf: Jeder dritte der Elf- bis 18-Jährigen konnte kürzlich bei einer Umfrage nicht sagen, in welchem Jahrhundert der Erste Weltkrieg stattgefunden hat.



    http://www.freenet.de/freenet/nachri...ten/index.html

  2. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #2
    Father Dougal
    Avatar von Father Dougal
    Basil Fawlty ist schuld !!

    Don't mention the war !!

  3. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #3
    Viator

    Re: Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung

    Hi!

    Zitat Zitat von Dianne
    Hat zwar mit Irland nichts zu tun, aber ich fand’s lustig:
    Wen wunderts, sind ja auch ganz dick mit den Amis.
    Und zum "Trost" das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wart mal was da noch alles auf uns zukommt.


    lg,
    Thorsten

  4. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #4
    fungi
    Avatar von fungi
    Jupidei! Die Welt verblödet langsam aber sicher. Aber macht ja nix, hauptsache es gibt weiterhin so intelligente Präsidenten wie Meister Bush, der nach einem Anschlag von der Bin Laden-Bande den Irak zusammenschießt. Fragt mal die Amis, da denken sicher 90 %, dass der Krieg von Hussein angezettelt wurde! God save the world!

    fungi (die sich manchmal fragt, wie blöd man sein muss, um in die Politik zu kommen.... )

  5. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #5
    snorre
    Avatar von snorre
    So erklären sichauch die historischen Gebietsansprüche der Briten an Irland.

    Sie haben schlicht vergessen wo die Landesgrenze war und dachten einfach ach das kleine Fleckchen liegt da so rum das gehört bestimmt uns. Wir müssen es vergessen haben.

    Und wenn ich jetzt noch so über ein paar asiatische Provinzen nachdenke, oder Teile Afrikas. Hm!
    Ein Narr wer da böses denkt, es war einfach der Glaube und die Vergesslichkeit.

    Allerdings wurde ich in den USA auch schon gefragt wer denn gerade bei uns König sei.

    Gruss
    Snorre

  6. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #6
    Gast12952
    Na, nun ... es kommt auch immer ein bischen auf Fragestellung und die untersuchte Klientel an, von knapp 2000 Befragten auf "die Briten" zu schliessen ist immer sehr gewagt (finde ich jedenfalls) ...

    Ist wahrscheinlich ein allgemeines Problem auf der Welt, denn Realität und Fiktion auseinanderzuhalten wird tatsächlich doch immer schwerer. Schlagwörter wie "die Achse des Terrors" oder auch "die Attentäter vom 11. September" gehen runter wie Butter, auch wenn die Beweise ausstehen. Macht nix - man kann auch ohne Auszählung aller Stimmen mit einer Mehrheit von 500 Leuten US-Präsident werden ...

    Andererseits ist Ami-Bashing und Briten-Bashing ja auch immer in ...

    Es gab einmal ein Buch mit Aussagen deutscher Schüler, was sie über Hitler und das "Dritte Reich" wissen, das war nicht weniger schlimm. OK, keiner hat Mussolini für eine fiktive Figur gehalten (... obwohl das, betrachtet man den Mann nochmal in Ruhe, gar nicht so abwegig scheint!), aber so kleine Dinge wie "Kriegsschuldfrage" oder Holocaust waren schon sehr interessant. Und das trotz (oder gerade wegen?) der Endlosdurchnahme des Themas im Unterricht.

    Was mich aber fasziniert:

    In Russland gibt es eine Gruppe Wissenschaftler, die tatsächlich die Geschichte umschreibt, natürlich extrem russlandfreundlich, und schon ganze Epochen gestrichen hat, zum Beispiel die "dark ages". Geht nicht? Doch, geht relativ einfach, denn der Geschichtsablauf ist nur Konvention, ebenso die meisten Datierungen und so weiter und so fort ... schwimmt total gegen den Mainstream, aber nicht weniger irre als so manche gewagte Hypothese herkömmlicher Historiker.

    By the way - zählt mich ruhig zu den 57% derjenigen, die glauben, dass "König Artus" gelebt hat. Es gab sehr wahrscheinlich einen romano-keltischen König/Fürsten Arthur ("der Bär"), irgendwann im frühen Mittelalter. Hat nix mit dem König Artus auf Camelot zu tun, wie wir ihn kennen ... ist aber einer der Ürsprünge der Sage.

    OK, off topic ... wie der ganze Thread.

    Zum Schmökern das Original:

    1066 and all that: how Hollywood is giving Britain a false sense of history
    By Cahal Milmo
    05 April 2004


    The Battle of Hastings never took place and Adolf Hitler is a fictional character. Robin Hood really existed, Harold Wilson saved Britain during the Second World War and Conan the Barbarian is a bona fide figure from early Nordic history.

    It might sound like the latest attempt by revisionist extremists to pervert the past but the reality is perhaps more disturbing: this is how a significant chunk of the British population, muddled by Hollywood films and unmoved by academia, sees history.

    A survey of the historical knowledge of the average adult, to be published this week, has uncovered "absurd and depressing" areas of ignorance about past events, and confusion between characters from films and historical figures.

    Researchers, who conducted face-to-face interviews with more than 2,000 people, found that almost a third of the population thinks the Cold War was not real and 6 per cent believeThe War of the Worlds, H G Wells's fictional account of a Martian invasion, did happen.

    Some 57 per cent think King Arthur existed and 5 per cent accept that Conan the Barbarian, the warrior played by Arnold Schwarzenegger in a 1982 film, used to stalk the planet for real. Almost one in two believe William Wallace, the 13th-century Scottish resistance leader played by Mel Gibson in his film Braveheart, was invented for the silver screen.

    The study raised new questions about the teaching of history after it found that 11 per cent of the British population believed Hitler did not exist and 9 per cent said Winston Churchill was fictional. A further 33 per cent believed Mussolini was not a real historical figure.

    Lord Janner of Braunstone, the chairman of the Holocaust Educational Trust, said: "Such findings show that in our schools we are not conveying sufficiently the recent past - a past in which many of us lived and so many people died.

    "If we are to prevent the return of Hitlerism in our present or future, we have to know what happened in the lifetimes of so many of us.

    "It is a terrible indictment of the level of knowledge of the general population."

    The detractors of the survey's findings blamed Hollywood and television, which have gained a reputation for skewing historical events to fit audience profiles and lift profit margins.

    The film U-571, starring Harvey Keitel and Jon Bon Jovi, sparked fury in Britain four years ago when it told how American servicemen altered the course of the Second World War by capturing the Enigma code machine from a German U-boat. In fact, it was British and Canadian sailors who captured the machine in May 1941, before the US had entered the war.

    The survey of 2,069 adults aged 16 or over was conducted for Blenheim Palace to mark the 300th anniversary of the Battle of Blenheim.

    Some 27 per cent of people interviewed thought Robin Hood, whose story has been featured in films by directors such as Kevin Costner and Mel Brooks, existed whereas 42 per cent believed Mel Gibson's Braveheart was an invention. More than 60 thought the Battle of Helms Deep in the Lord of the Rings trilogy actually took place.

    Michael Wood, the historian, said the "dumbing-down" trend was damaging people's knowledge of the past.

    He said: "If you don't give an audience a clear idea of how we know things, I believe this is a problem. Hollywood distorts history the whole time and once you get that far down the line it's not history, it's entertainment.

    "History is there to give value to the present as well as to entertain. You do diminish it if you take the mickey out of it in an attempt to make it 'accessible'."

    More than a quarter of people do not know in which century the Great War took place and 57 per cent believe that the Battle of the Bulge, the Nazi counter-offensive in the Ardennes in 1945, never happened.

    A further 53 per cent think the military leader who lead British troops at Waterloo was Lord Nelson whereas a quarter think the admiral's fatal triumph at the Battle of Trafalgar did not take place. Nearly one in five believe Harold Wilson, not Winston Churchill, was Prime Minister during the Second World War.

    John Hoy, the chief executive of Blenheim Palace, said history had become boring. He said: "People associate history with dry and dusty dates and facts. Once they realise that history is about people, the way we used to live and the way we live now, it becomes more relevant and more exciting."

    Others pointed to the popularity of history programmes. Francis Robinson, the senior vice principal of Royal Holloway, University of London, said the delivery of history to a wider audience was a worthy goal.

    He said: "I have no problem with using different media to get across the message to different sections of the audience. There is always a chance of misrepresentation, but you have to weigh up that against the broader good of encouraging more people's interest."

    But Andrew Roberts, the right-wing historian, said: "We have abandoned the teaching of history according to dates and context - if you don't know that the Tudors came before the Stuarts then you can't understand anything of that period.

    "Within a generation we are going to lose our national memory and for Britain, which has such a unique and complex history, that is a complete tragedy."

    Sstranger than fiction: Disraeli, Hitler and the Cold War

    Real people that some believe never existed
    Ethelred the Unready King of England 978 to 1016 - 63 per cent
    William Wallace 13th-century Scottish hero - 42 per cent
    Benjamin Disraeli Prime minister and founder of the modern Tory party - 40 per cent
    Genghis Khan, Mongol conqueror - 38 per cent
    Benito Mussolini, Fascist dictator, 33 per cent
    Adolf Hitler - 11 per cent
    Winston Churchill - 9 per cent

    Real events some people believe never took place
    Battle of the Bulge 52 per cent
    Battle of Little Big Horn Scene of Custer's last stand - 48 per cent
    Hundred Years' War 44 per cent
    Cold War - 32 per cent
    Battle of Hastings, 15 per cent

    Fictional characters who we believe were real
    King Arthur , mythical monarch of the Round Table - 57 per cent
    Robin Hood - 27 per cent
    Conan the Barbarian - 5 per cent
    Richard Sharpe , fictional cad and warrior - 3 per cent
    Edmund Blackadder - 1 per cent
    Xena Warrior Princess - 1 per cent

    Fictional events that we believe did take place
    War of the Worlds , Martian invasion - 6 per cent
    Battle of Helms Deep , Rings Trilogy - The Two Towers - 3 per cent
    Battle of Endor , The Return of the Jedi - 2 per cent
    Planet of the Apes , the apes rule Earth - 1 per cent
    Battlestar Galactica , the defeat of humanity by cyborgs - 1 per cent

    Quelle: http://news.independent.co.uk/uk/thi...p?story=508517
    Und ich wage anzumerken, dass sowohl die Ardennenschlacht als auch Little Big Horn "stranger than fiction" sind, dass die Mel-Gibson-Version von William Wallace absolut unhistorisch und damit tatsächlich Fiktion war ... und das die Schlacht von Endor in einer Flaxis ganz weit weg vor langer Zeit stattfand, beweisen Sie mal das Gegenteil ...

  7. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #7
    Gast12952
    @rik,

    da kann ich dir Das erfundene Mittelalter von Heribert Illig empfehlen.
    der sagt auch, dass es die dark ages nicht gab, der aachener dom 300 jahre zu früh gebaut wurde etc.
    ISBN: 3548364292

    cu scandager

  8. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #8
    DoMi
    Avatar von DoMi
    Hört sich echt wieder mal nach einer "nicht repräsentativen" umfrage an, die man schlichtweg nicht beachten sollte Die Briten haben zwar mit den Amis zusammengearbeitet und dies könnte natürlich einen Einfluss gehabt haben... aber so blöd kann ja niemand sein (kei Europäer 8) ), dass er diese Behauptungen wirklich glaubt?

  9. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #9
    saintpatrick
    Anmerkung:

    Ich sag es mit den Worten eines verstorbenen deutschen Schauspielers:

    "Traurig, traurig,- traurig."


    saintpatrick

  10. Unfassbar blöd: Briten halten Hitler für Erfindung Beitrag #10
    Adieu
    Ich finde ja off topic threads eigentlich ganz interessant....

    Und um jemand anderes zu zitieren (irgendwie aus meinem Soz-Studium, das schon laaaange her ist): Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Wer war das? R-i-K, Du weißt das bestimmt.

    Jedenfalls zum off topic was aus dem Leben, in Bezug auf das Weltbild der Engländer:

    Meine Freundin Janie aus Oxford, die ich seit, ähm, ziemlich lange kenne, eine Autorin, eine gebildete Frau mit viel Auslandserfahrung, überraschte mich einstmals mit einer Bemerkung, die mich schlichtweg sprachlos machte.

    Sie hatte mich in Irland besucht, und eines Morgens erbat sie zum Frühstück um ein gekochtes Ei.
    Ich deckte entsprechend den Tisch, also mit Eierbechern. Sie nahm die Dinger in die Hand, guckte mich groß an und sagte in ihrem unnachahmlichen high pitched Oxford accent:
    "Egg cups! You know egg cups?!"
    Ich: "Eh, hhm, sure, why not?"
    Sie: "I didn't know that Germans know egg cups! Did you get them over here? Is that our legacy to the Irish?"
    Ich, nun etwas ungehalten und völlig durcheinander, aber immer noch unsicher, ob das an ihren G&Ts lag, die sie am Abend zuvor genossen hatte:
    "Egg cups. We all know egg cups..."
    Sie: "But I thought that only the British use egg cups. We invented them, didn't we indeed?"

    Wer nicht weiß, was egg cups sind: Eierbecher.

    Ich habe, nur aus Daffke und aus purer Sprachlosigkeit, Messer und Löffel vom Frühstückstisch entfernt - just to make a point.
    Weil wir Deutsche und Iren, wir essen Eier und Toast immer noch ohne Besteck. Oh boy.

    Das Ganze löste sich bei den nächsten G&Ts am Abend wieder in Wohlgefallen auf. Wo sie mir erklärte, daß Queen Victoria sexuell sehr fortschrittlich war.
    Another story.

    pema

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